Smütech

Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen

124 Das MyKey Pro

Eine neue Braillezeile die das Bedienen des iPhones revolutionieren möchte

12.08.2026 26 min

Zusammenfassung & Show Notes

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**MyKey Pro im Live-Test: Die neue 20-Zellen-Braillezeile von BBTF für iPhone – Praxis-Review mit Verpackung, Tasche, Bedienung und ehrlichem Fazit**

In dieser Smütech-Episode testet Jockl (Joachim Schulze) live und ungeschönt das brandneue MyKey Pro von der BBTF GmbH. Die kompakte 20-stellige Braillezeile mit Perkins-Tastatur, Cursor-Routing, Joystick und Bluetooth 5 soll das iPhone komplett ohne Touchscreen bedienbar machen – und das sogar am Bauch hängend in der optionalen Umhängetasche.

Was dich in dieser ausführlichen Praxisfolge erwartet:
- Unboxing der hochwertigen Magnetverpackung mit Blindenschrift-Plakette und umfangreichem Zubehör
- Die optionale verstärkte Umhängetasche: Braillezeile vor dem Bauch, iPhone in der Hosentasche – Schreiben und Navigieren im Stehen
- Hardware im Detail: 20 starke Braille-Module, ergonomische Tasten, USB-C, Kartensteckplatz und hervorragendes Schriftbild
- Live-Demonstration: iPhone komplett steuern, entsperren, Wetter-App bedienen und VoiceOver-Befehle ausführen
- Echte Stärken und noch vorhandene Kinderkrankheiten (Verbindungsstabilität, Navi-Stick)
- Aktueller Preis (ca. 2.200 €), Promo-Code Smütech für 50 € Rabatt und Stand der Medizinprodukt-Zertifizierung
- Ehrliches Fazit: Für wen das MyKey Pro wirklich Sinn macht und wo klassische Braillezeilen weiterhin stark bleiben

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#Smütech #MyKeyPro #Braillezeile #iPhoneBraille #BBTF #Blindentechnik #VoiceOver #Barrierefreiheit 

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Transkript

Schulze IT Schulung und Dienstleistungen – dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung. Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de. Und hier ist euer Gastgeber Joachim Schulze, Master of Business Administration, JAWS Certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte. Einen wunderschönen guten Montag und schön, dass ihr mir heute alle wieder ein Ohr leiht zu einem ja, richtig neuen Gerät in der Blindentechnik, das ich für euch heute mit euch live teste. Und wie das immer so ist, ihr wisst: Es gibt keine gekaufte Werbung im Smütech. Die einzigen, die hier unterstützen können und auch immer dürfen, seid ihr – unsere Community. Denn nur so kann der Smütech und unsere Testarbeit und Berichterstattung unabhängig bleiben. Wie kann man uns unterstützen? Ganz einfach über danke.schulze-graben.de. Da könnt ihr unsere Arbeit mit einem Betrag eurer Wahl fördern und bekommt dafür auch eine ordentliche Rechnung mit Umsatzsteuer. Ja, und weil wir unabhängig sind, wenden sich inzwischen auch immer wieder Firmen an uns, die sagen: Mensch, Jockl, könntest du mal unser neues Gerät testen. Und das hat die BBTF GmbH getan – kein ganz Unbekannter, das muss man dazu sagen. Denn früher gab es viele Kooperationen mit der TIBS, der Technischen Informationsgemeinschaft Blinder und Sehbehinderter. Das kennt man vielleicht noch und war auch immer sehr beliebt. Ja, und wenn man sich jetzt mal ansieht, was es denn da jetzt gibt, wenn ein neues Gerät kommt: Dann reden wir nicht von einem neuen MyKey, sondern von einem neuen MyKey Pro. Pro, okay. Beim iPhone bedeutet das normalerweise mehr Arbeitsspeicher, ein bisschen bessere Hardware. Und was bedeutet das bei einem MyKey? Bei einem MyKey bedeutet das eine Braillezeile. Und jetzt müssen wir erst mal klären, was ist denn so ein MyKey überhaupt? Ein MyKey war und ist immer eine Möglichkeit, das iPhone ohne Touchscreen zu bedienen. Und wenn man jetzt sagt, das MyKey Pro ist eine Braillezeile, ja, dann wird das Ganze richtig interessant. Denn da fängt es dann plötzlich an, dass wir eine Braillezeile bekommen, mit der wir das iPhone bedienen können. Ist ja jetzt nicht so die ganz große Neuerung, wenn wir jetzt mal ehrlich sein wollen, oder? Fragezeichen. Ja, tatsächlich gab es so etwas schon in der Vergangenheit. Wir hatten das immer wieder beim einen oder anderen. Man hat eine Braillezeile – naja, sobald sie Bluetooth hat, kann ich damit mein iPhone steuern. Aber jede Braillezeile ist halt ein bisschen anders. Jede Braillezeile hat ihre Besonderheiten. Und wenn man jetzt so ein MyKey Pro hat: Was ist dann besonders? Das wollen wir uns heute mal anschauen. Wir gucken natürlich auch, wo es nicht so punktet, wenn wir was finden. Ja, fangen wir gleich mal an mit der Schachtel. Das finde ich wirklich bemerkenswert: Man hat hier einen ordentlichen Hartkarton, auf dem haptisch „MyKey Pro“ geschrieben steht in Blindenschrift auf so einer kleinen Plakette. Und das ist ein Magnetkarton. Wenn man den vorne aufmacht, ist er erstmal offen und dann kann man ihn aber auch ganz einfach wieder zufallen lassen. Und vorne die Lasche – die klackt sofort ein. Das heißt also: Man hat da schon mal eine richtig ordentliche, hochwertige Verpackung. Finde ich persönlich immer ganz, ganz toll, wenn man da schon mal sieht: Okay, das ist alles nicht billig gemacht. Drinnen verkleidet liegt das MyKey Pro und noch ein bisschen mehr – nämlich ein richtig hochwertiges USB-C-auf-USB-A-Datenkabel. Ja, das sind die, über die ich mich immer ganz besonders freue. Denn das sind eben nicht diese ganz kurzen und total dünnen, sondern die richtig schön ordentlich gemachten. Und das ist schon was anderes. Und rechts davon hat man dann noch einen Card-Reader in einem USB-Stick. Auch hier hat die Firma BBTF wieder super ums Eck gedacht, muss ich einfach mal so sagen. Denn man hat eine kleine Speicherkarte – da ist alles drauf. Die Dokumentation, wie die Tasche funktioniert, die man optional erhalten kann – da kommen wir auch nachher gleich dazu. Dann aber auch Installationssoftware für den Dateimanager und, und, und. Und dann gucken wir doch gleich mal rüber zum Gerät selbst. Ich habe es schon gesagt: Mit der optionalen Tasche, die wir hier mit an Bord haben. Ganz coole Sache erstmal. Ich muss euch das schnell zeigen. Wenn ich jetzt hier die Tasche nehme, dann habe ich da einen Riemen, mit dem ich mir das Ding umhängen kann. Und ich trage jetzt ganz normal, wie ich es immer tue oder meistens beim Aufnehmen, mein Lavalier-Mikrofon. Ich ziehe mir jetzt die Tasche über den Hals und dann habe ich das MyKey vor dem Bauch. Ich habe meine Braillezeile vor dem Bauch. Wenn ich jetzt meine Bauchtasche trage und unterwegs bin, dann stört mich dieses Ding überhaupt nicht. Weil es ist kein Stück im Weg. Denn das MyKey hängt genau zwischen Bauchtasche und meiner Brust – also genau auf meinem Bauch, genau da, wo es hin soll und genau da, wo es nicht stört und wo ich auch mal schnell im Stehen schreiben kann. Und das finde ich so unglaublich faszinierend. Also man hat hier wirklich mitgedacht. Den Ring kann man natürlich auch verstellen, wenn man jetzt kleiner, größer und so weiter ist – ist alles kein Thema. Man kann das Ding auch einfach auf den Tisch legen. Drunter, unter dieser Tasche, haben wir noch eine kleine Tasche mit Reißverschluss. Da können wir dann so Kleinkram reinstecken – zum Beispiel Speicherkarten, USB-Sticks und so weiter. Das geht da hinten alles noch mit rein. Ist eine richtig coole Sache. Ich bin ja immer so ein Freund von kleinen Zusatztaschen, weil man hat immer irgendwelchen Kram, den man einfach schnell mal braucht. Und gleich noch was obendrauf bei dieser Tasche: Wenn ich jetzt vorne klopfe – kann ich das tun, ohne dass es dem MyKey ganz entsetzlich an den Kragen geht. Denn vorne hat man diese Tasche verstärkt. Das heißt, da ist ein Extra-Leder drin, dass die wirklich schön verstärkt ist und dass man da einfach, wenn das Ding mal einen Stoß abkriegt, nicht gleich sofort einen Platinschaden hat. Das heißt jetzt nicht, dass ihr das Ding in der Gegend rumschmeißen solltet – kann man nie raten bei technischem Equipment – aber es ist halt schon mal eine super prophylaktische Maßnahme. Ja, und wenn wir dann diese Tasche aufmachen – geht einfach mit dem Klettverschluss – dann ist die offen und ich habe eine Braillezeile und einige Zusatztasten. Das muss man gleich sagen vorneweg. Man hat hier die klassische Braille-Tastatur, die aber dann intern zu einer richtigen PC-Tastatur wird. Man hat mit Klammern schön eingerastet in dieser Tasche, damit es auch super stabil ist, die Braillezeile – also das MyKey Pro – und kann dann die auch wunderbar rausholen. Und das finde ich persönlich erstmal sehr bemerkenswert, dass man hier wirklich ganz, ganz, ganz viel mitgedacht hat, dass man hier ganz, ganz viel zu Ende gedacht hat. Und wenn man sich das halt mal so ansieht, dann stellt man schnell fest: Ja, es ist wirklich ordentlich und sauber verbaut. Wenn wir uns jetzt das MyKey Pro mal so hardwaremäßig angucken in der Tasche, dann haben wir tatsächlich die Möglichkeit, es rauszunehmen – und das machen wir jetzt auch mal, damit wir alle Anschlüsse sehen. Um’s rauszunehmen, müssen wir es erstmal aus den Klammern aushaken. Das geht auch relativ gut und einfach. Vorne rausziehen und dann kommt das schon. So, und da ist es. Ich habe das MyKey jetzt in der Hand. Habe also links eine komplett glatte Seite. Ich habe vorne einen Kartensteckplatz. Rechts ist dann der USB-C-Ladeanschluss. Das sieht man hier auch ganz schön – da ist er super eingelassen. Da muss man auch immer zweimal hinfühlen, dass man wirklich merkt: Aha, das ist der USB-C. Jawohl. Dann haben wir zwanzig Braille-Module. Ist, finde ich, erstmal bemerkenswert – es ist halt eine zwanzigstellige Braillezeile. Wir haben in der Mitte unter den Braille-Modulen vier Tasten und haben dann im Endeffekt nochmal zwei Rundtasten daneben. Ich werde jetzt nicht so groß auf die Bedienung eingehen, weil es einfach jeden Rahmen sprengen würde. Dann haben wir links und rechts von den Braille-Modulen drei Rundtasten. Wir haben darüber, über den Braille-Modulen, das Cursor-Routing und dann ganz darüber die acht Braille-Tasten – also sechs Braillepunkte und Punkt sieben und Punkt acht. Punkt acht oder eben Löschen und neue Zeile. Ja, und wenn man sich das alles mal so anguckt, dann sieht man da schon gleich: Wow, da ist viel Ergonomie. Auch die Tasten sind ein bisschen versetzt – man hat den Platz gut ausgenutzt. Also ich finde es total angenehm. Und dann setzen wir das gute Stück wieder ein – auch das geht total problemlos. Wir schieben es einfach nur in die Klammern hinten und justieren vorne und dann sitzt das Ding wieder felsenfest in seiner Tasche. Und ganz ehrlich: Genau so muss das sein. Und dann können wir es einmal einschalten. Das machen wir auf der rechten Seite mit dem unteren Knopf. Es vibriert einmal kurz und zeigt uns an: Start. Und dann wird die Version angezeigt. Und dann ist das gute Stück auch schon betriebsbereit. Und in dem Moment, wo ich jetzt dann mein iPhone anschmeiße, wird das Ding hier loshusten. Und das finde ich so bemerkenswert. So, und jetzt hat sich das gute Stück hier verbunden und wir werden jetzt auch gleich sehen, dass ich tatsächlich und wirklich mein iPhone komplett bedienen kann. Und das finde ich ehrlich gesagt schon bemerkenswert, was da alles wirklich geht. Ich werde es jetzt gleich mal zeigen. Und wir erinnern uns damals an die Braillezeilen-Demo. Das läuft wieder relativ ähnlich, nur halt hier noch ein bisschen patenter. Denn ich bin jetzt hier bei mir auf dem Startbildschirm und ich kann jetzt hier ganz normal navigieren wie bei einer Braillezeile – also richtig: mit Leertaste Punkt 4 und Punkt 1 nach links, nach rechts. Ich kann mir das Ganze auch so programmieren, dass ich über den Navi-Stick, der hier mit drauf ist, auch schön nach links, nach rechts, nach oben und nach unten navigieren kann – dass ich also auch wirklich das Ganze richtig erleben kann. Also das kann man sich hier alles auch individuell anpassen, wenn man das möchte. Wird in der Anleitung auch ganz viel dazu erklärt. Ja, und dann gehen wir jetzt hier einfach mal auf die Wetter-App. Fotos, Kamera, Uhr, zwölf, Notizen, Apps, Health, Wallet, Einstellungen, Wetter. Zum Öffnen doppelklicken. Und da ist sie und da klicke ich jetzt wieder drauf mit dem Cursor-Routing, wie wir das schon kennen. Wetter, privat, blau, 20 Grad Celsius, meist bewölkt. Höchsttemperatur 21 Grad Celsius, Tiefsttemperatur … Und es gehen sofort alle Befehle, wie wir es kennen, mit der Braillezeile. Also wir können natürlich ans Ende springen, an den Anfang springen – alles, das ist überhaupt kein Problem – und halt noch vieles mehr durch die Zusatzkeys, die wir uns eben wunderschön belegen können. VoiceOver unterstützt es ja, dass man eben sagen kann: Okay, wir hinterlegen einen Key für eine Funktion und so kann man dann natürlich echt richtig viel anfangen. Dieser Navi-Key oder Navi-Stick – das wird auch noch ein bisschen von Modell zu Modell sich unterscheiden – soll sich verhalten wie Pfeiltasten nach oben, nach unten, nach links und nach rechts. Also das muss man einfach wissen, wenn man das Gerät benutzt. So ist das Ganze gedacht. Ja, und wenn ich jetzt hier mal gucke, wie ist denn – was ja bei einer Braillezeile immer ganz wichtig ist – wie ist denn das Schriftbild der Punkte, dann muss ich echt sagen: Super schön. Es sind wahnsinnig starke Punkte – das macht es angenehm zu lesen. Dann habe ich hier „Privat Plauen“ steht hier wunderschön zu lesen. Es ist – ich habe hier Blindenvollschrift aktiv – das heißt, ich sehe auch wunderschön „Privat“ ist komplett dauernd großgeschrieben, dann „Plauen“ ganz normal mit dem 4-6, also auch die Kommas jeweils dahinter. Es ist wunderschön abgesetzt. Die Module verschwinden ordentlich, wenn sie nicht draußen sind. Also ganz, ganz, ganz, ganz toll, muss man wirklich sagen. Und ich kann natürlich auch hier schön links und rechts von meinen Braille-Modulen mit den mittleren Tasten die 20 Zeichen wechseln. Nach unten. Und dadurch, dass die Zeile einen USB-C-Anschluss hat, könnte ich die natürlich auch am PC nutzen. Jetzt gehen wir mal raus – hier wieder mit Leertaste H oder Chord H, wie es ja bei den Braille-Befehlen immer heißt bei VoiceOver. Und dann möchte ich noch kurz zeigen: Man kann das Ding nämlich auch wunderbar zum iPhone-Entsperren nutzen. Also sprich: Wenn jetzt mein iPhone gesperrt ist – habe ich gerade gemacht – dann kann ich jetzt natürlich auch wunderbar hier das Ding anklicken über die Braillezeile, solange sie verbunden ist. Und dann mache ich hier einmal Leertaste Home. Und dann wird hier auch schon mein Code abgefragt, den ich jetzt mit Zahlenzeichen eingeben kann – ja, wenn ich schneller gewesen wäre. Wichtig an der Sache: Man kann sich hier auch den Befehl programmieren, dass man im Endeffekt den Code nicht mehr eingeben muss. Das ist natürlich ein Sicherheitsrisiko, aber muss jeder selbst für sich entscheiden – machbar ist es. 12:05 Uhr. Code fehlt. Verschlüsseltes Textfeld fehlt. So, und dann ist der Code hier eingegeben und das Ding ist auf. Und das wird natürlich dann richtig toll, weil so kann ich das Teil natürlich auch nutzen, wenn ich das iPhone in der Tasche habe. Und ehrlich gesagt: Das macht schon richtig Spaß. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Wo brauche ich eine Braillezeile? Vor allem zum Schreiben und dann, wenn es eben einfach mit dem iPhone nicht praktisch ist. Und da macht das Ding natürlich richtig Laune und auch richtig Sinn. Wenn ich dann sage: Okay, ich möchte das MyKey ausschalten, dann kann ich das auch ganz einfach wieder tun. Ich drücke dann hier den oberen Knopf für drei, vier Sekunden und dann schaltet sich das Ding auf Off und dann gehen noch die Statusanzeigen mit der Restspannung und dann war’s das auch wieder. Ganz toll finde ich hier auch: Ich kann mehrere Geräte verbinden per Bluetooth. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel auch noch einen kleinen Laptop habe, dann kann ich da auch sagen: Ich verbinde jetzt zwei Geräte damit. Das macht natürlich total Sinn. Und wenn man sich dieses ganze Patent einfach mal zu Gemüte führt, dann muss man sich natürlich auch fragen: Wie sieht das aus? Wird das Ding von der Kasse übernommen? Ja, aktuell ist der Zertifizierungsprozess in Gange, dass das Ganze – dass das MyKey Pro als Medizinprodukt anerkannt wird. Danach kommt dann der Zertifizierungsprozess für den Hilfsmittelkatalog. Und wenn das durch ist, dann geht’s natürlich auch über die Krankenkasse. Und wenn man jetzt sagt: Okay, ich möchte mir so ein Ding selber holen, dann kann man das natürlich durchaus auch machen. Nur: Man muss sich halt dann einfach, wenn man jetzt sagt, man möchte sich ein MyKey Pro selbst kaufen, ja, dann liegt der Preis für das, was man bekommt, auch gar nicht so hoch. Dann liegen wir bei 2.200 Euro. Und wenn ihr beim Kauf noch den Promo-Code Smütech angebt – also S-M-Ü-T-E-C-H, so wie unser Podcast – dann kriegt ihr das Ding noch mal 50 Euro billiger. Und das ist natürlich schon eine Hausnummer. Klar, 2.200 Euro, das überlegt man sich. Aber man muss halt auch sehen, was man am Ende dafür bekommt. Wie gesagt: Die Tasche, die ist optional. Wenn man die mit haben möchte, dann muss man die extra bestellen. Wichtig ist aber: Ich habe natürlich ein Gerät, das kann ich unglaublich vielseitig nutzen, kann ich unglaublich vielseitig anpassen. Und da sieht man natürlich dann schon langsam aber sicher: Okay, das sind Möglichkeiten, die haben wir eben nicht mit jeder Braillezeile – auch nicht in dieser Größenordnung. Auch von der Akkuleistung sollen acht Stunden Dauerbetrieb drin sein. Ich hab’s jetzt noch nicht leer gekriegt, muss ich ganz ehrlich sagen. Allerdings ist das auch immer so ein bisschen bei mir ganz, ganz schlecht, weil ich bin nicht gut darin, mein iPhone leer zu kriegen und noch schlechter darin, meine Braillezeile leer zu kriegen mit dem iPhone. Denn da ist bei mir einfach der Punkt: Bis das so weit wäre, habe ich schon wieder irgendwo nachgeladen. Und so ist das tatsächlich auch beim MyKey Pro jetzt bei mir gewesen. Also auch in längeren Sessions ist das Ding eigentlich nicht groß leer geworden. Da habe ich dann vielleicht in einer Stunde mal fünfzehn Prozent geschafft – und das würde ja auch so ganz gut die acht Stunden, sechs bis acht Stunden abdecken, die man damit schaffen soll. Aber man muss klar sagen: Man hat hier ein Gerät, das wahnsinnig viele Funktionen vereint und das richtig viel tolle Features zusammenpackt. Ich habe das Gerät auch wirklich getestet – unter anderem noch mit einem anderen iPhone zusammen mit einem Freund. Da hatten wir dann immer mal wieder Verbindungsprobleme. Das ist einfach was, das gehört für mich zur Vollständigkeit auch noch dazu – auch die Seiten zu beleuchten, die nicht so toll geklappt haben. Wir haben das Problem gehabt, dass an seinem iPhone dann das MyKey Pro bei mehreren Versuchen mal die Verbindung wiederherstellen konnte, mal nicht. Hier hängt natürlich auch ganz viel von Softwareversion, Firmwarestand und so weiter ab. Interessant war: Bei mir hat der Navi-Stick teilweise nicht funktioniert – der ging bei ihm wieder wunderbar. Also man muss schon sehen: Hier ist man wirklich auch auf Updates angewiesen, die aber auch kommen. Mir ist es einfach wichtig, solche Sachen immer mit zu beleuchten, denn in meinen Augen wäre es einfach falsch, den Leuten da Illusionen zu machen. Es ist ein wahnsinnig neues Produkt – erst im Mai auf den Markt gekommen – und da ist ganz klar, dass es einfach auch noch Kinderkrankheiten gibt, die aber auch gekümmert wird. Auch noch ein Wort möchte ich gesagt haben zum Support für das MyKey Pro, denn auch der, finde ich, ist toll gelöst. Man hat hier eine Google Group – also ja, eigentlich wie eine klassische Mailingliste organisiert. Man braucht halt einen Google-Account, dass man da partizipieren kann und hat da eine ganz aktive Community, die diskutiert und auch einen Entwickler, der wirklich mit dran sitzt und guckt: Hey, was braucht ihr denn, was würde Sinn machen, wenn wir es mit reinbauen und, und, und. Das zeigt natürlich schon, dass man hier ganz klar ein Gerät mit Zukunft hat. Ja, und wenn man sich das alles so ansieht, dann muss ich persönlich wirklich sagen: Es ist ein Gerät, das mich überzeugt, es ist ein Gerät, das mich begeistert und es ist ein Gerät, das mich so weit fasziniert hat, dass wir auch die Entwicklung des MyKey Pro bei der Firma BBTF begleiten und euch auch entsprechend schulen können. Wenn ihr sagt: Okay, ihr habt euch ein MyKey Pro gekauft und möchtet jetzt wirklich lernen, wie könnt ihr das Optimum für euch rausholen – dann machen wir das auch mit euch zusammen. Und ich denke: Wenn das Gerät sich jetzt mehr und mehr etabliert, dann haben wir wirklich eine ganz bemerkenswerte neue kleine Braillezeile fürs iPhone auf dem Markt. Und nicht zu vergessen: Wer eben mal nur schnell eine kleine Braillezeile braucht, kann man das Ding natürlich auch super an den Laptop hängen. Ja, meine Lieben, ich bedanke mich ganz herzlich, dass ihr euch wieder die Zeit genommen habt, dass ihr zugehört habt. Ich wünsch euch eine gute Zeit, bis zum nächsten Mal und ja – bleibt neugierig. Euer Jockl Joachim Schulze. Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen – dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung. Mehr Infos findest du auf: www.schulze-graben.de.