M67 Sonntagsmusik - The Check is due
Ein lied über den Moment, wenn man endlich für sich einstehen kann
01.02.2026 4 min
Zusammenfassung & Show Notes
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Hier sind wir: https://schulze-graben.de
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Sonntag, 12 Uhr – Zeit für Sonntagsmusik im SMYTECH. Und diesmal gibt’s einen Song, der auf den ersten Blick nach Gute-Laune-Nummer klingt, aber inhaltlich ziemlich direkt ist: „The check is due“. Die Botschaft ist klar: So geht’s nicht weiter. Jetzt ist die Abrechnung fällig. Und genau das passt perfekt zum Ende des Resilienzmonats Januar, unser Resilienzmonat – weil Resilienz eben nicht nur „durchhalten“ bedeutet, sondern auch Grenzen ziehen, Dinge beenden und sich selbst wieder ernst nehmen.
Joachim „Jockl“ Schulze rahmt den Track als das, was viele von uns kennen: Du bist jahrelang der Mensch, der immer einspringt – löst Probleme, schleppt mit, rettet Situationen, bleibt höflich, bleibt verfügbar. Und irgendwann kippt’s. Nicht in Drama, sondern in Klarheit: Der Preis für das ganze Mittragen wird sichtbar. Der Song feiert nicht die Eskalation – er feiert den Moment, in dem du merkst: Ich spiele das Spiel nicht mehr mit.
Worum geht’s im Song?
„The check is due“ erzählt eine Geschichte von einseitiger Freundschaft, fehlender Wertschätzung und dem Muster, dass Verantwortung immer beim anderen landet – bis der Erzähler das endlich stoppt.
- Immer helfen, nie Hilfe bekommen: Wenn es beim anderen brennt, bist du sofort da. Wenn du selbst Unterstützung brauchst: Funkstille.
- Respektlosigkeit als „Normalzustand“: Du schleppst, organisierst, fängst auf – und bekommst im Gegenzug Schulterzucken.
- Gaslighting & Schuldumkehr: „In deiner perfekten Logik bist du nie schuld“ – das ist der Kern: Der andere ist immer raus, du bist immer zuständig.
- Der Wendepunkt: „What you piled up, it’s gonna stop.“ Alles, was sich angestaut hat, wird nicht mehr geschluckt. Schluss mit dem Konto, das nur du fütterst.
Warum das in den Resilienzmonat gehört
Die Folge trifft genau diese Resilienz-Lektion, die unbequem ist: Manchmal ist Lachen leichter als Weinen – und manchmal ist Klartext leichter als weiteres Aushalten. Der Song bringt das mit einem leichten Sound rüber, aber die Message ist messerscharf: Grenzen setzen ist kein Angriff. Es ist Selbstschutz.
Für wen ist diese Episode?
Für alle, die…
- zu oft „ja“ gesagt haben, obwohl sie „nein“ meinten,
- sich in Beziehungen/Freundschaften ständig verantwortlich fühlen,
- merken, dass Hilfsbereitschaft ohne Gegenseitigkeit irgendwann Selbstaufgabe wird,
- am Ende eines anstrengenden Monats/Zeitraums den Gedanken haben: Jetzt reicht’s – und das ist okay.
„The check is due“ ist damit nicht nur Sonntagsmusik, sondern ein kleiner Reminder: Du darfst freundlich bleiben – und trotzdem konsequent.
Schön, dass du dabei bist.
Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück.
Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück.
Das ist ganz einfach. Besuche https://danke.schulze-graben.de und zeig mir, ob dir die Show gefallen hat.
Kleine Gesten machen den Unterschied.
Transkript
Sonntagmittag ist es wieder geworden,
zwölf Uhr, und damit natürlich Zeit für
die Sonntagsmusik. Ja, und heute, ganz
ehrlich, da ist es mal wieder Zeit für
einen, ja, eigentlich Gute-Laune-Song, der
aber, wenn man mal ein bisschen tiefer
auf die Message hört, eine ziemlich klare
Botschaft hat: The check is due. So
geht's nicht weiter. Jetzt ist die
Abrechnung fällig. Und dass man das Ganze,
auch wenn es ziemlich ernst ist, trotzdem
mit einem Lächeln hinnehmen kann, zeigt
uns nicht zuletzt am Ende unseres
Resilienzmonats Januar, dass manchmal
-Lachen einfacher als Weinen ist.
-[singt] Smütech, Smütech, er ist wieder
da. Endlich gibt's was Neues, das ist
wunderbar. Smütech, Smütech,
Trends und Techniksat. Endlich mal ein
Podcast, der einfach alles hat. Endlich
-mal ein Podcast, der einfach alles hat.
-Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen:
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[singt] It was always easy when your place
was on fire. One call from you and I'm
already wired. Pulling a chestnut straight
out of the flame, going further every
time, yeah, always the same. But God
forbid I'm the one
needing a hand. Suddenly just silence, you
don't understand. You move again, sixth
floor, no lift in sight. I bring my
pickup, kill my back, I stay polite. One
leg from your table cracks my mirror in
two. You shrug and say without a care,
"Man, what could I do? Guess that's the
risk when you drive your own car." Funny
how blame never gets that far. In your
perfect logic, you're never to blame, and
for years I was stupid playing the game.
Oh, the check is due, all thanks to you.
The joke's on me, I didn't want to see.
What you piled up, it's gonna
stop. That you piled up, it's gonna stop.
Friday night, we're out again,
same old bar. I think maybe tonight you'll
go that far. Just one round on you,
call it a sign. Some kind of thanks for
all that time. But no, I got you wrong
again. Five beers, you're crushing my
girlfriend. I liked her a lot, you knew
that, too. You disappear like you always
do. Next day, you call like
nothing's wrong. Say you don't get why I
dragged this along. "Relax," you say,
"What's your excuse? I paid one beer, man,
that's what I choose." In your perfect
logic, you're never to blame, and for
years I was stupid playing the game. Oh,
the check is due, all thanks to you. The
joke's on me, I didn't want to see. What
you piled up, it's gonna stop. What you
piled up, it's gonna stop. What
you piled up, it's gonna stop. What you
piled up, it's gonna stop.
The check is due, all thanks to you. The
joke's on me, I didn't want to see. What
you piled up, [snaps fingers] it's gonna
stop!