131 iOS 27 und die neuen iPhones
Kann Apple mit iOS 27 wirklich liefern?
23.09.2026 48 min
Zusammenfassung & Show Notes
**131 iOS 27 und die neuen iPhones**
iOS 27 im VoiceOver-Praxistest: Siri-KI, Bildschirmbeschreibung, Falt-iPhone Duo und 150 Euro Aufschlag – was für Blinde und Sehbehinderte wirklich ankommt und was Apple in der EU vorerst schuldig bleibt.
Apple hat iOS 27 und die neuen Geräte als großen Wurf verkauft. Joachim Schulze „Jockl“ hat die Software live geprüft: Update ab iPhone 11, Digital Markets Act und fehlende KI in Europa, A20 Pro mit 12 Gigabyte RAM, unverändertes C2-Modem, AirPods-Equalizer, Bildschirmerkennung in der Dreame-Home-App und Szenenbeschreibung am CO2-Messer. Dazu die neue Hardware: iPhone 18 Pro, 18 Pro Max und das erste Falt-iPhone Duo.
Was du in dieser Folge mitnimmst:
- Warum iOS 27 auf dem Papier enorm klingt und in der EU vorerst ein Feature-Update bleibt
- Welche KI-Funktionen am iPhone 15 Pro ankommen – und welche nur 18 Pro, 18 Pro Max und Duo vorbehalten sind
- Warum das iPhone Duo ab über 2200 Euro für VoiceOver-Nutzer erst im Laden getestet werden sollte
- Wo Bildschirmbeschreibung in unzugänglichen Apps wie Dreame Home echten Alltagswert hat – und wo Szenenbeschreibung ohne Nachfrage endet
- Ob du jetzt auf 27 gehen oder noch einen Monat auf Fixes warten solltest
Nächste Montagsveranstaltung: der Umgebungsassistent, Test mit Till. Im Oktober: Grenzen der KI.
Smütech-Klub: Basic 29 € oder Plus 49 € monatlich, inklusive zwei bzw. vier Stunden Schulung, Fernwartung oder Beratung pro Quartal.
Alle Infos und Anmeldung: https://schulze-graben.de/smuetech-klub
Freiwillige Unterstützung mit Rechnung: https://danke.schulze-graben.de
Weitere Folgen und Angebote: https://schulze-graben.de
Live: https://radio.schulze-graben.de
Bleib neugierig, interessiert und vor allem selbstbestimmt!
#Smütech #iOS27 #iPhone18 #iPhoneDuo #VoiceOver #Bildschirmerkennung #AirPods #Equalizer #SiriKI #DigitalMarketsAct #Barrierefreiheit #PodcastFürBlinde #DreameHome #AppleWatch #Fernwartung #ITSchulung
iOS 27 im VoiceOver-Praxistest: Siri-KI, Bildschirmbeschreibung, Falt-iPhone Duo und 150 Euro Aufschlag – was für Blinde und Sehbehinderte wirklich ankommt und was Apple in der EU vorerst schuldig bleibt.
Apple hat iOS 27 und die neuen Geräte als großen Wurf verkauft. Joachim Schulze „Jockl“ hat die Software live geprüft: Update ab iPhone 11, Digital Markets Act und fehlende KI in Europa, A20 Pro mit 12 Gigabyte RAM, unverändertes C2-Modem, AirPods-Equalizer, Bildschirmerkennung in der Dreame-Home-App und Szenenbeschreibung am CO2-Messer. Dazu die neue Hardware: iPhone 18 Pro, 18 Pro Max und das erste Falt-iPhone Duo.
Was du in dieser Folge mitnimmst:
- Warum iOS 27 auf dem Papier enorm klingt und in der EU vorerst ein Feature-Update bleibt
- Welche KI-Funktionen am iPhone 15 Pro ankommen – und welche nur 18 Pro, 18 Pro Max und Duo vorbehalten sind
- Warum das iPhone Duo ab über 2200 Euro für VoiceOver-Nutzer erst im Laden getestet werden sollte
- Wo Bildschirmbeschreibung in unzugänglichen Apps wie Dreame Home echten Alltagswert hat – und wo Szenenbeschreibung ohne Nachfrage endet
- Ob du jetzt auf 27 gehen oder noch einen Monat auf Fixes warten solltest
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Transkript
Smütech, Smütech, ist wieder da.
Endlich gibt's was Neues, das ist wunderbar.
Smütech, Smütech, Trends und Technik satt.
Endlich mal ein Podcast, der einfach alles hat.
Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen.
Dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung.
Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de.
Und hier ist euer Gastgeber, Joachim Schulze, Master of Business Administration, JAWS Certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte.
Einen wunderschönen guten Montag.
Schön, dass ihr euch alle wieder Zeit genommen habt und heute hier dabei seid zur neuen Montagsveranstaltung
mit dem Thema iOS 27 und die neuen iPhones.
Ich möchte mich erstmal ganz, ganz herzlich bedanken bei euch allen, die ihr uns jede Woche mit euren Beiträgen unterstützt.
Sei es über eure regelmäßigen Beiträge aus dem Smütech-Klub.
Da bekommt ihr nicht nur Fernwartung, Support und Schulung zu festgelegten Preisen,
sondern ihr könnt auch unsere unabhängige Arbeit hier im Podcast, wo es ja sehr viel auch um ausführliche App-Tests geht und vieles mehr, unterstützen.
Genaueres darüber findet ihr auf unserer Homepage unter Smütech-Klub.
Nein, unser Ruf eilt uns sogar bis hinüber nach Österreich, und da haben wir letztens auch erst wieder eine ganz tolle Mail bekommen.
Ja, ich würde euch gerne mal unterstützen. Wie sieht denn das aus?
Kann man bei euch auch einfach eine Überweisung machen, eure Arbeit ein bisschen zu erleichtern?
Leider nicht, denn wir sitzen hier natürlich an einer offiziellen Position, sind ein gewinnorientiertes Unternehmen und dürfen deshalb nicht einfach Spenden gegen Quittungen ausstellen.
Aber wir können natürlich Quittungen gegen Spenden ausstellen, so rum.
Wir bieten mit unserer freiwilligen Unterstützung eine Option für euch, wo ihr, wenn ihr nicht dem Smütech-Klub beitreten möchtet, uns einmal unterstützen könnt, und das auch in einer Höhe eurer Wahl.
Dazu könnt ihr dann einfach einen Beitrag eurer Wahl angeben, und das Ganze geht über unsere Homepage danke.schulze-graben.de oder auf den Punkt freiwillige Unterstützung.
Ihr könnt dann über PayPal oder Überweisung ganz normal bezahlen und bekommt dann natürlich auch eine normale Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.
Die könnt ihr dann auch entsprechend wieder absetzen, und so ist allen Orten Genüge getan.
Und weil ihr uns so toll unterstützt, können wir auch immer wieder neue Apps anschauen.
Till und ich werden jetzt zum Beispiel am Wochenende eine App testen, die wir uns dann kommenden Montag gemeinsam mit euch anschauen.
Freue ich mich schon riesig drauf, der Umgebungsassistent.
Und heute geht's uns also um iOS 27 und die neuen iPhones.
Und ganz ehrlich, das hat uns Apple ja wieder als richtig großen Wurf verkauft.
Und wir wollen heute einfach mal gucken, was ist denn dran?
Ist das wirklich so ein Riesending, was Apple da gelandet hat?
Oder ist da vielleicht doch ein bisschen mehr heiße Luft hinter dem Ganzen, als eigentlich Substanz drinsteckt?
Ich hab iOS 27 für euch getestet, hab mir das Ganze mal angeguckt, hab geschaut, was geht, was geht nicht.
Und gleich vorweg muss man eins sagen: Es ist ja jedes Jahr schon fast Tradition, dass immer das eine oder andere alte iPhone rausfällt,
das Softwareupdate nicht mehr bekommt und dann eben nur noch mit Sicherheitsupdates gespeist wird
und irgendwann dann auch aus der Benutzung rausfällt, weil Banking-Apps oder andere Apps einfach nicht mehr dieses Betriebssystem unterstützen.
Und das ist dieses Jahr nicht passiert.
Tatsächlich, letztes Jahr sind das iPhone XR und XS rausgeflogen, von 2018 waren die.
Und ihr werdet's nicht glauben, da hat sich nichts geändert.
Tatsächlich immer noch: Ab iPhone 11 hat alles iOS 27 bekommen.
Und das erstmal ist schon bemerkenswert.
Wenn man sich jetzt überlegt, das heißt, alle Phones, die dann im Endeffekt so ab 2019 rauskamen, die waren jetzt doch dann auch schon sieben Jahre alt, haben im Endeffekt noch iOS 27 bekommen.
Und das bringt uns so ein bisschen auf den Plan, wo Apple ja auch gesagt hat: Okay, wir wollen schon auch gucken, dass wir uns ein bisschen dran halten, dass möglichst auch immer fünf, sechs, vielleicht auch mal sieben Jahre Updates geliefert werden.
Offiziell ist ja der Claim von anderen Marken immer sieben Jahre Sicherheitsupdate.
Und da muss man ganz klar sagen, dem wird Apple eigentlich schon immer gerecht.
Denn nur weil ich keine neue Software mehr bekomme, rollt Apple trotzdem noch Sicherheitsupdates aus.
Und das muss man einfach sehen und das muss man auch wissen.
Wenn man hier Äpfel mit Birnen vergleicht, man sehe mir den kleinen Wortwitz nach.
Aber wir kommen natürlich auch zur Software selbst.
iOS 27 ist erstmal als ganz großer Wurf angekommen, denn Apple hat das auch in seiner Keynote, wie das immer so schön heißt, in der großen Präsentation ganz, ganz, ganz toll präsentiert
mit zig verschiedenen Präsentatoren, die dann jeweils die neuen Funktionen präsentiert haben.
Und da kommt erstmal wieder ein bisschen Ernüchterung auf, denn theoretisch ist das, was die iPhones jetzt alles können, enorm.
Wir haben jetzt die Siri-KI. Das bedeutet, Siri ist jetzt endlich so intelligent, wie sie angeblich schon seit zwei Jahren werden soll.
Sie kann jetzt Kalendereinträge automatisch aus WhatsApp-Konversationen, aus E-Mail-Konversationen erstellen, und sie kann auch Fragen zum Bildschirminhalt beantworten und und und.
Und ganz ehrlich, das sind ja so Sachen, da haben viele Leute, ich eingeschlossen, echt drauf gewartet.
Nur, so wie in der Demo gezeigt, klappt das leider noch nicht, denn das Ganze wird erst Stück für Stück ausgerollt, und es wird erstmal in den USA kommen.
Und jetzt kommt's für uns erstmal so ein bisschen die bittere Pille zu schlucken.
Wir wissen nicht, wann diese Features, wann diese Funktionen nach Europa kommen.
Das alleine kennen wir schon irgendwie ein bisschen aus der Vergangenheit, und man muss sich dann überlegen: Okay, wenn das irgendwann nach Europa kommt,
ist das dann in einem Monat, in zwei Monaten? Ehrlich gesagt, ich denke frühestens nächstes Frühjahr, wenn wir ganz viel Glück haben.
Ich könnte mir aber auch durchaus vorstellen, dass Apple tatsächlich versucht, hier die EU noch länger mürbe zu machen, denn es gibt ja hinter dem Ganzen auch eine Geschichte, die nicht so ans Tageslicht kommt.
Apple sagt ganz klar: Wir können die KI-Funktionen auf den iPhones in der EU nicht ausrollen.
Das liegt ausschließlich am Europäischen Digital Markets Act.
Ihr erinnert euch, vielleicht haben wir auch schon drüber gesprochen hier im Podcast Smütech.
Es geht um das Gesetz, das die EU erlassen hat für sogenannte Gatekeeper.
Das bedeutet, Firmen, die auf ihren Geräten eigene Software einsetzen, dass sie diese Software für Dritte zugänglich machen müssen und öffnen müssen.
Und Apple sagt ganz klar: Wir haben für unsere KI, für unsere Software Schnittstellen gebaut. Darüber können die jeweiligen Drittanbieter ihre Apps einbinden, aber eben nur über diese Schnittstellen.
Und Apple fürchtet, das ist der EU nicht genug, und drum gibt's bei uns eher erstmal keine erweiterten KI-Funktionen.
Okay, das kann man jetzt erstmal als ein bisschen spooky abhandeln und sagen: Gut, vielleicht liegt das einfach daran, dass die EU hierzu verklemmt ist.
Man könnte sich aber auch die Frage stellen, vielleicht liegt es daran, dass Apple hier einfach Angst hat, Marktmacht zu verlieren.
Oder tatsächlich noch eine dritte Position in Betracht ziehen: dass Apple das Problem sieht, wenn Drittanbieter nicht nur über die vorgesehenen API-Schnittstellen in die KI kommen, sondern tatsächlich auch tiefer rein,
dass dann wirklich auch eine sehr hohe Infektionsgefahr für iPhones und Manipulationsgefahr für iPhones über die KI besteht.
Und ich würde auch diese Sichtweise nicht ganz von der Hand weisen.
Es ist sicher an allen drei Positionen ein Stück Wahrheit dran, und wie meistens:
Wenn man alle Seiten zusammenrechnet und sich dann ziemlich in der Mitte aufhält, dann hat man für gewöhnlich eigentlich den größten Teil der Wahrheit beleuchtet.
Und so ist es sicherlich hier auch.
Das bringt uns aber auch gleich zu dem ganz klaren Punkt, den man bei iOS 27 thematisieren muss: Auch wenn alle iPhones, die einigermaßen aktuell sind, ab dem 11 kriegen,
dann macht's halt für die meisten Leute am Ende doch keinen großen Unterschied.
So, und da kommen wir jetzt gleich zum nächsten Punkt.
Wir schauen uns nachher die einzelnen Funktionen auch noch ein bisschen genauer an, aber kommen wir gleich zum nächsten Punkt, nämlich die neue Hardware.
Denn es gibt ja erst mal drei neue iPhones.
Und zwar das neue iPhone 18 Pro, dann das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Duo.
Pro und Pro Max, das kennen wir schon, das sind die Klassiker, das sind die Geräte mit der extrem guten Kamera, mit dem besseren Chip und in diesem Fall auch mit mehr Arbeitsspeicher.
Und dann gibt es natürlich noch das Pro Max, das hat dazu auch noch einen größeren Bildschirm.
Was hat sich hier getan?
Man hat noch mal einen größeren Akku reingepackt, wurde ja auch ehrlich gesagt ein bisschen Zeit.
Das hat man bei Apple in den letzten Jahren immer ein bisschen vernachlässigt.
So seit dem iPhone 16e kann man sagen, hat man an diesem Bereich doch ein bisschen mehr Augenmerk geschenkt, und man hat ja in der 17er-Reihe schon wirklich angefangen, auch die Kühlung ein bisschen zu verbessern,
auch die zweite Modem-Generation von Apple dann eingebaut, im iPhone 17e zum Beispiel schon.
Und das kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen: Diese Modems sind genial, weil sie haben tatsächlich da noch einen Strich 5G, wo alle anderen kein Netz haben.
Also das ist echt immer faszinierend.
Ich sehe das immer, wenn ich mit Bekannten unterwegs bin, die auch wie ich Telekom oder Congstar haben, und die sagen immer: Oh, ich habe ja gar kein Netz.
Und ich denke mir dann immer: Wieso, ich habe doch einen Strich 5G. Und tatsächlich, wenn ich dann in WhatsApp verschicke oder so, dann geht das auch meistens noch.
Aber am Ende macht's halt den Unterschied zwischen geht ein bisschen und geht gar nicht.
Es ist jetzt natürlich nicht so, dass man sagen muss: Okay, wenn ich jetzt irgendwo grottenschlechtes Netz habe, dann wird das Netz plötzlich phänomenal damit.
Aber sie sind gut, die Apple-Modems, das muss man ganz klar sagen.
Nur interessanterweise, es gibt keine neuen.
Denn die C2-Modems, wie sie heißen, die stecken auch wieder im 18 Pro, 18 Pro Max und im iPhone Duo.
Und da darf man dann schon ein bisschen irritiert sein und sagen: Okay, also modemtechnisch hat sich schon mal nichts getan in den neuen Modellen.
Dann doch zumindest im Arbeitsspeicher, und natürlich auch beim Prozessor, denn da muss man ganz klar sagen: Hier wurde wieder ein neues Modell entwickelt, und das kann man wirklich sagen.
Da hat man noch mal richtig rein investiert.
Was hat man gemacht?
Man hat dafür gesorgt, dass bei den neuen iPhones der 18er-Reihe, also Pro, Pro Max und Duo, tatsächlich wesentlich mehr Akkulaufzeit drin ist.
Der Prozessor ist aber auch effizienter geworden, und das Ganze ist wirklich eine ordentliche Errungenschaft.
Das muss man klar sagen.
Aber sind wir mal ganz ehrlich, am Ende des Tages waren ja auch die Prozessoren der 17er-Serie nicht wirklich schlecht.
Also man hat noch mal eine Schippe draufgelegt, und man sieht natürlich schon, wo geht die Reise hin: immer mehr KI auf dem Gerät verarbeiten können.
Denn das ist ja so ein bisschen das, was bei Apple wirklich der ganz große Unterschied ist.
Denn da hat man ja immer mehr in den letzten Jahren gesagt: Nein, wir wollen keine Cloud-KI werden wie alle anderen. Wir wollen möglichst viele KI-Funktionen auf dem iPhone selber verarbeiten, und deswegen jetzt eben auch der A20 Pro.
So heißt also der neue Prozessor.
Und ist der wirklich so gut?
Ich kann nur sagen, rein von den Hardware-Spezifikationen: Ja, hat sich natürlich was getan.
Klar, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher statt 8 Gigabyte, das ist schon ganz ordentlich, und da kommen wir jetzt natürlich auch wirklich langsam in den Bereich:
Das ist nicht mehr ein klassisches Handy, sondern da sind wir wirklich schon fast auf Computer-Level. Und das sagt auch Apple in der Präsentation: Das neue iPhone Duo, und auch das Pro und Pro Max, da reden wir eigentlich schon von einem Computer im Telefonformat.
Jetzt habe ich immer wieder den Begriff iPhone Duo gebraucht.
Was bedeutet denn das? Ist das jetzt sozusagen das neue iPhone Air, also das dünnste iPhone?
Wenn man's zusammenklappt, ist es gar nicht so dünn.
Es ist tatsächlich das erste Falt-iPhone.
Etwas, was Samsung und die Konkurrenz schon länger haben.
Das wollte Apple auch schon ganz, ganz lange, und jetzt hat man's endlich umgesetzt und hat also ein Falt-iPhone kreiert.
Das bedeutet, man hat einen normalen Außenbildschirm und man hat noch dazu die Möglichkeit, das Ding aufzuklappen wie ein Buch und bekommt dann einen größeren Bildschirm, der zwar in der Mitte geteilt ist,
aber man hat sich da bemüht, die Lücke sehr klein zu machen und das Ganze dann eben auch so anzuordnen, dass das Ganze schön aussieht.
Wie nützlich das für jemanden ist, der sehbehindert ist: Ganz ehrlich, da kennt ihr meine Meinung, und das ist halt auch bei iPads der Fall.
Wenn ich ein iPad nutze oder ein Gerät mit einem so großen Bildschirm, dann muss ich da wirklich auch noch einen guten Sehrest mitbringen, denn ansonsten bringt mir das meist nur sehr wenig.
Denn sind wir mal ganz ehrlich, außer besseren Sound habe ich da nicht viel davon, denn am Ende des Tages ändert sich halt auch die Bedienung und es verschiebt sich alles ein bisschen nach links, nach rechts.
Beim iPhone Duo kommt noch dazu, dass ich das Ding in allen möglichen Winkeln halten und bedienen kann.
Und ob das mit VoiceOver so viel Spaß macht, da möchte ich jedem vorm Kauf dringend raten:
Bitte geht erstmal in den Laden und guckt euch das an.
VoiceOver kann man immer ganz einfach aktivieren, indem man zu Siri sagt: Aktiviere VoiceOver.
Und das geht, indem man die Seitentaste lange drückt.
Guckt euch das einfach mal an, ob euch das zusagt, ob das was für euch ist.
Und ansonsten, ganz ehrlich, greift auf ein normales iPhone zurück, denn es ist natürlich auch eine Preisfrage, denn ganz klar: Das iPhone Duo beginnt ab über 2200 Euro.
Das halte ich persönlich ehrlich gesagt für ein Telefon schon ein bisschen abartig.
Man verzeihe mir die Wortwahl, aber wir reden hier immer noch irgendwie von einem Ding, mit dem man rein theoretisch Telefongespräche führt.
Und dafür finde ich so einen Preis ganz einfach nicht nachvollziehbar.
Und das bringt uns auch zu einem weiteren Punkt, der ja einfach zur Hardware noch gesagt sein muss, denn Apple hat sich für einen Schritt entschieden. Den kann man nachvollziehen, oder man kann es auch einfach nicht tun.
Apple ist hergegangen und hat auf alle bestehenden, noch im Verkauf befindlichen iPhones 150 Euro Preiserhöhung draufgepackt.
Das heißt, ein iPhone 17e, das ich mir im Mai für 649 gekauft habe und das einen UVP damals von 699 hatte mit 256 Gigabyte, das hat jetzt einen UVP von 849.
Und ehrlich gesagt, das finde ich für ein Einsteiger-iPhone einfach krank.
Das kann ich auch nicht freundlicher ausdrücken, weil das ist einfach preislich gesehen keine Relation.
Apple argumentiert hier ganz klar:
Wir bieten ja jetzt auch viel mehr fürs Geld, denn man kann ja auf diesen ganzen iPhones auch unsere KI nutzen.
Okay, nicht wenn man in Europa oder in anderen Teilen der Welt wohnt außer der USA, aber ist ja auch egal, wenn Apple das sagt, ist das schließlich so.
Und deswegen ist dieser Mehrpreis auch absolut gerechtfertigt, sagt Apple, und wir brauchen ja jetzt auch viel mehr Speicherchips, und die sind natürlich teuer.
So, das was Apple sagt, ist jetzt nicht komplett aus der Luft gegriffen.
Allerdings weiß ich natürlich nicht, ob man jetzt wirklich hergehen muss und das von den Bestandskunden oder denen, die sich eben die iPhones holen, die eben nicht brandneu sind, ob man das da holen muss, weiß ich nicht, ob das so unbedingt der einzige Weg ist.
Aber gut, Apple war noch nie dafür bekannt, dass sie besonders preisbewusste Menschen mitnehmen.
Es ist einfach so: Apple sagt halt auch ganz klar, wir wissen, dass wir die Besten sind, und das lassen wir uns auch bezahlen.
Auf der anderen Seite muss man sagen, Apple hat die AirPods 5 rausgebracht, jetzt mit den iPhones.
Hier hat man durchaus ein bisschen Mehrwert geschaffen.
Man ist hergegangen und hat einen fairen Preis geschaffen. Die gibt's, glaube ich, um die 150 Euro aktuell.
Ist wirklich ein Preis, ist in Ordnung. Sind keine In-Ear-Kopfhörer, sondern nur die klassische Form, wie man sie kennt, aber tatsächlich mit einem leichten ANC.
Sie haben auch Bedienung am Gerät, also auch da kommt man den AirPods Pro ein bisschen näher, aber natürlich vom Klang und allem anderen noch kein Gedanke dran.
Also da sind immer noch die AirPods Pro 3 der Goldstandard, aber die sind wenigstens nicht teurer geworden.
Die sind immer noch beim gleichen UVP wie vorher.
Und bei den neuen Apple Watches, da muss man auch sagen: Es gibt die Ultra 4 und es gibt die Series 12.
Und auch da gilt: Zumindest bei der Series 12 ist das GPS-Modell immer noch für 449 Euro zu haben.
Also auch da hat sich der Speicherchip-Wahn zum Glück nicht durchgedrückt, dass man da auch noch mal 150 Euro draufgeschlagen hätte.
Aber gut, man kann jetzt natürlich auch sagen, das ist bei den iPhones ja auch schon heftig genug.
Jetzt muss man natürlich auch fair sagen: Die iPhones müssen auch wirklich immer mehr leisten, denn die iPhones werden natürlich immer mehr Hauptzentrale für alles, was denn so sie rum passiert, egal ob AirPods richtig laden oder mit neuen Updates versorgen, egal ob Kommunikation mit der Apple Watch und und und.
All das läuft inzwischen über unser iPhone, und da haben wir natürlich schon einen Computer in der Hosentasche.
Das muss man ganz klar sehen.
Was hat sich jetzt aber wirklich getan?
Ihr habt, glaube ich, schon meine Ausführungen ein bisschen gemerkt: Es geht viel Hardware, es geht viel darum, neue Funktionen zu verkaufen, die wir eigentlich noch nicht haben, und dann kommt das, was wirklich passiert ist, erstmal schnell ins Hintertreffen.
Und das passiert auch wirklich so, und man muss auch fair und ehrlich sagen: So der ganz große Wurf softwareseitig ist Apple jetzt auch nicht gelungen.
Denn tatsächlich muss man anmerken: iOS 27 kam raus letzte Woche, und ich habe wieder mal festgestellt, was ich sonst aus Beta-Tests kannte bei früheren Versionen: Die Software lief einfach überhaupt nicht rund die ersten Tage.
Und mit überhaupt nicht rund meine ich jetzt nicht: Mein iPhone ist ständig abgestürzt.
Aber es waren halt so diese kleinen Dinge im Alltag.
Man sagt also, die App-Ladezeiten haben sich massiv verkürzt.
Ja, das stimmt.
Es geht jetzt viel schneller, dass mir angezeigt wird, dass Dreame Home geöffnet wird.
Bis aber der ganze Bildschirm da steht und geladen ist, dauert das genauso lang, bis gefühlt 0,05 Sekunden länger als früher.
Und ihr versteht, glaube ich, schon, worauf ich raus will.
Also der Effekt ist halt wieder mal ein bisschen marginal.
Eine andere Geschichte, die mich auch schon seit einem guten halben Jahr wirklich nervt: Wenn ich eine App mit Siri öffne, dann dauert das oft zwei, drei Sekunden, bis der meinen Befehl verarbeitet und sich dann mal bequemt, die App zu öffnen.
Auch daran hat sich überhaupt nichts geändert.
Am Anfang hatte ich das Problem: Ich arbeite gerne mit der Eloquence als Stimme, weil die habe ich auch am PC, und die ist man einfach seit jetzt 25 Jahren gewöhnt, 26 Jahren, nehme ich sehr gerne.
Und ich musste dann feststellen: Hoppla, das ist nicht so ganz rund, denn teilweise, wenn ich mit einem Bluetooth-Zubehör verbunden bin, dann hackt die Stimme beim letzten Wort ab, bevor sie fertig ist.
Oder ich habe das Problem, dass die Stimme und das haptische Feedback beim Bewegen ein bisschen auseinandergehen. Mal ist die Stimme schneller, mal ist das haptische Feedback schneller.
Das sind jetzt alles keine Naturkatastrophen, wo ich sage: Okay, das macht jetzt mein iPhone unbenutzbar.
Aber mal ganz ehrlich, wenn eine Softwareversion offiziell rauskommt, dann erwarte ich einfach, dass das funktioniert.
Es hat sich jetzt nach ein paar Tagen ein bisschen zurechtgeruckelt, obwohl noch kein weiteres Software-Update rauskam, aber es läuft jetzt meistens relativ rund, muss ich sagen.
Es gibt aber eine Sache, die mich tierisch stört und die geht mir auch wirklich auf den Zeiger, und das möchte ich nicht verhehlen, denn es ist eine Sache, wenn ich die Musik-App nutze.
Ich höre sehr viel Apple Music.
Dann ist das eigentlich eine coole Sache. Ich hab immer aktiviert, schon seit bestimmt drei, vier Softwareversionen: alle Songs auf die gleiche Lautstärke ziehen.
Hat für mich einfach den Vorteil: Musik und VoiceOver sind immer in der gleichen Ratio, also im gleichen Verhältnis, und so hab ich nie das Problem, dass mir VoiceOver oder die Musik total ins Ohr knallt.
Jetzt ist VoiceOver plötzlich viel lauter gewesen, oder soll ich vielleicht lieber sagen: die Musik viel leiser seit der Installation von iOS 27.
Und das hat mich dann dazu gebracht, dass ich erstmal VoiceOver nachgeregelt habe.
Ich hab mir dann gedacht: Okay, ist ja kein Problem, dann regle ich das einfach nach, und dann wird's schon wieder passen.
Hab ich auch gemacht, war total cool, und ungefähr eine Stunde später hab ich dann irgendwie mal kurz pausiert und hatte irgendwie eine andere App offen, und auf einmal knallte mir die Musik-App wieder in der ursprünglichen Lautstärke rein.
VoiceOver war dann natürlich viel zu leise, und ich hab dann VoiceOver wieder auf die normale Lautstärke gestellt und gesagt: Okay, gut, dann ist das jetzt im Moment einfach so.
Aber ganz ehrlich: Das ist bei einer Software, die keine Beta-Version mehr sein soll, einfach nicht drin, Leute.
Wir verlangen mehr für die iPhones. Wir sagen: Okay, wir sind jetzt durch mit dem Beta-Testen, und jetzt passt das aber auch, jetzt geht das und jetzt los.
Dann müsste man aber solche Sachen einfach auch in den Griff kriegen, weil sonst ist das einfach in meinen Augen nicht richtig fertig gemacht.
Aber wie immer, Apple ist das völlig egal, und das ist halt mit auch eine Sache, die Apple ausmacht.
Also sie sind gegen Kritik vollständig immun, was jetzt nicht heißt, dass das jetzt die ganze Software-Version so bleiben wird.
Ich bin mir sehr sicher, dass Apple das fixen wird, irgendwann still und leise und ohne jeden Kommentar, und dass auch dieses Verhältnis Musik zu VoiceOver wieder passen wird.
Natürlich müssen wir fair bleiben: Die Datenschutzbedingungen zu den neuen KI-Funktionen und und und, die kamen alle schon mit dem Software-Update mit, auch wenn die Funktionen noch nicht ausgeliefert wurden.
Und hier kommt gleich der nächste, ein bisschen schwer verdauliche Brocken, denn tatsächlich ist es so, dass wenn die KI-Funktionen dann mal kommen sollten, sie in mehreren Portionen ausgerollt werden.
Das heißt, alle, die ein iPhone bis zum iPhone 15 oder iPhone 15 Plus haben, die bekommen gar keine KI-Funktionen.
Also da bleibt alles, wie es immer war.
Alle, die ein iPhone ab dem iPhone 15 Pro haben, die bekommen die meisten KI-Funktionen.
Aber die erweiterten Siri-Stimmen, die dann kommen sollen, und auch die angeblich erweiterte Detektivfunktion, die uns, glaube ich, allen ganz gut zu Gesicht stehen würde, sind den 18 Pro, 18 Pro Max und iPhone-Duo-Besitzern vorbehalten.
Wow. Also wenn ich mir jetzt das mal so auf der Zunge zergehen lasse, dann ist das eigentlich schon ziemlich heftig.
Klar, Apple argumentiert hier mit der Hardware-Beschränkung und sagt ganz klar: Nee, wir kriegen das auf den anderen iPhones einfach nicht zum Laufen.
Aber dann muss man natürlich auch sagen: Okay, dann kann ich iOS 27 auch gut auf den kleineren und älteren iPhones launchen, weil es kommt ja nicht viel Neues dazu, außer dass iOS 27 dran steht.
Und tatsächlich ist dieser Verdacht auch langsam ein bisschen verbreitet.
Gibt es trotzdem Funktionen, die wir alle mit iOS 27 bekommen?
Ja, die gibt es, und tatsächlich eine, die längst überfällig ist, nämlich für alle AirPods-Besitzer.
Es gibt endlich einen Dreiband-Equalizer.
Kommt mir jetzt gerade so ein bisschen vor wie in den 80er Jahren. Da hat man sich dann ganz arg gefreut, wenn man dann einen Verstärker hatte und der hatte dann endlich mal einen Dreiband-Equalizer, und da konnte man dann drehen: die Mitten, die Höhen und die Tiefen.
Und es bezeichnet ein bisschen die Leidensfähigkeit von uns Apple-Usern, dass wir damit bis ins Jahr 2026 bei den AirPods warten mussten. Aber mit iOS 27 ist es soweit: Unter den Einstellungen, unter dem Punkt Audio findet sich jetzt tatsächlich ein Equalizer, und da können wir den Sound unserer AirPods anpassen.
Ich kann jetzt nicht genau sagen, bei welchen AirPods es allen geht.
Bei meinen AirPods dritter Generation ging's, bei der zweiten Generation hab ich's auch testen können bei meiner Frau, da hat's auch funktioniert.
Schreibt mir gerne, wie's bei euch aussieht, bei euren AirPods, ob's da auch geklappt hat.
Ich persönlich finde diesen Equalizer richtig toll, weil das das Hörerlebnis unglaublich aufwertet und natürlich aus der an sich spitzen Hardware, was wir auch beim Telefonieren immer sehen mit den AirPods Pro 2 und dritter Generation, wirklich nochmal ein ganzes Stück mehr rausholt.
Und da muss ich natürlich schon sagen: Es ist eine Funktion, die muss ich jetzt ein bisschen hypen, weil sie ist halt tatsächlich eins der Highlights, die die neue Software so mitbringt.
Und sowas wie Liquid Glass, das interessiert uns Blinde schlichtweg einfach nicht.
Und ich kenn auch ganz viele Sehende, denen das völlig egal ist.
Aber Apple verkauft es halt als große Neuerung und als großen Wurf.
Und es gibt tatsächlich noch etwas, das ist eigentlich schon ein ziemlich großes Ding.
Apple hat ja die Live-Erkennung rausgebracht, das heißt, dass man im Endeffekt, ich glaub viermal mit vier Fingern ist es, tippen kann und kann sich dann Szenen und anderes beschreiben lassen.
Das war immer relativ naja.
Apple hat jetzt tatsächlich hier eine Funktion gebracht, aber da geht's eben wieder los: nur auf allen KI-fähigen iPhones.
Also das bedeutet ab iPhone 15 Pro.
Also auf allen iPhones ab iPhone 15 Pro steht das zur Verfügung, und das ist dann wirklich die Möglichkeit, dass man sich den Bildschirm beschreiben lässt, dass man auch Bilder, die man auf dem Schirm hat, Fragen dazu stellen kann.
Ist das so gut wie ChatGPT?
Nein. Aber es geht schon ziemlich nah ran, und sind wir mal ganz ehrlich, es wird halt viel auf dem eigenen Gerät verarbeitet.
Ob das lückenlos auf dem eigenen Gerät bleibt, das sagt Apple nicht, und ich möchte auch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, das sag ich euch ganz ehrlich.
Aber ich möchte euch trotzdem mal zeigen, dass das eigentlich ziemlich cool ist, und ich zeige euch erstmal die Funktion, wo wir uns tatsächlich einen Bildschirm anschauen können, und zwar bei einer App, wo das auch richtig was hilft, nämlich bei meiner Dreame-Home-App, also von unserem Saugroboter.
Da kann man auch wirklich ordentlich was rausholen, muss ich ehrlich sagen. Was mir sonst eher immer verborgen bleibt.
Ich hol euch das mal hier auf den Bildschirm.
Starte die App Dreame Home.
Und ich hoffe, ihr habt's jetzt gehört. Ich hab extra laut leise gemacht, laut leise, dass ihr hört.
Ich veralber euch hier auch wirklich nicht.
Der hat jetzt echt wieder fast vier Sekunden gebraucht, die App zu öffnen.
Einfach nur, weil ich's mit Siri gemacht hab.
Ganz ehrlich, das ist im Jahr 2026 einfach nicht mehr zeitgemäß.
Sowas geht einfach nicht mehr, wenn ihr mich fragt.
So, und jetzt gucken wir uns das also mal an.
Ich klick hier mal drauf auf den Roboter selber.
Aus. Raum. Online-Kundendienst. Nachrichten. Unread Alerts, Taste. Mehr, Taste. Gerätekarte bearbeiten, Taste.
Grundbild. Ein Screenshot einer Smartphone-App mit Text und einem Bild eines zylindrischen Objekts. Möglicher Text: X40 Ultra CE. 3 Punkte. 96 Prozent. Senkrechte Linie. Meter. 4 Punkte. Reinigung. Größer als. Aufladung beginnen.
So, jetzt sehen wir hier schon die erweiterten Bildbeschreibungen.
Also das ist auch eine Geschichte, das geht bei allen Handys, die eben KI unterstützen können.
Also normalerweise würde mir hier nur Go-Taste sagen, weil mehr hier nicht hinterlegt hat bei der Grafik.
Diese erweiterte Bildbeschreibung bekomme ich jetzt.
Finde ich erstmal ganz nett von ihm. Ist jetzt nicht der absolute Gamechanger, aber ist auf jeden Fall schon mal eine nette Sache.
Ich klick das jetzt hier an.
So, und jetzt kann ich hier nämlich auswählen über den Rotor, da stehe ich jetzt auch schon drauf: Bildschirm beschreiben.
Ich steh nicht drauf. Da seht ihr's wieder mal.
Bildschirmerkennung aus. Container. Überschriften. Bilderkennung. Zeichen. Bilderkennung. Frage zum Bildschirm stellen.
Bilderkennung, Frage zum Bildschirm stellen, genau. Jetzt geh ich hier auf Bildschirm erkunden, und dann sagt mir hier:
Eine Steuerungs-App für einen Saugroboter, die einen farbkodierten Grundriss einer Wohnung mit verschiedenen Räumen wie Schlafzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer anzeigt.
Der Grundriss enthält mehrere blaue und grüne Statussymbole, die die Position des Roboters und Reinigungsbereiche markieren.
Am oberen Rand befindet sich eine Statusleiste, die 30 Quadratmeter, 30 Minuten und 96 Prozent Akkustand anzeigt, während darunter der Text geplante Reinigung, drei Punkte, zu lesen ist.
Auf der rechten Seite sind vertikal angeordnete Steuerungssymbole für Kartenbearbeitung, Kameraansicht und Wischfunktionen platziert.
Im unteren Bereich befindet sich ein Bedienfeld mit den Reitern Raum, Halle und Zone sowie großen Schaltflächen für Reinigen und Pause.
So, das hilft mir jetzt erstmal wahnsinnig viel, denn auf diese Weise kann ich jetzt nämlich auch fragen: Wo befindet sich der Roboter gerade?
Fragen, Textfeld. Zum Bearbeiten doppelt tippen. Textfeld, Bearbeiten. Fragen. Einfügemarke am Anfang.
Wo befindet sich der Roboter aktuell?
Eingefügt. W-Taste. Tastatur schließen, Taste. Löschen. Senden.
Rechts unten habe ich dann Senden. Also auch das ist wieder ein bisschen, sonst kennen wir das ja: Über der Tastatur meistens Senden, hier ist es rechts unten.
Nachdenken. Wo befindet sich der Roboter aktuell?
Der Roboter befindet sich aktuell im Wohnzimmer, was durch ein grünes Symbol mit einem Blitz in diesem Bereich angezeigt wird.
So, und das ist auch richtig.
Der Roboter war nämlich auf dem Weg zurück zur Station.
Und ganz ehrlich, das ist geil.
Das ist richtig geil, weil ich meine, gerade da liegt für mich immer eine der größten Herausforderungen,
weil ich eben jemand bin, der auch viel mit solchen Apps arbeitet, der auch viel Apps nutzt, die eben einfach nicht ideal zu bedienen sind.
Und ganz ehrlich gesagt, das macht natürlich schon richtig Spaß, wenn ich dann im Endeffekt mir solche Apps zugänglich machen kann.
Ich mache dann einfach eine Z-Geste.
Tastatur ausgeblendet.
Eine Steuerungs-App für einen Saugroboter. Dreame Home, Taste. Bild.
Nochmal Z-Geste, und dann bin ich wieder zurück in der App.
Also ihr seht schon: Das ist eine Funktion, die ist richtig cool, und das ist auch so der große Mehrwert von iOS 27, wenn wir halt ein geeignetes Handy haben. Das ist halt immer die Grundvoraussetzung, dann kann man da schon richtig was rausholen.
So, jetzt zeige ich euch noch was, und zwar, machen wir das hier mal zu. Wie sieht das aus? Ich hab's vorher schon angesprochen: Wir können uns jetzt auch eine Szene beschreiben lassen.
Das heißt, ich könnte jetzt zum Beispiel, den kennt ihr alle schon, der liebe CO2-Messer, den könnte ich jetzt mal wieder abfotografieren mit dieser Szenenbeschreibung im Endeffekt.
Und ich könnte mal gucken, wie Apple das Ganze so macht.
Das kann man sich auf den Action-Button legen. Gut, für alle, die so wie ich Be My AI nutzen, die hatten Be My AI auf dem Action-Button seit dem iPhone 15 Pro, und das war plus minus das Gleiche, der hat dann auch direkt ein Foto gemacht.
Aber lasst es uns doch einfach mal austesten, wir wollen ihm eine faire Chance geben. Ich fotografiere das Ding hier ab, einmal klack, drücke lang auf den Action-Button.
Eine grün leuchtende Digitalanzeige, die in einer dunklen Umgebung die Zahl 34 anzeigt.
Rechts neben der Zahl befindet sich ein kleiner, ebenfalls grün leuchtender, horizontaler Balken.
Oberhalb der Zahl ist ein schwacher rötlicher Lichtpunkt zu erkennen.
Weiter rechts in der Dunkelheit zeichnet sich eine diffuse, grünliche, vertikale Form ab, über der ein weiterer, sehr schwacher, orangerötlicher Punkt zu sehen ist.
Der Rest des Bildes ist in diffus schwarz gehüllt.
Jetzt kommt hier die Mitteilung der Dreame-App.
Es ist relativ dunkel im Raum, weil es wird jetzt halt auch langsam schon dunkel.
Wir haben halt Ende September.
Ich hatte jetzt hier auch kein Licht an, und hat trotzdem die 34 Prozent Luftfeuchtigkeit erkannt.
Das ist erstmal ordentlich.
Telefon.
Ich stehe hier wieder auf meinem Startbildschirm.
Das heißt, ich kann jetzt nicht Fragen zu diesem erkannten Szenenbild stellen.
Also das müsste ich dann im Endeffekt einfach mich mit dem zufriedengeben, was Apple mir sagt.
Jetzt probieren wir das nochmal mit dem CO2-Messer.
Ein weißes, rechteckiges Elektromonitorgerät, das auf einer hellen Holzoberfläche steht und ein grün leuchtendes Display besitzt.
Das Display zeigt die Zahl 41 sowie ein kleines grünes rechteckiges Symbol rechts daneben.
Ein weißes Kabel führt von der linken Seite des Geräts nach unten.
Rechts neben dem Gerät befindet sich eine große glatte weiße Fläche, bei der es sich möglicherweise um eine Wand oder die Seite eines Möbelstücks handelt.
Unterhalb der Holzoberfläche ist ein grauer Teppichboden zu sehen, auf dem zwei Füße in schwarzen Socken oder Schuhen stehen.
Okay, also vorher es war nicht 34, sondern 43 Prozent Luftfeuchtigkeit? Jetzt mit Licht hat es eindeutig erkannt.
Das kommt auch hin.
Die schwarzen Socken, die gebe ich ihm auch, das stimmt, die habe ich an.
Der Teppichboden, ja, das ist halt eigentlich ein Vinylboden.
Also das muss man ganz klar sagen, das ist natürlich eine andere Baustelle.
Grundsätzlich ist gar nicht schlecht.
Also wenn man mal sieht, wie schwierig das ist, weil sich dieses Display ja auch wahnsinnig schnell ändert.
Wir haben das ja schon mit anderen Apps gesehen, schlägt Apple sich da an sich gar nicht so schlecht. Das muss man schon sehen.
Aber dadurch, dass ich eben nicht nachfragen kann, ist das Ganze halt eigentlich wieder ein bisschen suboptimal, weil wir können natürlich immer nur eine Info abrufen.
Wenn da zufällig gerade das dabei ist, was wir brauchen, dann ist das super.
Und wenn es nicht dabei ist, haben wir ein Problem, weil dann brauchen wir trotzdem eine richtige App.
Aber einfach mal für einen schnellen Blick ist das gar nicht schlecht.
Also tatsächlich auch, was ich ganz oft habe: Paket steht unten im Treppenhaus.
Die Meta Glasses haben da gerne mal ein Problem, das richtig zu erkennen: Steht da jetzt mein Name oder Name XY drauf?
Das ist gerade Text, haben wir schon oft drüber gesprochen, ist da ganz schwierig.
Da mache ich mit der iPhone-Kamera einmal kurz ein Foto, und der sagt mir garantiert, welcher Name da draufsteht.
Und das ist natürlich schon eine Sache, gerade über einen Action-Button, dann ist das wahnsinnig schnell gemacht. Das muss man einfach klar sagen.
Und damit kommen wir so langsam auch ein bisschen zum Resümee des Ganzen.
Ist iOS 27 so ein großer Wurf?
Ich persönlich tendiere dazu, es ein nettes Feature-Update zu nennen, das man vielleicht eher iOS 26.7, iOS 26.8 hätte nennen sollen,
von mir aus auch gerne 8.5 oder 9, das wäre auch noch in Ordnung gewesen.
Aber jetzt sich hinzustellen und damit ein großes iOS 27 aufzublasen, ist schon ein bisschen heftig, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass wir doch wieder ganz, ganz viele Funktionen gar nicht mitkriegen in der EU erstmal.
Ob sie dann kommen werden, das müssen wir einfach abwarten.
Ich persönlich denke, sie werden kommen, es wird dauern.
Wie gut das Ganze dann letztlich funktioniert, wenn die KI wirklich da ist, das müssen wir abwarten.
Wir werden im Oktober auch mal eine Sendung hier haben zum Thema Grenzen der KI, denn ich möchte mir mit euch mal die aktuellen Aussagen der großen KI-Bosse dieser Tage anschauen.
Bitte verlangsamt doch die Entwicklung der KI. Okay, interessant, wenn das diejenigen, die sie herstellen, sagen.
Das wollen wir uns im Oktober mal näher beleuchten und näher ansehen, und ich denke, das wird auch viele Fragen klären, die sich jetzt auch so ein bisschen im Zusammenhang mit dem ganzen Thema iOS 27 und der KI in Siri stellen.
Es wurde uns natürlich auch erzählt, es gibt jetzt ganz tolle weitere KI-Funktionen in Fotos. Die können wir größtenteils nicht nutzen.
Denn klar, wir haben weitere Retuschierfunktionen, die Apple anbietet, die gab es auch vorher schon, und die sind jetzt noch ein bisschen verfeinert.
Da haben wir oft das Problem mit VoiceOver: Wir können es nicht selber nutzen, weil ansonsten sehen wir halt einfach oft nicht, welcher Teil vom Bild ist denn jetzt wegretuschiert oder hervorgehoben und und und.
Warum macht Apple das so?
Nicht, weil sie böse sind, sondern weil in dem Moment, wir können natürlich ein Bild mit KI bearbeiten und es zum Beispiel in Image Playground laden, und dann können wir das auch machen, dass wir einfach mit einem Prompt sagen: Mach das und das und das mit dem Bild.
Aber dann kriegt das Bild eben eine KI-Kennzeichnung, und das ist der Grund, wieso Apple das auch so drastisch trennt: Wann ist ein Foto retuschiert, und wann ist ein Foto wirklich mit KI bearbeitet? Denn alles, was mit KI bearbeitet wird, muss auch gekennzeichnet werden, und das trennt Apple strikt.
Und deswegen sind das halt auch wieder neue Funktionen, die uns eigentlich ein bisschen in die Irre führen, weil tatsächlich muss man sagen: Das, was Image Playground kann, also da, wo wir dann wirklich Fotos mit KI verändern können, da sind die Kollegen von ChatGPT und Gemini wesentlich weiter.
Und wenn man sowas dann richtig machen will, dass das auch vernünftig aussieht, dann muss man natürlich ganz klar zu diesen Kameraden greifen und nimmt dafür nicht Image Playground.
Meine Lieben, ihr seht, viel ist passiert.
Jetzt kommt natürlich noch die ganz große Frage, die am Schluss immer gestellt wird: Soll ich jetzt auf iOS 27 updaten, oder soll ich lieber noch bis Weihnachten oder vielleicht sogar bis nächsten Frühling warten?
Ganz ehrlich, am Ende ist das bei uns Apple-Usern recht einfach.
Irgendwann müssen wir sowieso updaten.
Es macht durchaus Sinn, wenn man sagt: Mensch, hey, cool, ich habe jetzt Lust, und ich habe ein kompatibles iPhone.
Ich möchte mal gucken, wie viel ich mit der Bildbeschreibung und mit der Bildschirmbeschreibung wirklich rausholen kann, wie viel mir das bringt im Alltag. Dann date it up.
Wenn ihr sagt: Mensch, ich möchte gerne den Equalizer an meinen AirPods nutzen, da habe ich einfach Lust drauf, dann date it up, keine Frage.
Und wenn ihr sagt: Mir ist es einfach wichtig, dass ich mich 100 Prozent auf die Funktionalität meines iPhones verlassen kann und dass das genauso reagiert, wie ich das immer gewohnt bin, dann sage ich immer zu den Leuten:
Dann dürft ihr auch kein elektronisches Gerät nehmen, weil ganz genau gleich reagieren sie nie.
Es gibt immer Dinge, die ein bisschen abweichen können.
Und wenn ihr sagt, ich möchte noch ein bisschen zuwarten, dann kann man gut noch sagen, man wartet noch einen Monat.
Es wird sicherlich noch das eine oder andere gefixt in nächster Zeit.
Es gibt auch natürlich erst mal vom 26er-iOS Sicherheitsupdates, ganz klar.
Man wird nicht gezwungen, jetzt auf 27 zu aktualisieren.
Wenn ihr allerdings ein einigermaßen aktuelles iPhone habt, vielleicht nicht unbedingt ein iPhone 11, denn dann ist das Ganze schon etwas sehr träge, aber ganz ehrlich, dann aktualisiert auf 27.
Ihr könnt nicht viel verlieren, zumindest wenn ihr vielleicht noch ein paar Wochen wartet.
Ansonsten, wenn VoiceOver mal ein bisschen hin und her springt, ihr habt's jetzt selber auch gehört: So schlimm ist die Reaktionsverschiebung nicht mehr.
Wir haben halt auch bei Bluetooth ein bisschen stärkere Verzögerung aktuell.
Wenn euch das nicht so groß stört, dann aktualisiert, ansonsten wartet noch einen Monat, aber dann kann man auch getrost aktualisieren.
Und damit möchte ich mich bedanken bei allen, die so tapfer und so lange durchgehalten haben.
Ich weiß, iOS-Update, das ist immer einmal im Jahr, da müsst ihr viel aushalten, da müsst ihr gut durchhalten.
Nächste Woche, da gibt's wieder einen App-Test.
Wir gucken uns den Umgebungsassistenten an.
Wieder einmal eine App, die versucht, die Orientierung der Blinden zu revolutionieren.
Ich kann's auch langsam ehrlich gesagt nicht mehr anders formulieren, weil die Apps, die das tun und die sagen, wir sind die Besten und nur wir können's und wir zeigen euch, wie's geht,
die sprießen ja wirklich wie Pilze aus dem Boden.
Und ich bedanke mich bei allen Mitgliedern des Smütech-Klubs und allen, die uns immer so fleißig unterstützen, denn mit eurer Unterstützung ist dieser App-Test auch möglich.
Dazu werde ich mit Till am Wochenende losziehen, und wir werden uns diese App für euch wieder angucken, und am Montag hören wir dann natürlich, wie das Ganze gelaufen ist.
Und wenn ihr sagt, Smütech-Klub oder freiwillige Unterstützung, da wollt ihr uns ein bisschen mithelfen bei diesem Projekt, bei unserem Podcast, bei unabhängigen Informationen für eure digitale Selbstbestimmtheit, dann guckt einfach mal auf unsere Homepage.
Und ich sage bis zum nächsten Mal: Tschüss und vielen Dank fürs Zuhören.
Bleibt neugierig und vor allen Dingen selbstbestimmt, euer Jockl Joachim Schulze.
Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen, dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung.
Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de.
Joachim Schulze
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