137 Mein KI-Arbeitstag
Wie KI mir als blindem Unternehmer zwei Vollzeitkräfte ersetzt: lokale KI, KI-Bots, Datenschutz und eine barrierefreie Saugroboter-App mit JAWS.
04.11.2026 38 min
Zusammenfassung & Show Notes
KI im Arbeitsalltag für Blinde und Sehbehinderte: lokale KI, KI-Bots, Datenschutz, JAWS, VoiceOver, iPhone und eine barrierefreie Web-App für den Saugroboter.
Künstliche Intelligenz ersetzt mir heute zwei Vollzeitkräfte, trotzdem gilt: Sie begleitet mich, sie bestimmt nicht. In dieser Folge zeige ich dir meinen echten Arbeitsalltag: Schulungsmitschnitte transkribiere und fasse ich nur lokal auf meinem Acer Nitro Laptop zusammen, denn Kundendaten haben in einer Cloud-KI nichts verloren. KI-Bots bereiten Beiträge und Shorts für Facebook, Instagram und YouTube vor, gesprochen mit einem professionellen Stimmklon von mir, und ein KI-News-Digest bringt mich jeden Morgen auf den neuesten Stand. Die Endkontrolle behalte ich immer selbst.
Weil ein Update der Dreame Home App die Schnellbefehle für VoiceOver unbrauchbar gemacht hat, habe ich mit meinem Programmieragenten an einem Samstagnachmittag die barrierefreie Python-Web-App „Dreame-Steuerung“ gebaut. Mit JAWS führe ich dir vor, wie sauber Regionen, Überschriften und Ausklapplisten funktionieren.
Was du in dieser Folge mitnimmst:
- Warum Kundendaten nur in lokale KI gehören
- Wie KI-Bots mir bei Social Media und Recherche helfen
- Wie barrierefreies Programmieren mit KI gelingt
- Was Software früher kostete und heute kostet
- Warum der Mensch die KI führen muss
Kapitel:
00:00 Einstieg: KI begleitet meinen Arbeitsalltag
02:17 Datenschutz: Kundendaten bleiben lokal
04:51 Lokale KI statt Abschreiben von Hand
07:08 Mehr Zeit für Beratung
08:47 Social Media mit KI-Bots und Stimmklon
13:58 KI-News-Digest jeden Morgen
16:30 Beratung zur KI-Automatisierung
18:08 Dreame-App: Barrieren nach Update
20:19 Meine Web-App Dreame-Steuerung
21:31 Live-Vorführung mit JAWS
30:21 JCS Rechnungsmanager und KI-Kosten
36:29 Ausblick: Das Bildbeschreibungs-Duell
Erwähnt in dieser Folge:
- BBC: Ian Torrie, Be My Eyes und Ray-Ban-Meta-Brille: https://www.bbc.co.uk/news/articles/cw8dzed0vq8eo
- Windows-Startmenü sagt nur „Alle“: https://schulze-graben.de/windows-11-startmenue-screenreader/
- Studie der University of Maryland zu Be My AI: https://info.umd.edu/news/apps-ai-eyes-for-blind-users-fall-short-umd-researchers-find/
- zEdit, barrierefreie Video- und Audiobearbeitung: https://www.applevis.com/apps/ios/photo-video/zedit
- Be My Eyes: https://www.bemyeyes.com
- ChatGPT: https://chatgpt.com
- JAWS: https://www.freedomscientific.com/products/software/jaws/
- Dreame Home App und Dreame X40 Ultra Complete: https://www.dreametech.com
- StationPlaylist Studio: https://www.stationplaylist.com
- WhatsApp-Gruppe: https://whatsapp.schulze-graben.de
- Freiwillige Unterstützung: https://schulze-graben.de/produkt/freiwillige-unterstuetzung/
- Beratung zur KI-Automatisierung: 36 Euro je angefangene 30 Minuten
- Ebenfalls genannt: VoiceOver auf dem iPhone, JCS Rechnungsmanager (2023 eingestellt), großes KI-Abo im Schnitt 200 Euro im Monat
- Montag, 09.11.2026, 19 Uhr: Das Bildbeschreibungs-Duell auf dem Schulze-Funk. Smütech jeden Mittwoch ab 12 Uhr, auch auf YouTube.
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Bleib neugierig, interessiert und vor allem selbstbestimmt!
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Transkript
[Musik]
Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen.
Dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung.
Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de.
Und hier ist euer Gastgeber, Joachim Schulze, Master of Business Administration, JAWS Certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte.
Ich darf wieder einen wunderschönen guten Montag wünschen und freue mich riesig, dass ihr alle mit dabei seid und euch heute wieder Zeit genommen habt für eine neue Montagsveranstaltung.
Heute mit einem Thema, das könnte persönlicher gar nicht sein, denn ich möchte euch mal einen Einblick in meinen Arbeitsalltag geben und wie weit der heute schon von künstlicher Intelligenz begleitet wird.
Warum benutze ich hier nicht das Wort bestimmt?
Ganz einfach, weil das kennt ihr aus meinen Vorträgen, aus meinen Veranstaltungen.
Derjenige, der die KI führt, muss immer der Mensch bleiben und das ist bei mir natürlich auch so.
Und deswegen kann ich tatsächlich sagen, künstliche Intelligenz begleitet meinen Arbeitsalltag
und tatsächlich, das hat schon der eine oder die andere mal gehört,
ersetzt mir künstliche Intelligenz inzwischen wirklich zwei Vollzeitarbeitskräfte
und das ist ja eine Aussage, wenn man die trifft, dann sollte die auch ein bisschen untermauert werden
Und das möchte ich heute einmal tun und euch ein bisschen zeigen, was denn inzwischen so alles möglich ist ohne, und das ist mir das Allerwichtigste, eure persönlichen Daten,
die ich natürlich als Unternehmen DSGVO-konform verarbeiten muss,
muss, um mit euch zu interagieren, um mit euch zu arbeiten, in irgendeiner Form zu gefährden
oder an künstliche Intelligenz außerhalb des Rechners weiterzugeben.
Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, der im Moment oft mal ein bisschen unter den Tisch fällt.
Wenn ich privat mit künstlicher Intelligenz arbeite, dann ist das letztlich meine Verantwortung
und auch meine Entscheidung, wie viel Daten möchte ich teilen.
Auch wenn ich mit meinen Firmendaten arbeite, die keine Kundendaten enthalten, dann ist das meine Entscheidung, wie viel Daten möchte ich mit der künstlichen Intelligenz teilen, worüber soll und darf sie Bescheid wissen.
Wenn ich aber Kundendaten habe, die hier mit betroffen sind, wie zum Beispiel Mitschnitte eurer Schulungen, dann haben diese bei mir niemals irgendetwas bei künstlicher Intelligenz,
die außerhalb des Rechners läuft, etwas verloren.
Und ich sage ganz bewusst außerhalb des Rechners.
Warum tue ich das?
Weil es auch bei mir Situationen gibt und das möchte ich ganz klar sagen, wo zum Beispiel eine Person zu mir sagt, Mensch Jockl, wir haben einen Sitzungsmitschnitt gemacht, aber ich kann das einfach nicht mehr nachvollziehen.
Ich kriege das nicht hin.
Das ist nicht unbedingt die Schuld eines Einzelnen oder meine Schuld, sondern das liegt einfach auch daran, dass man oft nicht so genau weiß, was ist für mich besser geeignet, eine Zusammenfassung der Schulungssitzung oder ein Komplettmitschnitt.
Beides hat Vorteile, beides hat Nachteile.
Aber wenn man dann eben sagt, ich möchte eigentlich lieber eine schriftliche Zusammenfassung, was kann man dann tun?
Ich würde natürlich niemals, es gibt zahlreiche KI-Dienste, die das Ganze innerhalb von ein paar Minuten über eine Cloud, wo auch immer, verschriftlichen würden, würde ich niemals machen mit einem Mitschnitt von einer Schulung mit euch.
Nein, da kommt dann künstliche Intelligenz auf meinem Rechner zum Einsatz, denn ich habe hier einen recht leistungsstarken Acer Nitro Laptop, der mit seiner Grafikkarte auch ordentlich was leisten kann und tatsächlich auch lokal künstliche Intelligenz betreiben kann.
Und das bedeutet, da wird mit den Daten des Mitschnitts ausschließlich auf meinem Rechner hier gearbeitet und so wird dann ein Mitschnitt eben gegebenenfalls auch mal transkribiert, so nennt sich das,
also audioverschriftlicht und dann daraus zum Beispiel auch zusammengefasst.
Und da kommen wir jetzt gleich zu dem Punkt Personaleinsparung.
Früher hatte ich die Situation, dass ich ganz oft Audio-Mitschnitte noch von Menschen umsetzen lassen musste.
Was bedeutet das?
Das war natürlich damals auch schon völlig in Ordnung und ist schon sehr, sehr lange her.
Denn ich hatte ja damals 2017, 16, 17, 18 war das noch, als wir noch viel Gruppenschulungen machten, natürlich schon eine Assistenz.
Und tatsächlich war ganz häufig deren Job, wenn ich jetzt bei Gruppenschulungen Mitschnitte gemacht habe, daraus tatsächlich Schulungsskripte zu erstellen.
Und ich sage euch ganz ehrlich, ja, da war eine Assistenzkraft mit einer dreitägigen Gruppenschulung gerne mal einen Tag beschäftigt,
Ja, um das einfach abzuschreiben, in Form zu bringen und.
Ja, heute mit vollkommen DSGVO-konformer künstlicher Intelligenz nur lokal auf meinem Rechner ausgeführt, wo kein Datenpaket irgendwo anders hinkommt, dauert das Ganze meist nicht länger als eine halbe Stunde.
Und wenn ich mir das jetzt mal im Vergleich angucke, vom Anfang, also vom Audio-Mitschnitt bis zum Endresultat, dann ist das natürlich erstmal ein Fortschritt, wo ich sagen muss, wow.
Wow.
Und da merkt ihr jetzt schon, da hängt viel mehr dran, als einfach nur ein bisschen mit ChatGPT spielen.
Denn darum geht es letztlich im Unternehmen.
Und das ist etwas, wo ganz viele deutsche Firmen im Moment noch gar nicht wissen, wie sie rangehen sollen.
Und die, die wissen, wie sie da rangehen können und wie man das auch im rechtlichen Rahmen vollständig und sauber umsetzen kann,
Ja, die fangen jetzt gerade an, unglaublich viel mit künstlicher Intelligenz zu vereinfachen und das wiederum führt letztlich dazu, dass man viel mehr Zeit für das hat, was man als Unternehmer eigentlich auch am liebsten macht,
wenn, so wie bei mir, der Beruf eine Berufung ist, nämlich sich Zeit für den Kunden zu nehmen.
Ich hatte heute Morgen eine Anfrage, wo es darum ging, dass jemand sagte, ich weiß, ich muss jetzt aufs Smartphone umsteigen, weil Banking einfach nicht mehr in der Telefonversion angeboten wird von meiner Bank wie bisher und ich weiß,
ich muss diesen Umstieg machen.
Aber da hängt so viel dran.
Und dann habe ich mir eine halbe Stunde Zeit genommen und dieser Person Rede und Antwort gestanden.
Und das habe ich gerne gemacht.
Natürlich gibt es für solche Beratungen, für die wir erstmal nichts verlangen, wenn sie jetzt im Rahmen eines Erstgesprächs stattfinden, immer die Möglichkeit, uns was Gutes zu tun.
Und da bin ich auch sehr dankbar für.
Auf unserer Homepage schulze-graben.de gibt es den Punkt Freiwillige Unterstützung.
Da kann man dann einen Betrag seiner Wahl angeben und bekommt dafür dann auch eine ordentliche Rechnung mit Umsatzsteuer.
Aber das waren Dinge, wo ich früher oft sagen musste, jetzt müssen wir uns ein bisschen kurz fassen, weil ich einfach noch sehr viele andere Baustellen heute habe.
Und tatsächlich ist das was, das hat sich in den letzten Monaten bei mir sehr entzerrt, weil ich mir wirklich mehr Zeit nehmen kann für eure Schulungen, für die Arbeit mit euch, weil viele repetitive Routinetätigkeiten inzwischen einfach sicher von künstlicher Intelligenz ausgeführt werden können.
Natürlich immer mit meiner finalen Endkontrolle.
Und da kommen wir gleich zu einem zweiten Punkt, der unglaublich wichtig geworden ist.
Social Networking.
Eine Sache, die mir persönlich immer schon ein Dorn im Auge war, weil sie einfach unglaublich viel Zeit frisst, die man als Unternehmer im Normalfall gar nicht hat.
Denn letztlich muss man sich darum kümmern, dass Beiträge auf Facebook kommen, auf YouTube entsprechend kurze Videos geladen werden, die zum Beispiel auf Podcast-Episoden hinweisen und, und,
und, und.
Und das hat bis vor einigen Monaten noch gut 20 Prozent meiner Arbeitswoche gefressen.
Und wenn ich das sage, ja, ich arbeite in der Woche so knapp um die 40 Stunden.
Ich achte sehr gut darauf, dass es nicht viel mehr wird, weil mir das meine Gesundheit nicht dankt.
Und wenn ich mir denke, dass ich damit eigentlich fast acht Stunden kaputt gemacht habe und ich kann wirklich nur sagen kaputt gemacht,
Denn das ist Zeit, in der kann ich ja nicht für euch arbeiten.
Dann ist das eigentlich schon unglaublich schade.
Inzwischen sieht das anders aus.
Denn tatsächlich kann ich heute diese ganze Beitragsproduktion zu einem großen Teil an sogenannte KI-Bots outsourcen.
Das bedeutet, wenn wir jetzt irgendwas von Jockl lesen, dann ist das eigentlich gar nicht Jockl, sondern nur künstliche Intelligenz.
Nein, so einfach ist es nicht.
Denn da sind wir wieder beim Thema, kluge Unternehmer heutzutage integrieren künstliche Intelligenz in ihre Abläufe,
aber sie lassen die Abläufe nicht von der künstlichen Intelligenz kapern.
Und was bedeutet das jetzt?
Das bedeutet zum Beispiel bei der Beitragsproduktion für Facebook, Instagram und YouTube, was drei Kanäle sind, die, wenn man es richtig machen will, über drei verschiedene Plattformen bedient werden müssen, dass ich am Ende des Tages mir die Vorbereitung abnehmen lassen kann.
Das bedeutet Shorts zu erstellen, das heißt, das kennt ihr sicher von YouTube oder vielleicht auch Facebook, da heißen sie Reels und auf Instagram war für mich früher eine ziemlich heftige Arbeit, weil ich habe zwar ein Stativ, ich musste das mit meiner iPhone Kamera filmen,
also mich selbst filmen im Endeffekt, denn viel anderes kann ich als Blinder nicht wirklich wirksam machen.
Wenn es jetzt darum geht, den Content präsentieren, musste dann mit Zedit, das war dann sozusagen schon eine große Erleichterung im Sommer, tatsächlich den Videoton noch ein bisschen in Form bringen,
musste das Ganze dann auf die jeweiligen Plattformen hochladen, musste mich aber auch dann noch um die sogenannte SEO-Optimierung kümmern.
Das bedeutet, dass das auch bei Suchmaschinen richtig gefunden wird, denn Social Networking bringt überhaupt nichts, wenn es niemanden erreicht.
Und da reicht es eben heute längst nicht mehr, einfach nur gute Beiträge zu schreiben, sondern die müssen einfach auch gefunden werden können.
Und das alles, das übernimmt heute die künstliche Intelligenz, denn die zeichnet diese Shorts auf mit einem professionellen Stimmclone von mir.
Das bedeutet, meine Stimme in einer sicheren Arbeitsumgebung verfügbar gemacht.
Damit wird dann der Beitragstext, den die künstliche Intelligenz recherchiert und verfasst hat, eingesprochen.
Aber bevor das passiert, lese ich diesen Beitragstext natürlich durch und schaue mir an.
Ja, passt das auch so?
Ich gucke mir dann auch an, stimmen die Quellen, die hier angegeben werden?
Und dann kann ich das Ganze produzieren lassen, bekomme dann auch schon die Empfehlungen für die entsprechende Suchmaschinenoptimierung und brauche das Ganze dann nur noch bei den jeweiligen Plattformen hochzuladen.
Natürlich könnte man das jetzt auch die KI-Bots machen lassen.
Ich lasse das nicht machen, weil ich ganz klar sage, da habe ich gerne noch die Hand drauf und möchte auch sehen, was geht da an euch raus.
Denn es geht mir nicht darum, euch möglichst viel Information zu bieten, sondern es geht mir darum, euch möglichst hochwertige, authentische und vor allem für euch wertvolle Informationen rauszugeben.
Und das wiederum ist etwas, das ich jetzt viel mehr tun kann.
Denn durch die Zeit, die ich mir einspare, kann ich natürlich auch genauer recherchieren, genauer überprüfen.
Und da fängt das Ganze jetzt wirklich an und das bemerke ich jetzt so die letzten zwei Monate, da fängt das Ganze jetzt wirklich auch an, mich richtig massiv zu entlasten.
Dann kommen wir zu einem zweiten Punkt, der ganz, ganz wichtig ist und der mir richtig viel Arbeit abnimmt.
Das ist der zweite Punkt.
Nein, das ist, glaube ich, der dritte oder vierte, ich weiß es gar nicht mehr, ich habe nicht mitgezählt.
Und das ist tatsächlich die Möglichkeit, dass ich mir von einem KI-Bot einen sogenannten News Digest zum Thema Künstliche Intelligenz jeden Morgen präsentieren lasse.
Ja, was bedeutet das jetzt?
Das bedeutet eine News-Zusammenfassung, was es in den letzten 24 Stunden eigentlich Großes passiert.
Und ihr habt das schon gemerkt, über unsere WhatsApp-Gruppe kommen öfter mal Mitteilungen.
Was gibt es wieder Neues?
Da kam zum Beispiel die Meldung, als die BBC Ian Torrey interviewt hat, der im Endeffekt als durch Schlaganfall erblindeter mit Be My Eyes und den Meta-Ray-Ban-Smartglasses wirklich ganz neue Möglichkeiten entdeckt hat.
Oder auch jetzt eine ganz interessante Meldung am Wochenende.
Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, bei Windows gab es das Problem, dass wenn man die Start-Taste gedrückt hat und das Windows-Suchfeld aufging und man hat irgendwas eingegeben, dann wurde immer angesagt, alle.
Das lag daran, dass der Suchfilter sich ständig aktualisiert hat bei Windows und deswegen nicht das aktuelle Programm, das jetzt angezeigt wird oder das aktuelle Suchergebnis vorgelesen hat.
Der Fehler ist inzwischen behoben und Microsoft rollt ein Update aus.
Es sollte also jetzt in den nächsten Tagen besser werden.
Alle, die in unserer WhatsApp-Gruppe mitlesen, kann man auch ganz einfach beitreten unter whatsapp.schulze-graben.de.
Die haben das mitbekommen.
Ja, das ist letztlich eine Info, die war in unserer News-Zusammenfassung drin und hat natürlich dann auch schnell den Weg zu euch finden können.
Hätte ich das alles manuell recherchieren müssen, dann hätte das sehr viel länger gedauert und ich hätte wahrscheinlich nicht so schnell euch da eine wirklich brauchbare Info weitergeben können.
Ja und so sieht man schon, es ist nicht diese eine große Neuerung, die jetzt plötzlich möglich ist, sondern es sind ganz, ganz viele kleine Schritte, die mir den Arbeitsalltag eigentlich immer mehr erleichtern.
Und sind wir mal ganz ehrlich, letztlich auch dafür sorgen, dass ich mehr Zeit habe, mich um neue Inhalte für euch zu kümmern.
Und das ist für mich ein unglaublich großer Mehrwert.
Ja, der ein oder andere fragt sich jetzt natürlich, Jockl, sonst zeigst du uns doch immer so schön, wie das alles funktioniert.
Warum zeigst du uns jetzt nicht mal, wie diese Bots laufen, wie du die steuerst und und und.
Das wäre doch alles total interessant.
Interessant ist es auch, wenn ihr das als Unternehmer lernen wollt und sagt, Mensch, ich möchte da rangehen und ich würde da gerne ein bisschen mehr automatisieren,
dann berate ich euch da gerne zu unseren bekannten Konditionen.
36 Euro je angefangene 30 Minuten.
Wir können solche Dinge auch zusammen einrichten, natürlich immer in datenschutzkonformem Rahmen, solange es um Kundendaten geht und da scheiden natürlich Agenten im Moment noch meistens aus.
Aber es gibt andere Hilfen, die man durchaus lokal, wenn der Rechner da mitspielt, anwenden kann oder eben dort, wo es nicht um Kundendaten geht, wo man sich dann auch wirklich agentische Hilfe holen kann.
Allerdings sind das bei mir natürlich Abläufe, die sehr individuell von mir erstellt worden sind
und wo eben teilweise nicht eure, aber meine Daten drin sind.
Und da geht es tatsächlich, da wir eine sehr breite Hörerschaft haben,
tatsächlich auch ein bisschen um den Schutz meiner Daten.
Und deswegen bin ich da auch ein bisschen zurückhaltend,
euch das Ganze von der Bedienoberfläche jetzt hier direkt im großen Kreis im Podcast.
Zu zeigen.
Ich habe aber gleich noch was für euch und zwar ein Musterbeispiel für Barrierefreiheit.
Das ist tatsächlich nicht in meiner Arbeitszeit, sondern in meiner Freizeit entstanden.
Und die
Rede ist in diesem Fall von der Dreame-App.
Die App Dreame Home ist ja immer so ein etwas
schwieriger Fall, denn es gibt Sachen, die sind relativ brauchbar zu bedienen, aber richtig schön
ist sie halt nicht.
Also die App für unseren Staubsaugroboter.
Wenn ich mir jetzt angucke,
okay, bisher ging das immer ganz gut.
Ich konnte das Ding starten, stoppen, ich konnte ihn zurück
in die Ladestation schicken.
Ich konnte auch die einzelnen Schnellbefehle auswählen.
Das heißt,
zum Beispiel sagen, wische das Bad oder sauge nur mein Büro.
Das ging alles relativ gut.
Ja,
Ja, und jetzt gab es wieder mal pünktlich zum Wochenende ein Verschlimmbesserungsupdate.
Und seitdem sind die Schnellbefehle nicht mehr in einer eigenen Kategorie, wo ich sie dann auch bearbeiten konnte,
sondern, und das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen,
die Dinger sind jetzt auf dem Startbildschirm nur noch als Grafik-Applets, unbeschriftet logischerweise,
und VoiceOver ignoriert sie komplett auf dem iPhone.
Ganz ehrlich, wer immer das gebaut hat, ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber einfach
nur mal bitte einen Tag die Augen verbinden und die eigene App bedienen lassen, das sollte die
persönliche Kompetenz zum Thema Programmierung deutlich in Frage stellen.
Ja und es heißt ja
immer, je mehr mit KI programmiert wird, was ja auch immer mehr passiert, ganz viele Leute bauen
ihre Webseiten mit KI, weil es einfach schneller geht.
Und solange da keine Kundendaten drin sind,
kann man das ja auch ganz gut machen.
Wichtig ist aber, ist das wirklich so schlimm,
was die Barrieren angeht?
Kann man das dann als Blinder überhaupt nicht mehr bedienen?
Oder wenn
man es richtig macht, trifft vielleicht genau das Gegenteil zu?
Und das möchte ich euch zeigen.
Denn
Denn ich hatte am Samstag so die Schnauze voll, dass ich mich hingesetzt habe mit meinem Programmieragenten und gesagt habe, pass auf, so läuft das nicht mehr.
Die Dreame-App, das ist einfach sauber nicht mehr zu bedienen.
Das, was ich wirklich brauche, klappt mal, mal nicht, aber ich kann mich nicht drauf verlassen.
So, und dann hat mir diese Agent in drei Schritten eine komplette Web-App gebaut, das heißt eine Webseite, programmiert in Python, wer das ein bisschen kennt, das ist eine Programmiersprache,
mit der ich mich auch ein bisschen befasst habe die letzten Jahre, weil sie relativ leicht zu erlernen ist.
Und damit kann ich 80% aller Funktionen meines Dreame Saug - und Wischroboters steuern,
kann auch einen großen Teil der Einstellungen direkt konfigurieren
und brauche mich fast nie mehr mit der Dreame-App rumzuschlagen.
Und da mein Entwickler-Bot ja komplett auf Barrierefreiheit gebrieft ist,
kann der natürlich auch genau das.
Was und wie das aussieht, das wollen wir uns jetzt mal zusammen ansehen.
So, ich habe JAWS geholt und dann gehen wir jetzt hier mal direkt auf meinen Desktop.
Linie in Desktop-Listenansicht.
StationPlaylist Studio.
54 von 58.
Zu Einträgen gelangen.
So, da sind wir jetzt hier auf dem StationPlaylist Studio, also auf der Broadcast-Software, mit der ich hier arbeite unter Windows.
Und dann gehen wir jetzt mal auf Dreame-Steuerung.
So, die Dreame-Steuerung, da haben wir sie.
Das ist eine Desktop-Verknüpfung.
Ich öffne sie mal kurz und jetzt lädt sie.
So, habt ihr das gerade gehört?
Die Seite hat elf Links, Regionen und Blickfang-Hervorhebungen.
Also so viel zum Thema Barrierefreiheit.
So, und jetzt gucken wir uns das mal an.
Ganz oben steht der Seitentitel.
Steuerung, Dreame-Steuerung.
Link diese Seite zum Inhaltsspringen.
Dann haben wir hier natürlich gleich einen zum Inhaltsspringen-Link.
Das heißt, ich gehe hier mal eben kurz drauf.
Hauptregion.
Und bin sofort in der Hauptregion.
Ja, also einfach mal zum Thema.
Funktioniert barrierefreies Programmieren mit KI-Bots?
Also ich glaube spätestens hier sieht es der Letzte.
Und ich gehe da mal runter, einfach nur mit den Pfeiltasten.
Überschrift Ebene 1 Steuerung, X40 Ultra Complete.
Genau, hier steht jetzt Steuerung von meinem X40 Ultra Complete.
Statusregion.
Eine Statusregion, also schon wieder eine neue Region, die ich mit JAWS anspringen kann, mit dem Buchstaben R.
Überschrift Ebene 2 Status.
Dann, damit das Ganze sicher bleibt, eine Überschrift Ebene 2 Status.
Verbunden mit X40 Ultra Complete.
Er zeigt mir an, dass er verbunden ist.
Liste mit drei Einträgen.
So, und jetzt kommt eine schöne Liste für den Status, die sich auch live aktualisiert.
Aufzählungszeichen Zustand, Folge laden.
Aufzählungszeichen Akku, 100%.
Aufzählungszeichen Fehler, keiner.
Keine Fehler.
Listen Ende.
Besuchter Link Status neu laden.
Hier kann ich auch nochmal den Status neu laden, wenn er sich mal nicht schnell genug aktualisiert.
Status Region Ende.
Region Ende, wie sich das gehört.
Dann kommt die Befehle-Region, also wieder absolut sauber umgesetzt.
Das ist einfach nur beeindruckend.
Wieder die Überschrift.
Genau, jetzt habe ich eben die Standardbefehle.
Start, Pause, Stopp und zur Station.
So, und dann kommt die Räume reinigen Region.
Und das ist jetzt einfach nur faszinierend, denn da geht es jetzt wirklich los.
Er zeigt mir alle Räume an, was eigentlich in der Dreame-App wirklich nur ganz bescheiden umgesetzte Bildchen sind und gar nicht mal immer ausgelesen wird.
Überschrift Ebene 2 Räume reinigen.
Hinweis, Clean Genius ist in der Dreame-App eingeschaltet.
Dann wählt der Roboter Modus und Stärke teilweise selbst.
Genau, das ist auch eine Meldung, die habe ich zusätzlich mit einbauen lassen.
Wenn ich den Clean Genius aktiviert habe, das bedeutet eben, dass KI zur Berechnung der Reinigungsleistung und Reinigungsmittel und so weiter benutzt wird, dann entscheidet der Roboter selbst.
Das kann ich auch über die Einstellungen hier über diese Steuerungs-App machen, habe ich aktiviert und deswegen zeigt er mir das an.
Jetzt kommt hier eine Gruppe der Räume.
Ich kann jetzt einfach hier das Kontrollfeld aktivieren, deaktivieren.
Dreame-Steuerung, Räume, Arbeitszimmer, Kontrollfeld aktiviert.
Sie heben die Markierung mit der Leertaste, nicht aktiviert.
Und ihr seht schon, es sind einfach Kontrollfelder.
Ich kann hier runtergehen jetzt durch die ganzen Räume.
Bad Kontrollfeld, Flurkontrollfeld nicht aktiviert, Kinderzimmerkontrollfeld nicht aktiviert, Raumkontrollfeld nicht aktiviert, Schlafzimmerkontrollfeld nicht aktiviert, Wohnzimmerkontrollfeld nicht aktiviert, Gruppe Räume Ende. Gruppe Reinigungsart Start.
So, und dann geht es los mit der Gruppe Reinigungsart.
Da kann ich dann festlegen, wie will ich das reinigen.
Saugen, Auswahlschalter nicht aktiviert.
Eins von vier.
Wischen, Auswahlschalter nicht aktiviert.
Zwei von vier.
Saugen und Wischen, Auswahlschalter nicht aktiviert.
Drei von vier.
Erst saugen, dann Wischen, Auswahlschalter aktiviert.
Vier von vier.
Erst saugen, dann wischen.
Das ist eine Art, eine Reinigungsart, die kann ich über die Dreame-App gar nicht auswählen, weil diese Schaltfläche nur grafisch erreichbar ist.
Also selbst wenn sie mal einigermaßen zugänglich war, dann war dieser Punkt, erst saugen, dann wischen, gar nicht verfügbar, weil das immer nur grafisch erreichbar war, von Voice-Over nicht gelesen wurde.
Gruppe Reinigungsart Ende.
Saugstärke.
Jetzt kommt die Saugstärke.
Ausklappliste reduziert Turbo.
Genau, da habe ich eine schöne Ausklappliste.
Wischfeuchte.
Wischfeuchte.
Das ist ganz schlimm gelöst mit Voice-Over.
Da habe ich nämlich einen Slider von trocken über feucht nach nass, den ich dann ziehen muss mit Voice-Over.
Was zu 70% eigentlich fast immer in die Hose geht.
Und was habe ich hier?
Ausklappliste reduziert Nass.
Eine Ausklappliste.
Wie geil ist das denn?
Durchgänge.
Dann kann ich hier noch die Durchgänge einstellen.
Ausklappliste reduziert 1 Durchgang.
Also die Zyklen, wie oft er quasi hintereinander fahren soll.
Auch wieder eine Ausklappliste.
Ausgewählte Räume reinigen Schalter.
Und dann geht es hier los mit ausgewählte Räume reinigen.
So meine Lieben, und dann habe ich noch Einstellungen,
kann noch ein paar Sachen bei dem Programm konfigurieren, die mir wichtig waren.
Ich habe das Ganze natürlich auch gesichert mit einer PIN.
Da das eine Web-App ist, die lokal auf meinem Rechner läuft, kann ich jetzt auch sagen, ich greife da lokal über mein iPhone zu.
Wenn mein Rechner läuft, dann kann ich im WLAN sagen, okay, ich klicke einfach auf die Dreame-Steuerung im iPhone und los geht's.
Oder wenn ich unterwegs bin und meinen VPN aktiv habe, dann kann ich natürlich auch sagen, so, jetzt husten wir los und dann kann ich das auch von unterwegs machen.
Wichtig ist eben, zu Hause muss mein Rechner laufen, aber das tut der sowieso.
Und ganz ehrlich, das hat mir das Ding mal eben am Samstagnachmittag in einer guten Stunde zusammenprogrammiert.
Ich habe zwei, drei Anläufe gebraucht, weil auf dem Start nicht alle Funktionen gleich drin waren, aber tatsächlich hat das Ding sofort funktioniert.
Und was auch noch ganz, ganz wichtig ist, tatsächlich konnte ich das Ganze auf völlig legalen Wegen machen, denn es gibt ein Projekt, das kostenlos verfügbar ist, über das die Dreame-Plattform angesprochen werden kann.
Da gibt es eine Sicherheitslücke und weil mein Bot entsprechend gebrieft ist,
hat er diese Sicherheitslücke eben ganz nebenbei auch noch geschlossen.
Jetzt muss man natürlich fair und ehrlich sagen, würde ich das mit jedem Programm der Welt machen?
Nein, mit meinem Saugroboter ist mir das völlig egal, weil das Ding ist zwar so relativ sicher,
Würde mir das Ding aber jemand kapern, dann würde da jetzt für mich persönlich keine Welt untergehen.
Denn klar, mein Saugroboter kann jetzt nicht wirklich viel anstellen.
Das bedeutet aber auch, ich muss mir selbst, wenn ich kein Experte was Programmierung angeht,
immer überlegen, ist der Rahmen, den ich für die Software, die ich erstelle, vorsehe, sicher?
Also kann ich sozusagen auch die Konsequenzen abschätzen und berücksichtigen.
Denn da kommen wir jetzt wieder zu diesem Punkt, den ich schon öfter angesprochen habe.
Die KI kann viel, aber ich als Mensch muss die KI führen können.
Und wenn ich das nicht kann oder noch nicht kann, dann muss ich diese Kompetenz erlernen,
bevor ich im Endeffekt einfach loslege und sage, naja, gucken wir mal, was dabei rauskommt.
Klar, wenn das jetzt Sachen in Anführungszeichen ohne Konsequenz sind, ist das gar keine Frage.
Wenn jemand jetzt sagt, okay, ich baue mir jetzt für meinen Saugroboter eine barrierefreie App, die ich bedienen kann, dann ist das natürlich eine Sache, das hat man privat zu verantworten.
Man muss sich aber auch darüber klar sein, dass das natürlich mit dem klassischen, ich schreibe ChatGPT mal eine Nachricht, nicht getan ist.
Da braucht man dann schon wirklich agentische Werkzeuge, die das auch können und die ja auch ein bisschen mehr kosten.
Allerdings verglichen und da kommen wir jetzt wieder zurück und spannen den Bogen zur Ersparnis der Arbeitskräfte.
Da kommen wir jetzt nämlich wieder zurück, was mich früher wirklich Programmierer gekostet haben.
Also Leute, die im Endeffekt für mich als Freelancer tatsächlich Software entwickelt haben.
Das hatten wir tatsächlich in unserer Geschichte der Firma einige Male.
So gab es zum Beispiel den JCS Rechnungsmanager.
Das war damals, als um 2017, 2018 noch bei ganz vielen blinden Kleinunternehmern das große Thema war, ich brauche eine Rechnungssoftware, die ich bedienen kann.
Die einfach nur Rechnungen schreibt, die muss auch nicht mehr können.
Ja, und da habe ich dann damals überlegt, gut, was gibt es für eine Möglichkeit?
Und ich hatte damals einen deutschen Programmierer an der Hand und habe den mit diesem Projekt beauftragt.
Und wir haben dann auch diese Software vermarktet und ich kriege heute noch ganz oft Anfragen.
Da kommen Leute und sagen, Mensch Jockl, ich hätte so gern den JCS Rechnungsmanager.
Und da muss ich sagen, es tut mir leid, den haben wir 2023 einstellen müssen, weil a, wurde er viel zu wenig nachgefragt und b, konnten wir die Programmierkosten einfach auch nicht mehr in irgendeine Kosten-Nutzen-Rechnung bringen.
Denn es verkompliziert sich natürlich auch das deutsche Recht immer mehr und die Notwendigkeiten und die benötigten Funktionen der Leute, die das Ganze nutzen wollten, die wurden natürlich auch immer mehr.
Und nicht zuletzt gibt es natürlich heute auch Software, die kann man als Blinder relativ gut
bedienen.
Sicher alle nicht so schön wie damals der JCS Rechnungsmanager war, aber das ist natürlich
auch eine ganz andere Größenordnung gewesen.
So, um jetzt mal eine Hausnummer zu geben.
Ich
habe mal die alten Unterlagen rausgesucht.
Der JCS Rechnungsmanager hat damals verschluckt,
Also ich hatte damals wirklich einen super Preis.
Der Programmierer hat mir das damals zwischen 2017 und 2018 die Grundversion vom JCS Rechnungsmanager aufgesetzt für 40 Euro die Stunde.
Ja, da war auch viel Gutmütigkeit und auch ein bisschen Freundschaft dabei.
Und trotzdem waren die kompletten Entwicklungskosten für dieses Ding nur bis der erste lauffähige und verkaufsfähige Software-Client,
also die Programminstallation fertig war, dann auch mit der Lizenz entwickelt, dass das Programm im Prinzip guckte, okay, hat derjenige eine Lizenz, ist die Lizenz gültig und und und.
Es hat damals 2.400 Euro gekostet.
Jetzt rechnet euch das mal aus bei 40 Euro die Stunde.
Da reden wir von 60 Arbeitsstunden.
60 Arbeitsstunden, die in diese Softwareentwicklung reingeflossen sind.
So ein Programm, das war damals komplett offline, konnte über eine Schnittstelle gespeist werden mit den Firmendaten, könnte man mit einem KI-Bot heute in maximal drei bis vier Stunden erstellen.
Ein großes KI-Abo, wo die Bots eigentlich immer inklusive sind, kostet heute im Schnitt 200 Euro pro Monat.
Das heißt, ich hätte für dasselbe Geld, was mich damals ein Programm in der Grundversion gekostet hat, heute zwölf Monate Programmierung und ganz, ganz, ganz viel mehr in der Pipeline.
Und ich glaube, das ist die größte Faszination dieser Tage und das ist auch das, was mich eigentlich sehr positiv in die Zukunft schauen lässt, wenn ich darüber nachdenke, was 2027 und 2028 bringen werden.
Ich bekomme und habe auch jetzt schon wieder viel mehr Zeit für die Dinge, die meinen Beruf wirklich ausmachen, nämlich mit euch zu arbeiten und euch tolle neue Technik zu zeigen,
euch digitale Kompetenz beizubringen.
Und ich muss mich sehr viel weniger mit notwendigen Dingen wie zum Beispiel Social Networking oder Textaufbereitung, aber auch langwieriger Recherche auf Internetseiten rumschlagen.
Ja und wer jetzt glaubt, das war schon alles, was möglich ist heutzutage, der ist tatsächlich schief gewickelt, denn es geht noch viel, viel mehr und auch ich entdecke eigentlich fast jede Woche neue Anwendungsfälle und gar nicht mal nur im Unternehmen,
sondern tatsächlich auch ganz viel privat.
Ich habe jetzt zum Beispiel angefangen, mit einem spezialisierten Bot wirklich meine Trainingsfortschritte zu analysieren.
Das kann man natürlich ein Stück weit mit einer einfachen KI auch machen, indem man einfach sagt, hey, ich habe dir hier mal ein Training exportiert, guck dir das mal an.
Ich kann aber mit so einem Agenten, der dann eben auch einen richtigen Rechner zur Verfügung hat und der dann eben auch mit sehr großen Datenmengen arbeiten kann, zum Beispiel meine Fortschritte immer auf das letzte Jahr beziehen und auch dann für mich ganz gezielt Fortschrittsberichte erstellen lassen,
was natürlich für den Otto-Normal-Verbraucher völlig übertrieben wäre.
Aber ja, wenn die Agenten nun schon da sind, dann kann man sie ja auch für sowas benutzen.
Ich hoffe, ich konnte euch heute mal einen kleinen Einblick geben in die Dinge, die inzwischen möglich sind.
Ein bisschen beleuchten, wo künstliche Intelligenz mir heute schon meinen Arbeitsalltag erleichtert
und vielleicht auch einen Denkanstoß geben, wo sie euch mehr unterstützen könnte.
Und wenn mir das gelungen ist, dann freue ich mich total und würde mich natürlich riesig drüber freuen, wenn ihr auch nächste Woche wieder bei unserer Montagsveranstaltung dabei seid.
Ja, man fragt sich natürlich mit Fug und Recht, was haben wir denn eigentlich nächste Woche wieder vor?
Ja, ganz klar, wir haben den ganzen November wieder pickepacke voll mit tollen Veranstaltungen und da möchte ich noch einen kurzen Ausblick geben.
Nächste Woche, ja, das ist dann der 9.11., da geht es um das Bildbeschreibungsduell.
Wir lassen also Apps gegeneinander antreten mit der gleichen Aufgabe und wir wollen herausfinden, welche schlägt sich denn nun besser?
Auch wieder ein interessantes Thema, wenn man an den noch gar nicht so lang vergangenen Newsflash denkt.
Denn es wurde rausgefunden von der University of Maryland, dass Be My AI eigentlich viel zu lange Bildbeschreibungen ausgibt.
Die meisten Leute wollen nur ein einziges Detail wissen und bekommen eine komplette Szenenbeschreibung zurück.
Daran will man jetzt arbeiten.
Ja, und deswegen machen wir dieses Bildbeschreibungs-Duell, weil wir rausfinden wollen, wer kann es denn am besten.
Und ich hoffe, ihr seid wieder dabei nächsten Montag ab 19 Uhr hier auf dem Schulze-Funk und natürlich jeden Mittwoch ab 12 Uhr im Podcast Smütech.
Gibt es überall, wo es Podcasts gibt, auch auf YouTube und bitte, bitte, bitte abonnieren nicht vergessen, so verpasst ihr auch nie wieder Neuigkeiten.
Bis dahin, ich freue mich, schön war's, bis zum nächsten Mal, euer Jockl, Joachim Schulze.
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Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen.
Dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung.
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