Smütech

Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen

U38 Blind und Kreativ

ein unverzichtbares Werkzeug für uns

16.01.2026 44 min

Zusammenfassung & Show Notes

Dein Spezialist für assistive Technologie, Schulung, Fernwartung und Fritz!Box-Optimierung
Hier sind wir: https://schulze-graben.de

Hier geht es um das Thema, warum kreativität für uns Blinde ein wichtiges Ventil, aber auch eine Möglichkeit darstellt, um unter sensorischem Dauerfeuer nicht ausgebrannt zu werden.

Schön, dass du dabei bist.
Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück.

Das ist ganz einfach. Besuche https://danke.schulze-graben.de und zeig mir, ob dir die Show gefallen hat.

Kleine Gesten machen den Unterschied.

Transkript

[Musik] Sag mal, sag mal, hast du Samstagabend schon was vor? Ich hab da was das geht, total ins Ohr. Der Jockel, der bringt uns wieder Technik und Tipps und das macht er ganz ohne Schlips. Kaum ist der Samstagabend da, schalten wir ein, fern oder auch nah. Schmütthelch, Schmütthelch, Samstagabendsshow, das ist Infotainment und das macht uns alle froh. Schmütthelch, Schmütthelch, Trends und Technik satt, präsentiert von Jockel, der stets coole Infos hat. Präsentiert von Jockel, der stets coole Infos hat. [Musik] Willst du mitreden? Dann schreib ne Mail, die kommt ins Studio und dann geht es schnell. Der Jockel packt Zeit für eure Fragen mit ein und das macht er echt ziemlich fein. Kaum ist der Samstagabend da, schalten wir ein, fern oder auch nah. Schmütthelch, Schmütthelch, Samstagabendsshow, das ist Infotainment und das macht uns alle froh. Schmütthelch, Schmütthelch, Trends und Technik satt, präsentiert von Jockel, der stets coole Infos hat. Präsentiert von Jockel, der stets coole Infos hat. [Musik] Und dann kommt da neue Anleitung raus, sofort kommt da Podcastfolge dazu ins Haus. Der Jockel zeigt uns alles, was so geht, aber auch alles, des was net. Kaum ist der Samstagabend da, schalten wir ein, fern oder auch nah. Schmütthelch, Schmütthelch, Samstagabendsshow, das ist Infotainment und das macht uns alle froh. Schmütthelch, Schmütthelch, Trends und Technik satt, präsentiert von Jockel, der stets coole Infos hat. Präsentiert von Jockel, der stets coole Infos hat. [Musik] Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen, dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung. Wir präsentieren die SMYTECH-Show und hier ist euer Gastgeber, Master of Business Administration, JAWS-certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte, Joachim Schulze. [Musik] Und wieder ist es Sonnabend geworden. Ich freue mich, dass ihr euch alle Zeit genommen habt für die SMYTECH-Show mit einem Thema heute gleich zum Jahresanfang, das den Januar ein bisschen einrahmt. Denn es geht diesen Monat viel um das Thema Resilienz und wie man da eigentlich hinkommt. Kein ganz typisches Thema. Ich habe mich im Januar ganz bewusst für diesen Streifzug entschieden, denn ich habe in meinem Leben das auch nicht immer richtig gemacht. Mit Leistungsdruck, mit Herausforderungen, mit Belastungen richtig umzugehen. Wie man das richtig falsch macht, das konnte ich auch ganz ordentlich. Das mache ich sicher auch heute noch manchmal. Aber ich habe über die Jahre ein bisschen was dazugelernt und das möchte ich heute unter anderem mit euch teilen zum Thema Kreativität als Werkzeug. Ich nehme euch damit ganz weit zurück. Wir schauen uns an, wie das bei mir früher war, wie das dann eine ganze Weile ziemlich verkümmert ist und wie ich der Kreativität heute wieder Platz in meinem Leben gebe. Los geht's, wie immer, nach dem ersten Song. Hier ist "Geh du deinen Weg". * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * "Geh du deinen Weg" - ja, ein wunderschöner Song, um diese Sendung einzuläuten. Worum geht's uns heute? Kreativität als Werkzeug. Warum Kreativität bei Blinden alles sein kann und ganz häufig vor allem ein Werkzeug und eigentlich keine Selbstdarstellung? Tja, kann Kreativität überhaupt Selbstdarstellung sein? Ehrlich gesagt, wenn jemand wirklich kreativ ist, dann kann das eigentlich gar nicht sein. Denn am Ende ist Kreativität nichts anderes als etwas Neues zu erschaffen. Und die, die wohl am größten in so etwas sind, das sind ganz klar Kinder. Und das war bei mir auch nicht anders. Denn als offiziell Geburtsblind eingestuft war ich natürlich in meinen ersten Lebensjahren für Ärzte, Kindergarten, aber nicht zuletzt auch für meine Eltern natürlich eine große Herausforderung. Denn der Junge war zwar als Geburtsblind eingestuft, aber dann sah der verdammt nochmal doch wieder was. Und das war glaube ich der Punkt, wo für mich heute rückblickend klar wurde, okay, ich bin irgendwie anders als die anderen. Ich gehöre einfach nicht in dieselbe Schublade wie zum Beispiel mein Bruder, der komplett blind war, mein anderer Bruder, der normal gesehen hat. Ich war einfach immer irgendwie irgendwo dazwischen. Und das war tatsächlich eine Situation, mit der musste man irgendwie und mit der musste ich irgendwie umgehen. Und dann habe ich etwas getan, was Kinder in dieser Situation eigentlich immer tun und was wir Erwachsenen uns manchmal in Extremsituationen wirklich wieder in Erinnerung rufen sollten. Ich wurde kreativ. Okay, wie muss man sich das vorstellen? Tatsächlich bedeutete blind zu sein in den 90ern in Bayern damals ziemlich viel anders zu erleben und anders zu machen als gewöhnliche Kinder, mit denen ich viel zusammen war. Und es bedeutete auch speziell mit meiner recht grenzwertigen, manchmal vorhandenen Sehkraft, dass ich die natürlich auch versuchte einzusetzen. Und teilweise in fataler Selbstüberschätzung, wie das eben bei Kindern ist. Und heute wird mir rückblickend natürlich vieles klar, wie kreativ mein Gehirn eigentlich damals schon mit dem Mangel an Sehkraft umging. Denn es war ganz normal, wenn wir als Kinder mit den Fahrrädern unterwegs waren, das waren Feldwege oder Flurbereinigungswege, wo nicht viel los war. Natürlich sahen es die Erwachsenen nicht gern, wenn Klein Jockel da mit den anderen durch die Gegend zog. Und wie das bei dem Dickkopf eben war, musste er natürlich selbst Rad fahren. Aber das konnte auch passieren. Ich konnte fünf oder sechs Minuten wunderbar einer meiner Cousinen oder einem Cousin folgen und es klappte prima. Plötzlich war es bei mir einfach wieder dunkel. Und das war das Schlimme an meiner Sehbehinderung damals, dass ich das ja auch nicht richtig erklären konnte. Dass auch Ärzte da völlig überfordert waren. Heute weiß ich, was da eigentlich passiert ist, denn ich wusste nicht, dass ich in diesem Moment einfach nicht mehr auf meine Augen zurückgreifen konnte. Denn mein Gehirn hat mir weiter Bilder gezeigt. Nur die hatten halt ganz oft nichts mit dem zu tun, was wirklich passiert ist. Und so ist es mir dann einmal auch passiert, dass ich nicht begriffen habe, dass ich nach rechts vom Weg abkam und habe mir dann wunderschön einmal die Nase gebrochen, indem ich gegen einen Betonpfeiler geknallt bin. Und ich weiß das noch gut, ich war damals furchtbar wütend auf mich selber, weil ich mir gedacht habe, ja, ich weiß ja, dass das alles nicht richtig funktioniert mit den Augen. Und jetzt bin ich ja schon extra hinter den anderen hergefahren. Was soll ich denn noch machen? Und heute muss ich sagen, da hat mein Gehirn eigentlich damals etwas Bemerkenswertes gemacht. Und das können unsere Gehirne im Erwachsenenalter auch noch. Denn ja, die überspielen einfach Mängel. Das hat aber manchmal durchaus den Nachteil, dass wir damit nicht die Infos kriegen, die wir eigentlich brauchen. Und das war in diesem Fall bei mir natürlich ganz genauso. Denn ich hätte mich einfach beim Radfahren wirklich nur in bekanntem Terrain bewegen können, dürfen, müssen, sollen. Aber wie sollte das mein Gehirn verstehen, wenn es nicht mal die Ärzte verstanden? Ja, und das hat dann auch dazu geführt, dass ich mir irgendwann angefangen habe, Sorgen zu machen, was ist da eigentlich los? Also das muss ja irgendwie einen Grund geben. Aber die Kreativität, die hat mich deswegen erst mal trotzdem nicht verlassen. Tatsächlich ging das los, dass ich, als ich so in den ersten, ich überlege jetzt gerade, ja ersten ein, zwei Schuljahren war das eigentlich so, als ich mit Blindenschrift auch noch nicht ganz so fit war, ja da hatte ich dann eigentlich den, ja heute muss ich mit Verlaub sagen, Pfurz im Kopf, ich könnte doch mal Schwarzschrift lernen. Erkennen konnte ich das natürlich schon rein vom Kontrast kaum mehr auf Papier. Das war einfach fast nicht möglich. Aber da meine Oma da recht geduldig war und ich eine Cousine hatte, die sich da auch recht reinhänkte, klappte das tatsächlich so gut, dass ich irgendwann tatsächlich sogar in Druckschrift Notizen schreiben konnte. Und ganz ehrlich, da war ich natürlich stolz wie Bolle. Und da kommen wir jetzt, glaube ich, schon zu einem der wichtigen Punkte. Ich habe mir im Endeffekt eine Fähigkeit beigebracht mit ganz viel Mühe, die mir eigentlich, mit Verlaub gesagt, überhaupt nie irgendwas gebracht hat. Also wenn ihr mich heute fragt, wie viel Druckschrift kann ich noch, dann kann ich ganz klar sagen überhaupt nichts mehr, weil ich es einfach viel zu lange nicht mehr gebraucht habe, nicht mehr geschrieben habe. Ja, und sich dadurch natürlich auch die Herausforderung ergeben hat, was man nicht mehr übt und was man nicht mehr praktiziert. Das vergisst man irgendwann einfach auch. Und irgendwann war dann auch tatsächlich der Punkt, als ich richtig Blindenschrift konnte, ja, da hat es für mich dann keine Rolle mehr gespielt, denn ich war ja viel effektiver, wenn ich mir Dinge tatsächlich in Blindenschrift aufgeschrieben habe und die dann ja auch wieder lesen konnte. Denn dieser Kanal fehlte mir ja bei der Schwarz Druckschrift komplett. Und da muss ich ganz klar sagen, da hat meine Kreativität sich dann einen neuen Weg gesucht. Denn ich fing so in der dritten, vierten Klasse an, Gedichte und Geschichten zu schreiben. Damals so mit zehn, elf Jahren. Ich habe das schon mal in einer Smut-Hack-Show erzählt. Ja, das war immer recht unterteilt, denn mein Vater konnte da meist nicht so viel damit anfangen. Der Rest der Familie, ja, da kam dann teilweise schon positive Resonanz. Und ich kann mich zum Beispiel erinnern, das war, ich glaube, 1998, da habe ich tatsächlich eine ganz bekannte Geschichte für mich einmal nacherzählt. Und ich war dann ganz irritiert, als ein Großkosa von mir, der als Lektor arbeitete, sagte "Mensch, das ist ja eigentlich richtig cool!" Und dann habe ich mir gedacht, ja, vielleicht würde es ja wirklich reichen, dass ich selbst anfange zu schreiben. Aber wie das immer so ist, man braucht halt auch manchmal Mut zu Kreativität. Und der hat mir in dieser Zeit doch eher gefehlt, weil da einfach andere Dinge vordringlich waren. Und so habe ich zwar immer mal wieder das ein oder andere Gedicht, die ein oder andere Geschichte verfasst, geschrieben, aber so richtig groß geworden ist das doch erstmal nicht. Anders sollte das dann tatsächlich werden, als das Jahrtausend, das Neue, angefangen hat. Denn da hatten wir die Situation, dass wir mit der damaligen Tagesheimgruppe in der Schule, wo ich damals war, ein Hörspiel erstellten. Und da habe ich mich wirklich mal hingesetzt, nicht komplett alleine, aber zu einem großen Teil wirklich ein Hörspieldrehbuch mitgeschrieben. Ich war damals 13, das muss ich heute rückblickend sagen, ja, doch, das war schon eine Leistung. Und das Ganze wurde dann auch als Spendensammlung sozusagen verkauft, nachdem es produziert war. Und ich muss sagen, ich höre es mir heute noch gerne an, weil ich mir immer wieder denke, ja, es ist eigentlich bemerkenswert, was ich mir damals ausgedacht habe, klar mit Unterstützung, aber ja, im Endeffekt einen großen Teil am Drehbuch gehabt habe. Ja, und die Kreativität, vor allen Dingen beim Geschichtenerzählen, die hat mich einfach nicht losgelassen. Denn es ging dann schon los, auch auf Familienfeiern, da hat man natürlich auch das ein oder andere Stück aufgeführt. Ihr kennt sicher alle das bekannte Stück "Der Eimer" von Ulrich Roski. Das ist eigentlich ein bemerkenswertes Stück Kleinkunst. Und ich habe mich dann damals hingesetzt, das ging so los, als ich ja so zehn Jahre alt war. Und wenn grunde Geburtstage angestanden sind, immer eine Spezialversion davon gedichtet. Also auf dieses Lied angepasst für das jeweilige Geburtstagskind. Und dieses bekam dann einen seinen Vorlieben, seinen Bedürfnissen entsprechenden Eimer. Und tatsächlich muss ich sagen, da hat mich meine Mutter eigentlich immer sehr unterstützt und ja, hat das auch gefördert und wirklich versucht zu begleiten. Aber was ich damals natürlich noch nicht wusste, war, dass meine Kreativität, die einfach so aus mir raus musste, die sich einfach bahnbrach, nichts anderes als ein Werkzeug war, ein Ventil, ein Ausgleich, weil ich sonst einfach geplatzt wäre. Geplatzt, weil ich natürlich mit ganz vielen Sachen überhaupt nicht klar kam in meinem Leben. Zum Beispiel mit der Tatsache, dass ich meine Sehkraft überhaupt nicht einschätzen, überhaupt nicht zuordnen konnte und dass das auch irgendwie schlechter zu werden schien. Aber natürlich auch damit, dass ich versuchen musste, meinen Platz im Leben zu finden. Denn so ganz einfach war das nicht für mich damals. Und heute muss ich sagen, vielleicht war, weil ich im Leben so lange nicht wusste, wo ich hingehöre, auch letztlich der Grund, warum ich eigentlich immer so ein kreativer Kopf war und auch geblieben bin. Und ja, wir wollen nach dem nächsten Song einen Blick darauf werfen, wo Kreativität dann ihren Zenit fand und wo sie mich dann beinahe fast und ganz verließ. Yes, I'll be there. Oh, oh, oh When we were kids you were the best friend I could find Two little freaks but we were one of a kind We built our own world where the outcasts had a throne No one could touch us, we were never quite alone We had faith in each other when the days were getting rough I watched your back and we both knew that was fair enough And if the sky comes crashing down tonight And every single road runs out of light I'll stand my ground when life gets rough Count on me 'cause that's enough When the whole world turns its back on you I'll be right here I promise to In our teenage years we were a pain in this world's blend We thought we'd defeat everybody just because we can Playing music at somebody, waiting for a night We entertained the masses and my friend we did it right If one of us fell for a girl and crashed again like last Together we picked up the pieces and held the heartbreak past We swore whatever's coming, it will always just be us Middle fingers to the future and the ones who said we're not And if the sky comes crashing down tonight And every single road runs out of light I'll stand my ground when life gets rough Count on me 'cause that's enough When the whole world turns its back on you I'll be right here I promise to I promise to Life took its turns, the kind you never really planned I climbed my way up slowly, tried to be a better man You let some people in who took the wheel from your two hands Some meant you harm, some never tried to understand But don't you worry, I'm still right here where I belong I'll be right here where I belong I promise to Just call my name, brother And remember it is us And if the sky comes crashing down tonight And every single road runs out of light I'll stand my ground when life gets rough Count on me 'cause that's enough When the whole world turns its back on you I'll be right here I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to I promise to Es wohne vereint in unseren Herzen Genau die gleichen Träume und auch Schmerzen Und indem wir sie teilen, können wir uns heilen Blinker raus, die Mittelspur, den Tempomat gesetzt Von hier ab gibt es nur uns zwei, Musik und Reden jetzt Therapie A7, du bist uns verschrieben Die Räder singen leise, wir sind auf der Reise In unzähligen Stunden haben wir uns selbst gefunden Wir sind dir stets treu geblieben, unsere Therapie A7 *Musik* Therapie A7. Mit der künstlichen Intelligenz hat sich bei mir im Leben wahnsinnig viel verändert. Zum ersten hatte ich plötzlich die Möglichkeit, Dinge wieder zu erleben, die mir viele Jahre verborgen blieben. Die Rede ist von Fotos und Videos. Stichwort hier Be My Eyes hatten wir auch schon im Podcast hier. Tatsächlich war es plötzlich wieder möglich, Fotos von früher anzuklicken und diese Bilder wieder zu erleben. Und Stück für Stück ist dann, da haben wir auch schon eine Podcast Episode dazu gemacht, natürlich auch bei mir wieder mein altes Hobby, Fotografieren aus der Asche, auferstanden. Und ich muss ehrlich sagen, ich freue mich heute so oft über kleine Momente, die ich festhalten konnte auf Fotos. Wenn ich mir die nachher nochmal mit Be My Eyes oder anderen Möglichkeiten zugänglich mache, dann ist das ein unglaublich warmes Gefühl, wenn man sieht, wow, das habe ich geschafft. Und ich stelle auch fest, dass ich immer wieder Feedback von anderen kriege und tatsächlich auch Sehenden, die dann sagen, boah, schön, dass du das festgehalten hast, wäre sonst verloren gewesen. Und natürlich geht das auch ums Thema Schreiben als kreatives Ventil. Tatsächlich ist es bei mir ganz häufig so, dass ich auch wenn ich Texte erstellt habe, die ich gar nicht plane zu veröffentlichen, was schlichtweg einfach auch davon abhängt, man hat oftmals einfach auch Gedanken, die möchte man einfach auch mal aus dem Kopf kriegen. Und dafür ist Schreiben eigentlich eine super Möglichkeit, zumindest für mich. Und was ich dann wahnsinnig gerne mache, mich auch wirklich mit der KI hinsetzen und mir das Ganze spiegeln lasse. Natürlich ersetzt künstliche Intelligenz, wir reden hier immer von Large Language Models, niemals eine Therapie oder etwas ähnliches. Ich habe selbst mit meiner Frau und meinem Sohn vor einigen Jahren eine erfolgreiche systemische Therapie durchlaufen, war eine ganz, ganz tolle Erfahrung. Aber dort hat man eben auch Werkzeuge bekommen. Und für mich ist es immer wieder toll, diese Werkzeuge eigentlich in und mit meiner Kreativität anwenden zu können. Und das ist die Message, die ich euch heute mit auf den Weg geben möchte. Wenn ihr gerade dabei seid, blind zu werden oder blind seid und sagt "Mensch, ich kann ja nichts, ich habe ja eigentlich keine Hobbys", dann setzt euch mal hin, geht in euch und überlegt, was macht euch Spaß? Denn eins ist ganz klar, wenn wir kreativ sind, dann arbeitet unser Hirn. Aber es arbeitet nicht, um sich zu stressen, sondern es macht aus dem, was da ist, etwas Neues. Und ich glaube, das ist eine wunderschöne Erfahrung, weil sie auch ganz viel Negatives ausgleichen kann. Und damit bedanke ich mich bei euch allen fürs Zuhören. Ich möchte noch kurz darauf hinweisen, am Montag geht es ab 19 Uhr hier bei uns um das Thema externe Tastaturen und Breitseile am iPhone. Und kommenden Samstag geht es ein bisschen um übernommene Muster aus der Familie wieder zum Thema Resilienz, warum ich Pausen erst lernen musste. Bis dahin, bleibt mir gesund, bleibt fröhlich und wir freuen uns natürlich, wenn wir euch mit Schulung und Fernwartung zur Seite stehen dürfen. Bis dahin, euer Jockel Joachim Schulze. Wenn du heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück. Das ist ganz einfach. Besuche die Seite danke.schulze-graben.de und zeige Joachim, ob dir seine Show gefallen hat. Kleine Gesten machen den Unterschied. [Musik] Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen. Dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung. Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de