Smütech

Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen

135 Kennwörter und Passkeys sicher verwalten

Passwörter und Passkeys sicher verwalten – blind am iPhone und auf Windows

21.10.2026 38 min

Zusammenfassung & Show Notes

135 Kennwörter und Passkeys sicher verwalten
Passwörter, Passkeys und Zwei-Faktor-Authentifizierung für Blinde und Sehbehinderte: So schützt du deine Konten mit Passwortmanager, Face ID, Touch ID und Windows Hello – auf iPhone und Windows-PC, mit VoiceOver und JAWS.
Ein Passwort für alles, und das kennt ja keiner? So einfach ist es heute nicht mehr. In dieser Folge von Smütech zeigt dir Joachim Schulze „Jockl“, wie du deine Benutzerkonten möglichst gut vor Übernahmen schützt. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, ein Restrisiko bleibt immer. Wie wahrscheinlich ein Einbruch in deine Konten ist, entscheidest aber du selbst. Ein Fall aus der Praxis macht deutlich, worum es geht: Gerätecode, Banking-PIN und Kartencodes standen auf einem Zettel in der Handyhülle, und am Ende fehlten 10.000 Euro. Genauso riskant sind Zugangsdaten als Sprachaufnahme auf dem DAISY-Player oder als Textdatei oder Word-Dokument auf dem PC. Wer an das Gerät kommt, hat alles. Wird dein Facebook- oder YouTube-Konto übernommen, kann jemand in deinem Namen posten, und du musst erst einmal nachweisen, dass du es nicht warst.
Danach geht es um die Lösungen. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung brauchst du neben dem Passwort einen Einmal-Code per E-Mail, SMS oder App. Ein geleaktes Passwort allein reicht dann nicht mehr aus. Jockl erklärt, warum du Face ID oder Touch ID oder unter Windows Hello deinen Fingerabdruck oder eine PIN nutzen solltest, sobald Online-Banking oder Zahlungskonten auf dem Gerät sind. Ein Fingerabdrucksensor lässt sich am Laptop auch per USB nachrüsten. Außerdem klärt er, was Passkeys sind: Damit erledigst du die Zwei-Faktor-Anmeldung in einem Schritt, abgesichert durch Face ID oder deinen Gerätecode. Sogar die Anmeldung unter Windows klappt mit dem iPhone über einen QR-Code.
Zum Schluss stellt Jockl seine drei Werkzeuge vor. Den Microsoft Authenticator nutzt er gezielt für Einmal-Codes, geschützt per Face ID. Die Apple-App „Passwörter“ ist gut navigierbar, hat ein Suchfeld und Kategorien und speichert auch WLAN-Schlüssel. Auf dem iPhone füllt sie Zugangsdaten automatisch aus. Den Google Passwortmanager in Chrome nutzt er als Hybridlösung für iPhone und Windows. Dazu zeigt er, wie Chrome beim Ändern eines Passworts von selbst zum Aktualisieren auffordert und wie du die Meldung mit JAWS über F6 und Tab erreichst.
Was du in dieser Folge mitnimmst:
·       Warum Zettel in der Handyhülle, Passwörter auf dem DAISY-Player und Passwortdateien auf dem PC brandgefährlich sind
·       Wie Zwei-Faktor-Authentifizierung per E-Mail, SMS oder Authenticator-App dich schützt, auch wenn ein Passwort geleakt wurde
·       Wann du Face ID, Touch ID oder Windows Hello einschalten solltest, auch wenn du mit dem iPhone gerade erst anfängst
·       Was Passkeys sind und wie du dich damit in einem Schritt sicher anmeldest
·       Wie die Apple-App „Passwörter“, der Google Passwortmanager und der Microsoft Authenticator im Alltag mit VoiceOver und JAWS funktionieren
·       Wie du mit unterschiedlichen, starken Passwörtern arbeitest, ohne dir alle merken zu müssen
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Transkript

Jockl & Friends
00:00:00
[Musik]
Ansage
00:00:19
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Joachim Schulze
00:00:31
Und hier ist euer Gastgeber, Joachim Schulze, Master of Business Administration, JAWS Certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte. Und ich darf wieder einen wunderschönen guten Montag wünschen und freue mich riesig darüber, dass ihr heute wieder alle dabei seid bei so einem wichtigen Thema Kennwörter und Passkeys sicher verwalten. Tja, da sitzt jetzt der eine oder die andere erst mal ganz ratlos da und sagt sich, irgendwie habe ich da noch nie so richtig drüber nachgedacht. Und ganz ehrlich, da seid ihr nicht allein. Es gibt viele Menschen, die sagen, naja, wieso? Ich habe ein Passwort und das gebe ich überall an und dann ist doch alles sicher, weil das kennt ja keiner. Ja, so war das früher eigentlich auch schon nicht. Aber man hat es halt oft gemacht, weil es der bequemste Weg war. Heute sieht das Ganze ein bisschen anders aus. Und wir wollen uns heute mal einen Überblick verschaffen, wie halten wir unsere Accounts sicher? Wie halten wir unsere Benutzerkonten möglichst vor Einbrüchen, Aufbrüchen geschützt? Ja, und jetzt fragt man sich vielleicht schon wieder mit gerunzelter Stirn, was heißt hier möglichst Jockl? Ich dachte, du zeigst uns heute die Mittel, dass uns überhaupt gar nie irgendwas passieren kann. Ja, überhaupt gar nie irgendwas, das gibt es heute nicht mehr. Das ist so ein bisschen der Klassiker. Wir können auch im Bett zu Hause sterben. Es ist leider einfach so, dass grundsätzlich immer ein gewisses Restrisiko besteht, dass irgendjemand irgendeinen Benutzer-Account von uns hackt bzw. irgendwelche Zugangsdaten von uns Wege eröffnen, bei denen wir das lieber nicht hätten. Aber, und jetzt kommt die gute Neuigkeit, wir haben die volle Entscheidungsgewalt, wie wahrscheinlich das ist. Ich starte diese Vorträge immer gerne mit einem Beispiel. Das ist mir vor ungefähr drei Jahren passiert oder sind es auch schon vier. Ich weiß nicht, die Jahre gehen immer so schnell vorbei. Jetzt ist schon gleich wieder Dezember und das war damals die Situation. Da rief mich jemand an und diese Person erzählte mir, Herr Schulze, ich habe ein Riesenproblem. Ich muss jetzt eine Anzeige bei der Polizei machen und da brauche ich noch eine Einschätzung für die Versicherung, weil mir wurden 10.000 Euro entwendet. Ja, das klingt erstmal ganz schön drastisch und ich habe mir dann natürlich auch gedacht, um Gottes Willen, wie ist denn das passiert? Also das ist ja eigentlich heute gar nicht mehr so einfach möglich und habe dann nachgefragt und mir die ganze Geschichte angehört. Ja und was ist da rausgekommen? Diese Person musste ins Krankenhaus für eine Operation und das war ja relativ spontan, weil sich das nicht aufschieben ließ. Dadurch konnte ein Leben gerettet werden, aber tatsächlich wurde ein Schaden von 10.000 Euro verursacht, weil jemand sich des Online-Bankings bemächtigte. Und das war der Moment, wo ich dann schon hellhörig wurde. Ja, wie? Im Krankenhaus? Ja, stellen Sie sich vor, ich konnte das gar nicht nachvollziehen, wie sowas passieren kann, Wo man doch überall diese komplizierten Nummern eingeben muss. Dann war bei mir schon auch der Gedanke, das ist eigentlich wirklich sehr schwierig zu machen. Sag ich, aber Sie hatten überall verschiedene Nummern. Ja, ja, natürlich. Ich habe eine Nummer für mein Handy zum Entsperren, Dieser Gerätecode und dann habe ich einen PIN fürs Online-Banking und den habe ich aber auch für die App, mit der ich dann die Überweisungen freigebe. Okay, sagte ich, das ist eigentlich schon völlig richtig gemacht und diese Pins kennen nur Sie. Ja, nee, die kann ich mir nicht merken. Die stehen auf dem Zettel hinten in der Handyhülle. Und das war dann dieser Moment, wo mir das Gesicht runterfiel und ich sagte, Moment mal, Ihr Handy lag da irgendwo bei Ihren Sachen und in der Handyhülle lag ein Zettel mit Ihrem Gerätekod und Ihren Pins fürs Online-Banking. Ja, den Code von meiner Kredit- und meiner EC-Karte habe ich da auch noch mit draufgeschrieben, weil das kann man sich doch nicht alles merken. Ja, das war dann der Moment, wo ich diesem Menschen sagen musste, es tut mir leid, dafür kann ich Ihnen kein Gutachten schreiben, weil das ist so grob fahrlässig, was hier passiert ist. Da muss man wirklich sagen, ja, das ist einfach schade, dass das passieren musste. Aber da hätten Sie selbst drauf kommen müssen, dass sowas nichts mit Sicherheit zu tun hat. Ja und das war eigentlich so ein Moment, der hat mich ziemlich tief getroffen, weil ich mir gedacht habe, warum tut jemand sowas? Und dann habe ich ein bisschen drüber nachgedacht und dann ist mir wirklich aufgegangen, ja, manchmal denkt man einfach nicht nach. Ja, der Zettel liegt doch in der Handyhülle, da kommt doch niemand drauf. Naja, aber wenn jetzt so ein Handy irgendwo an einem öffentlich zugänglichen Ort liegt, dann guckt vielleicht mal jemand in die Handyhülle rein und dann war es das auch. Und da kommen wir jetzt wieder zu dem Thema, was ich ja vor einiger Zeit schon in Plauen zum Thema künstliche Intelligenz gesagt habe, als es um das Verbot im öffentlichen Raum von KI-Brillen geht, das Norwegen jetzt zum Teil plant. Und ganz ehrlich, wir müssen mehr Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Das bedeutet einfach, wie bei den Brillen auch, die Brille ist nicht schuld, dass intime Aufnahmen von Menschen gemacht werden. Daran ist derjenige oder die Person schuld, die das tut. Da müssen wir schon einfach auch mal ein Stück weit zu einer Verantwortlichkeit finden als Nutzer. Hey, Moment mal, ich kann nicht so nonchalant mit meinen Daten umgehen oder ich darf mich nicht einfach den Daten anderer bemächtigen, ansonsten mache ich mich strafbar. Das ist ein Thema, das glaube ich in den letzten Jahren ziemlich aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden ist und ich hoffe, dass ich es heute Abend wieder ein bisschen reinrücken kann. Denn der allererste Schritt zu sicheren Passwörtern und Passkeys führt ganz einfach schon mal über sichere Aufbewahrung. Keine Angst, wir klären nachher gleich, was Passkeys sind. Ja, Kennwörter sicher aufbewahren. Ich habe eine Mail bekommen in Vorbereitung zu dieser Sendung. Die lautete in der Quintessenz so, ich bin so froh, dass ich noch meinen guten alten Milestone habe. Darauf speichere ich am liebsten meine Passwörter und alle Zugangsdaten, denn das Gerät hat ja kein Display und damit kommt auch niemand an meine Daten ran. Ja, das ist so ein bisschen wie mit dem Zettel in der Handyhülle. Die Idee ist ja gar nicht schlecht. Die Passwörter sind zumindest schon mal nicht auf dem Bildschirm geklebt. Mein Vater hatte das noch so. Der hatte noch alle seine Passwörter, als der Anfang der 2000er mit dem Computer loslegte. Der hatte dann auch alles an seinem Bildschirm als Zettel handschriftlich. Jetzt hatte mein Vater eine relativ gut leserliche Handschrift. Da war das dann auch nicht besonders geheim. Aber so kann ich natürlich nicht mit Passwörtern umgehen. Denn die Accounts, die heute von Passwörtern geschützt werden, die bieten natürlich eine unglaubliche Angriffsfläche. Denn wenn jemand zum Beispiel unseren Facebook-Account öffnet, dann könnte der in unserem Namen auch ohne weiteres Volksverhetzung betreiben. Der könnte zu Straftaten aufrufen und, und, und, und, und. Also da sind die Möglichkeiten unglaublich. Und tatsächlich, wenn jemand das über unseren Account macht, dann müssen wir erst mal nachweisen, dass wir das nicht waren. Und das ist tatsächlich die Beweispflicht, in der wir da sind. Dann müssen wir erst mal nachweisen, dass unser Account gehackt wurde bzw. eben übernommen wurde und dass wir gar nichts dafür können, was hier wirklich passiert ist. Ja, und jetzt kommen wir wieder zurück zum Milestone. Aber der hat doch kein Display. Damit kann doch ein Sehender gar nichts anfangen. Das ist prinzipiell schon einigermaßen richtig, aber halt nur einigermaßen. Das Ding ist ein Gerät, das ähnlich aussieht wie ein Diktiergerät, weil er einen Lautsprecher hat. Und wer ein bisschen eins und eins zusammenzählen kann, der begreift schnell, okay, das Ding hat einen USB-Anschluss, hat einen Lautsprecher. Hey, klemme ich doch mal schnell an mein Tablet, an mein Smartphone oder an meinen PC. Das lag hier so schön offen rum oder lag in der Handtasche, die uns geklaut wurde. Wurde und plötzlich sind eure ganzen Daten, eure ganzen Einträge, die auf diesem Daisy Player Gespeichert sind, Public Domain, wie das auf Englisch so schön heißt, sprich liegen frei vor Diesem Menschen, der das Gerät hat. Egal ob der blind ist oder nicht, denn auf dem Daisy Player Werden einfach nur MP3 oder WAV-Dateien gespeichert und die muss er sich noch nicht mal anhören, Da kann man heute eine KI drüber laufen lassen und dann werden die Passwörter sogar noch in Reinform ausgegeben. Und warum sage ich das? Ganz ehrlich, weil es mich entsetzt, welchen Risiken sich teilweise Menschen aussetzen Und sich dann gar nicht drüber im Klaren sind, was sie da eigentlich für Risiken eingehen. Weil klar, das kann 20, 30 Jahre gut gehen. Das Problem ist, wenn dann was passiert, dann sind die Konsequenzen meistens richtig, richtig, richtig schlimm. Kommen wir zu einem weiteren Punkt, der richtig gefährlich ist. Wird auch sehr gerne gemacht, die TXT-Datei oder das Word-Dokument auf dem PC mit den Passwörtern. Bitte, nein, Ausrufezeichen. So was darf nicht passieren. Warum nicht? In dem Moment, wo jemand Zugang auf euren PC hat, ja, da sind die Passwörter einfach offen. Das ist wieder genauso wie beim Daisy-Player sogar noch ein Stück schlimmer, weil man da einfach rankommt. Also das heißt, da gibt es im Endeffekt nichts mehr, was euch schützt, sondern das Passwort ist einfach da und man kann sich einloggen. Und das ist wahnsinnig gefährlich. Ja, aber das heißt ja eigentlich, alles, was wir online tun, ist brandgefährlich. Und im Endeffekt wäre es am besten, wir würden sofort alle unsere digitalen Accounts löschen. Nein, ganz im Gegenteil. Es gibt heute wunderbare Methoden, sich abzusichern, die eigentlich praktisch unüberwindbar sind. Und ich komme jetzt gleich mal zur ersten Methode, nämlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das bieten heute eigentlich fast alle guten Webseiten oder Dienste an. Da kann man also hergehen und kann dann sagen, okay, ich gebe mein Passwort ein und wenn ich mein Passwort eingegeben habe, dann wird mir zum Beispiel ein Code per E-Mail zugeschickt. Und dieser Code per E-Mail muss eingegeben werden, zusätzlich zum Passwort, sonst kann ich diese Anwendung nicht nutzen. Jetzt fragt sich der eine und die andere, warum ist das zum Beispiel bei euch im Shop nicht so, wenn man sich ein Kundenkonto anlegt, da hat man nur ein Passwort, weil das für viele tatsächlich immer noch eine große Herausforderung ist, mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung umzugehen und wir glücklicherweise Produkte haben, wenn hier mal wirklich ein Vorfall ist, was wir zum Glück noch nie hatten, wo wirklich jemand das Account übernommen wird. Das wird es natürlich auch nachvollziehen können und gegebenenfalls dann in eurem Sinne regeln können. Deswegen haben wir im Moment noch keine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wir wollten es auch schon einführen, hatten es eine Zeit lang und dann gab es doch einige Leute, die gesagt haben, das ist so komplex, bis ich dann erst wieder diesen Zusatzcode eingebe. Ja, also es ist wirklich eine Sache, wo man klar sagen muss, es wird immer mehr und es ist auch wichtig, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu nutzen, zumindest bei allen Sachen, wo es wirklich um wichtige Dinge geht. Und da gehören auch solche Sachen wie Social-Network-Profile dazu, wie Facebook, Instagram, YouTube. Denn das muss euch allen klar sein. Wer die Zugangsdaten zu euren Profilen auf diesen Netzwerken besitzt, der kann alles in eurem Namen behaupten. Und das ist in Zeiten, wo Fake News und teilweise auch wirklich Gefährliches verbreitet wird von diversen Menschen, absolut wichtig, dass man das im Hinterkopf behält, dass man auf seine Daten aufpassen muss. Das bedeutet also, wir haben es gerade gesagt, die Zwei-Faktor-Authentifizierung kann einmal sein, ein Code per E-Mail. Es kann aber auch sein, dass wir einen Code per SMS kriegen oder per App. Ich habe das zum Beispiel bei Paypal. Da bekomme ich eine SMS auf mein Handy. Wenn sich jemand oder auch ich mit Paypal einloggen will, dann muss ich erst mein Passwort eingeben. Und danach heißt es, wir haben einen Code an die Nummer von Joachim Schulze, also da steht dann die letzten paar Ziffern meiner Nummer, gesendet. Bitte geben Sie diesen Code ein. Ja, und den gebe ich dann ein und dann komme ich auch sofort rein. Und tatsächlich ist das eine wahnsinnig wertvolle Barriere. Warum? Denn wenn jemand mein Passwort zum Beispiel für Paypal hätte, könnte der mit meiner Kreditkarte, mit meinem Bankkonto bezahlen. Kann er so aber überhaupt nicht, denn der kommt nicht an den Einmal-Code ran. Und in dem Moment, wo die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiv ist, wird man schon mal extrem unattraktiv für Datensammler, die im Endeffekt auf Passwortjagd sind, weil wenn dann so ein Passwort mal geleakt wird oder eben in irgendeiner Form an die Öffentlichkeit gelangt, dann muss uns das erstmal gar nicht weiter stören. Wir sollten es zwar in jedem Fall sofort ändern, damit beide Sicherheitsbarrieren aktiv bleiben, aber es ist erstmal kein Problem, denn derjenige, der diese Daten hat, der kommt damit nicht weiter. Und deswegen ist das auch so eine wichtige Geschichte, dass man ja beim iPhone seine biometrischen Merkmale aktiv hat. Also entweder die Touch- oder die Face-ID. Jetzt kommen gleich wieder ein paar, die rümpfen die Nase und sagen, Jockl, Moment. Moment, ich habe bei dir eine iPhone-Schulung gemacht und wir haben keine Face-ID, wir haben keine Touch-ID aktiviert. Das ist richtig. Bei den Anfängern sage ich oft, wenn ich sehe, die Leute tun sich sehr schwer, lasst das für den Moment. Aber seid euch bitte bewusst, dass sobald ihr fitter mit dem iPhone seid oder auch mehr Daten drauf habt, Wie zum Beispiel Online-Banking oder eben Zahlungsaccounts, Dass ihr dann diese biometrischen Sicherheitsmerkmale in jedem Fall braucht. Face ID oder eben auch Touch ID. Ja, bei Windows gibt es das auch, die Touch ID, bei vielen Laptops. Oder es gibt die Windows PIN. Ja, die Windows PIN ist so ein bisschen wie ein Gerätekod. Und wenn wir die eingeben, dann können wir ganz viel machen und ganz viele Wege abkürzen. Ja, weil die eben auch, wenn sie auch kein biometrisches Merkmal ist, Aber sie zählt halt wie ein Gerätekod auch. Sie ist im Prinzip etwas, da versteckt sich ganz viel dahinter und das ist auch ein ganz mächtiges Werkzeug. Und auch da gilt natürlich wieder bitte niemals auf den Zettel an den Bildschirm kleben oder in die Handyhülle oder auch irgendjemandem sagen, den man halt irgendwie nur so ein bisschen kennt. Also ich habe das ganz häufig zum Beispiel, dass es darum geht, dass Kunden mich bitten, ja irgendwas, ihnen bei was zu helfen. Wenn ich jetzt aber über JAWS Tandem verbunden bin oder auch über den TeamViewer und wir arbeiten am PC, dann sage ich euch ganz ehrlich, sage ich immer, bitte gebt mal euer Passwort ein. Klar, es gibt Situationen, wenn jetzt jemand noch nicht so fit ist und ich zum Beispiel mal helfe, ein E-Mail-Postfach zu bereinigen, dann muss ich auch mal das eine oder andere Passwort hören. Dann ist es aber auch wirklich so, und das sage ich ganz ehrlich, die vergesse ich auch sofort wieder. Das sind halt Spezialfälle. Da sind wir wieder bei dem Punkt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn ja, wenn jemand niemanden hat, der ihm bei solchen Sachen helfen kann, dann müssen wir das manchmal eben so übers Telefon machen. Aber das ist dann auch wirklich kein Problem. Denn wie gesagt, ich würde niemals so ein Passwort mir aufschreiben oder ähnliches, weil das eben viel zu gefährlich ist. Ja, und dann haben wir jetzt schon den Bogen geschlagen über die Face-ID, die Touch-ID und Windows Hello, wie das ganze System heißt, also entweder die PIN oder die Touch-ID. Fingerprint-Sensoren sind das meistens bei Windows. Die gibt es übrigens auch zum Nachrüsten, also wenn man jetzt einen Laptop hat, der noch keinen Fingerprint hat, dann kann man auch einfach einen Fingerprint-Sensor per USB anschließen. Finde ich persönlich eine ganz tolle Sache und dann kann man bei sensiblen Sachen einfach schnell Finger drauf tippen und fertig. Wie gesagt, alternativ geht das auch mit der Gerätepin, wie ja beim iPhone auch. Und natürlich haben das auch Android-Smartphones, keine Frage. Und jetzt kommen wir zu dem, was ich vorher schon gesagt habe, das erklären wir. Was sind Passkeys? Passkeys sind erweiterte Passwörter. Das bedeutet, wenn wir für irgendetwas einen sogenannten Passkey erstellt haben, dann ist das Tolle, dass wir diesen Passkey verwenden können, um zum Beispiel auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung in einem Schritt zu absolvieren. Das bedeutet zum Beispiel, ich habe einen Passkey für meine Apple-ID erstellt. Das bedeutet, wenn ich jetzt sage, ich will mich auf Windows anmelden, dann kann ich einfach sagen, ich will mich mit meinem Passkey anmelden. Dann gucke ich einmal in mein iPhone-Display, in meine Kamera, dann wird meine Face-ID erkannt und dann kann ich direkt auf Windows mit dem QR-Code weitermachen. Und das ist natürlich richtig cool, weil ich auf diese Weise die Sicherheit der Zwei-Faktor-Authentifizierung habe, die aber geschützt ist durch ein biometrisches Merkmal bzw. meinen Geräte-Code. Und das ist tatsächlich etwas, das bringt uns jetzt zu dem, man soll heute möglichst überall unterschiedliche Passwörter verwenden, weil es einfach sicher ist. Gerne auch immer starke Passwörter generieren, denn wenn wir das machen, dann haben wir natürlich den Vorteil, wir sind sicher und haben entsprechend die Passwörter gespeichert. Ja, und wo kann man das machen? Letztlich in einem Passwortmanager. Und ich sage es euch gleich, davon gibt es ungefähr so viele, wie es im Sommer offene Eisdielen gibt in den Städten. Und gibt es da nun welche, die entsetzlich schlecht oder welche, die extrem gut sind? Ja, es ist ein bisschen wie bei Autos. Man hat so seinen Geschmack und man hat so die, die einem eher liegen. Und man hat so die, wo man sagt, mit denen kann ich jetzt eigentlich nicht wirklich was anfangen. Und das muss man einfach klar sehen. Das ist der große Unterschied bei den verschiedenen Passwortmanagern. Ja, ich nutze drei Stück. Das liegt ein bisschen daran, dass ich in dieser ganzen Zeit, als die Zwei-Faktor-Authentifizierung und auch das Hacking speziell durch KI immer extremer wurde, ja so ein bisschen gestückelt in diese ganze Welt einfuhr. Und deswegen bin ich auch in der glücklichen lage dass ich euch drei stück präsentieren oder von Drei stück erzählen kann wir gucken uns heute tatsächlich nicht die drei apps an denn sonst Hätten wir eine veranstaltung die würde heute abend bis um 10 dauern und ich sage es ganz ehrlich es Geht natürlich da auch letztlich um daten die mir gehören und auch wenn passwörter nicht angezeigt So gibt es dann doch den ein oder anderen Fingerzeig, gerade durch E-Mail-Adressen oder auch Benutzernamen, die ich einfach nicht unbedingt teilen möchte. Ganz klare Botschaft an alle, die sagen, das Thema Passwortmanager und Passwortspeicherung in sicheren Umgebungen, das interessiert mich. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten und auch wenn es nicht die drei sind, von denen ich euch heute erzähle, dann kann es zum Beispiel auch ein Programm für Windows sein. Das nennt sich KeyPass. Das ist ganz toll bedienbar. Da kann man seine Passwörter speichern und hat die dann verschlüsselt auf der Festplatte. Kann die aber zum Beispiel auch in die Cloud packen, dass man eben sagt, okay, ich greife da auch mit dem Handy zu. Also es gibt ganz, ganz, ganz tolle Möglichkeiten und wenn ihr sagt, Mensch, da möchte ich mich gerne mal beraten lassen oder ja auch Hilfe, das Ganze zu übertragen und einzurichten, das machen wir gerne ab 36 Euro pro angefangene 30 Minuten. Einfach eine Mail schreiben an info at schulze-graben.de oder anrufen unter 08 232 50 31 303. Jetzt inzwischen natürlich auch hier unter der Plaunernummer. Plaun, das ist dann 03741 25 18 933. Ja, oder ein bisschen günstiger. Für 29 Euro bzw. 49 Euro pro Monat gibt es im SMU-Tech-Club zwei bzw. vier Stunden pro Quartal Fernwartung, Beratung und Schulung. Richtig planbare Unterstützung. Wer sich da mal genauer informieren möchte, einfach mal auf unserer Homepage den SMU-Tech-Club anklicken. Der fördert übrigens auch diesen Podcast und die heutige Veranstaltung. Ja, und dann kommen wir zu den Passwortmanagern und ich möchte anfangen mit dem, ja, den ich heute durchaus nutze und ich möchte auch gar nicht sagen, dass ich ihn extrem wenig nutze. Ich habe ihn einfach für ein paar Accounts und das macht er richtig gut und bei anderen, ja, da habe ich andere. Die Rede ist vom Microsoft Authenticator. Das ist eine App, die gibt es fürs Handy und das bietet den Vorteil, dass der etwas ganz Tolles kann. Der kann nämlich Einmal-Codes generieren. Das bedeutet, also normalerweise haben wir immer diese Einmal-Codes, die wir zum Beispiel per Mail bekommen. Jetzt stellt euch mal vor, wir haben eine App, die das kann. Also das bedeutet, ich gehe einfach in den Microsoft Authenticator, authentifiziere mich mit meinem Gesicht und kann dann zum Beispiel für meinen Facebook-Account, stellt euch mal vor, der würde gehackt, das wäre eine Katastrophe, weil jemand könnte ja zum Beispiel auch auf unserer Seite posten, könnte auch in den Gruppen posten, in denen wir Mitglied sind und und und. Also es wäre eine Katastrophe. Durch den Microsoft Authenticator habe ich aber den Vorteil, in dem Moment, wo ich mich bei Facebook einloggen möchte, werde ich dann gebeten, nachdem ich mein Passwort eingegeben habe, den Code aus der Microsoft Authenticator App einzugeben. Und da kommt niemand hin außer mir, denn ohne Face ID klappt das nicht. Das heißt, ich brauche meine Face ID und dann kann ich den Code direkt ablesen und kann den eingeben. Ich nutze das tatsächlich auch für meinen 11 Labs, also die KI-Sprachsynthese, denn auch das ist ja richtig sensibel. Da sind ja auch Stimmen drin, also hier zum Beispiel die, die ihr kennt, wenn immer das Smütech-Intro kommt oder tatsächlich auch ein Stimmclone von mir. Ja, und das wäre natürlich eine Katastrophe, wenn das jemand anderes übernehmen könnte. Und deswegen ist hier ganz klar, das ist geschützt. Und wie ist das geschützt? Na klar, über diese Sicherheitsmaßnahme, indem ich erst den Microsoft Authenticator aufmache Und dann eben den Einmal-Code auslesen kann für meinen Eleven Labs Account. Ja, Facebook habe ich noch drin. Natürlich auch mein Microsoft-Konto, denn klar, Windows, das ist heikel, wenn sich da irgendjemand einfach so anmelden könnte, das wäre gefährlich. Deswegen ganz klar, in dem Moment, wo ich mich bei meinem Microsoft-Konto anmelde, wird natürlich auch sofort ein Einmal-Code abgefragt auf einem neuen Gerät und dann muss ich den eingeben aus der Authenticator-App. Ich könnte hier auch Passwörter speichern. Habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden und wirklich gesagt, nein, ich nehme diese App gezielt für die Einmalcodes her, macht es wesentlich einfacher, weil ich dann eben doch nur die angezeigt kriege und es ist einfach nochmal eine Sache, die mir gut gefällt, weil es eben andere Apps gibt, da finde ich, da sind die Passwörter besser gespeichert. Ja und jetzt kommen wir zu den anderen beiden Kameraden und zwar zum ersten, das ist heute heißt die App Passwörter von Apple. Ja, das war eigentlich meine erste Möglichkeit, Passwörter sicher zu speichern im iPhone und die gibt es ja schon ziemlich lange und tatsächlich arbeiten da einige Leute richtig viel damit. Die haben da alles drin und das finde ich super, weil da sind die Passwörter einfach sicher aufgehoben. Und es gibt Leute, die haben mit dieser App noch nie was angefangen. Und ich bin jemand, ja, ich habe viel in dieser Passwörter-App drin, aber beileibe nicht alles. Warum? Weil ich natürlich ein Hybridwesen bin. Ich lebe ja teils auf Windows und teils auf Apple. Und ehrlich gesagt, der Apple-Schlüsselbund, was sozusagen die übergeordnete Instanz der Passwörter ist, auf Windows, das will man nicht. Also es ist wirklich eine Sache, ja, das ist ähnlich wie iCloud für Windows. Das geht noch so einigermaßen, wenn es unbedingt sein muss. Aber den Schlüsselbund für Windows, nee, das macht einfach keine Freude. Und weil das eben relativ ungünstig ist, habe ich tatsächlich auch vor allem die Sachen im Schlüsselbund von Apple, also in der Passwörter-App, die ich auch hauptsächlich auf dem iPhone nutze. Ja, das Tolle ist, die Passwörter-App ist super navigierbar. Ich kann suchen, ich kann neue Passwörter hinzufügen, ich kann bearbeiten, es klappt alles. Wie in jedem guten Passwortmanager werden die Passwörter nicht im Klartext angezeigt. Ich kann sie kopieren. Ich kann aber auch einfach sagen, hey, Moment mal bitte, zeig mir das Passwort jetzt wirklich an. Oder ich kann es dann auch bearbeiten, wenn ich es zum Beispiel geändert habe. Ja, das klappt alles. Und es geht auch wirklich richtig gut, muss ich sagen. Ich habe da auch meine ganzen WLAN-Zugangstaten drin, denn das ist tatsächlich ein großes Problem, das oft unterschätzt wird. Man kommt wieder irgendwo in ein neues WLAN und ja, hast du mir mal bitte den Schlüssel? Ja, okay, aber wo speichere ich mir den denn jetzt, falls ich in zwei oder drei Jahren da mal wieder hinkomme? Ja, ganz einfach. In dem Moment, wo ich mich mit dem neuen WLAN verbinde, speichert der sich in der App Passwörter und dann kann ich da auch wieder zugreifen. Es gibt auch eine Kategorienübersicht, wo ich dann im Endeffekt sagen kann, ich möchte jetzt nur WLAN Passwörter anzeigen. Ja, ich möchte es nur Einträge aus der Kategorie Sicherheit. Also ich persönlich arbeite gar nicht mit den Kategorien, weil ich finde sie ein bisschen schwierig sortiert. Ich arbeite lieber mit dem Suchfeld oder wenn ich nicht genau weiß, wie es jetzt gespeichert ist, dann scrolle ich halt schnell mal durch. Es sind inzwischen tatsächlich schon weit über 100 Einträge bei mir. Liegt aber auch ein bisschen daran, dass ich die alten selten lösche. Das ist eine Sache, man weiß immer nie. Dann kommt vielleicht so ein Account irgendwie doch nach vielen Jahren mal wieder hoch und dann ist man froh, wenn man noch das Passwort hat. Auf der anderen Seite, wenn man ein Passwort mal nicht mehr hat, dann ist das im Normalfall niemals ein Drama, denn dann geht man einfach auf Passwort vergessen auf der jeweiligen Webseite und kriegt eine E-Mail mit einem Link zum Erstellen eines neuen Passworts. Und das ist natürlich schon eine feine Sache. Ja, wie klappt das jetzt mit den Passwörtern? Also wenn ich jetzt zum Beispiel das Passwort für mein ING-Banking gespeichert habe und ich installiere jetzt gerade die ING-App neu und soll mich anmelden mit Benutzername und Passwort, Dann habe ich über der Tastatur ein Feld, wenn das iPhone erkennt, hey, das ist die ing.de, da habe ich ein Passwort gespeichert. Möchtest du das einfügen, dann kann ich da einfach draufklicken und die Face-ID autorisieren Und dann ist Benutzername und Passwort drin. So, und das ist richtig cool. Wenn er jetzt nicht kapiert, welches Passwort dafür gebraucht wird, Dann kann ich meine Passwörter-App öffnen und dann das richtige Passwort auswählen. In 80% aller Fälle kapiert das iPhone, welches Passwort wir verwenden. Ja, und das ist es eigentlich auch schon mit der App Passwörter, Wenn man sie jetzt nicht Schritt für Schritt durchgeht. Denn tatsächlich muss man wirklich sagen, das Ganze ist erstaunlich einfach, zielführend und sauber gelöst. Jetzt schon seit einigen iOS-Versionen als eigene App im iPhone enthalten. Aber das zwingt uns natürlich nicht, genau diese App zu nehmen. Wir können natürlich trotzdem auch andere Apps nehmen. Und tatsächlich habe ich noch eine weitere und das ist tatsächlich die App, weil ich auch noch ganz viel am PC arbeite, der Google Passwort Manager. Ja, viele Leute speichern ihre Passwörter auch in Microsoft Edge. Wenn man mit seinem Microsoft Konto angemeldet ist, ist das deswegen nicht unsicherer. Nur ich habe keinen Edge auf dem iPhone und möchte ihn da auch nicht, weil ich bin mit Google Chrome und Safari da eigentlich ganz glücklich. Und deswegen habe ich den Google Passwort Manager, weil das Tolle an Google Chrome ist, egal wo ich Google Chrome installiert habe und mich mit meinem Google Konto, das natürlich auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung hat, über die Google App anmelde, kann ich sofort auf alles zugreifen und damit auch auf meine Passwörter. Und das ist natürlich gerade für mich, der ich mich ja ungefähr 20 Mal am Tag irgendwo anmelden, einloggen muss, unglaublich wichtig, dass ich da meine Passwörter nicht jedes Mal nachschlagen muss, sondern die im Endeffekt immer vorausgefüllt habe. Aber das Ganze muss sicher bleiben und deshalb der Google Passwort Manager. Auf dem iPhone läuft der über Google Chrome. Wenn ich meine Google Passwörter aufs iPhone packen will, dann kann man das in den Einstellungen freigeben, dass der mit angezeigt wird und dann wird bei Passwörter automatisch ausfüllen, wird immer angezeigt, von wo wollen wir denn Passwörter holen, vom Authenticator, also jetzt bei mir zum Beispiel oder aus der App Passwörter oder aus Google Chrome. Und tatsächlich, wenn er erkennt, aha, das ist jetzt eine Seite, da habe ich jetzt zum Beispiel ein Passwort aus Google Chrome, Dann schlage ich das auch automatisch vor als iPhone. Also das klappt im Allgemeinen recht ordentlich und gut. Das ist bei mir immer ein ganz großes Thema, wenn ich mich zum Beispiel bei Nextcloud einloggen will, Also unserer DSGVO-konformen Cloud-Lösung, die wir über Hetzner hier in Falkenstein hosten, Dann muss ich natürlich immer gucken, ich brauche sowohl auf dem iPhone als auch auf dem Windows Zugang. Also habe ich diese Daten natürlich im Google Password Manager. Und das Tolle ist, in Windows wird mir das dann angezeigt. Wenn ich jetzt mit dem Chrome zum Beispiel mich bei Nextcloud anmelde, wird mir angezeigt Benutzername, Passwort. Und wenn ich mich auf dem iPhone anmelde, dann erkennt er das Gleiche. Und das ist natürlich unglaublich viel wert, weil das zwar sehr einfach und sehr angenehm ist, es ist aber beileibe nicht so gefährlich wie der Zettel in der Handyhülle. Bitte entschuldigt, wenn ich da heute ein bisschen drauf rumreite, aber ich kann das immer gar nicht oft genug sagen, weil einfach unsere Passwörter so unglaublich wichtig und sensibel sind, weil sie anderen Menschen so viel Macht über uns geben. Ja, und kommen wir bei dieser Gelegenheit auch noch ein Stück weiter. Es gibt, wenn wir den Google Password Manager anschauen, auch hier die Möglichkeit, die Passwörter zu verwalten. Das machen wir dann über Google Chrome. Das kann man auch gut mit JAWS machen, auf dem PC oder auf dem iPhone mit VoiceOver. Aber ja, da ist es jetzt nicht ganz so komfortabel wie unter Windows oder wie in der Passwörter-App auch gerade mit dem Suchen oder dann auch ein Passwort zu kopieren. Das ist alles ein bisschen nicht ganz so superb, sage ich jetzt mal, wie in der Passwörter-App. Aber da ich eben auch sehr viel die Passwörter auf Windows brauche und die da nicht jedes Mal wieder eingeben möchte aus der Passwörter-App von Apple, Ist das einfach für mich so die beste Hybridlösung, wo ich wirklich sagen kann, jawohl, das funktioniert. Und jetzt kommt noch eine Sache, das kann Passwörter gut und das kann aber auch der Google Password Manager gut. Passwörter auf einer Website ändern. Ja, da muss man immer ein bisschen gucken. Das klingt immer sehr vollmundig. Man kann im Endeffekt wirklich sagen, wenn man, das muss man von Hand machen, Weil die KI kann es noch nicht. Wenn man jetzt irgendwo auf Passwort ändern geht und das alte Passwort eingegeben hat und hat das zum Beispiel beim Passwort Manager gespeichert, dann fragt uns Der Google Passwort Manager in Chrome auch sofort, hey, du hast ja gerade ein neues Passwort Eingegeben, möchtest du das aktualisieren? Ich habe nämlich eins für diese Webseite und dann Können wir einfach F6 drücken und schnell mal eben mit Tab, Umschalt, Tab auf Aktualisieren Und dann ist das gespeichert. Und das gibt es auch für Firefox. Da muss man dann gucken. Ich denke, wenn man Firefox angemeldet hat auf dem iPhone und das dort nutzt, dann kann man das genauso in die Passwörter übernehmen. Wie gesagt, Browser ist wie der Passwortmanager. Man muss halt das nehmen oder den nehmen, der wirklich zu einem passt. Aber am Ende sind sie alle ordentlich und gut zu bedienen. Das muss man ganz klar sagen. Ja, das war heute viel Theorie. Es war hoffentlich nicht allzu langweilig. Ich hoffe, ihr konntet ein bisschen was mitnehmen und habt vielleicht, wenn ihr eure Passwörter schon gut im Griff und sicher gespeichert habt, gesehen, dass ihr vieles richtig macht. Wenn das eher nicht so ist, ja, dann habt ihr heute vielleicht ein paar Ansporn bekommen zu sagen, hey, Moment mal, vielleicht kann ich das ja doch noch ein bisschen optimieren. Dann beraten wir euch dazu natürlich gerne. Ja, und nächste Woche gibt es auch nochmal eine sicherheitsrelevante Veranstaltung. Ja, der Oktober hat sich da ein bisschen um dieses ganze Thema gedreht. Und nächste Woche geht es um die Online-Funktion des deutschen Personalausweises, welche Türen sie uns Blinden eröffnet und was damit inzwischen wirklich alles möglich ist. Ich hoffe, ihr seid auch wieder dabei. Für alle, die diese Folge nicht hören konnten, heute diese Veranstaltung. Ab Mittwochmittag ist sie natürlich im Podcast Smütech. Einfach mal suchen, geht auch mit eurem Sprachassistenten, müsst ihr nur buchstabieren. Ja, und wer sich auch mal ein bisschen tiefer ins Archiv reinhören will, einfach weiter dranbleiben hier beim Schulze-Funk, denn da gibt es 24 Stunden interessante Themen rund um unser Podcast-Universum, alles, was uns Blinde interessiert. Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch allen fürs Zuhören, bleibt neugierig und vor allem selbstbestimmt. Bis zum nächsten Mal, euer Jockl, Joachim Schulze.
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