Smütech

Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen

107 Der Alltag eines IT-Trainers

Was tut der eigentlich den ganzen Tag?

25.03.2026 33 min

Zusammenfassung & Show Notes

Dein Spezialist für assistive Technologie, Schulung, Fernwartung und Fritz!Box-Optimierung
Hier sind wir: https://schulze-graben.de

**🚨 Folge 107: Der echte Alltag eines IT-Trainers für Blinde & Sehbehinderte – So sieht der Job von Joachim Schulze wirklich aus!**

Du hast schon mal eine Fernwartung bei uns gebucht oder eine Individualschulung für Jaws, iPhone, Microsoft Office oder Outlook gemacht? Dann kennst du nur einen kleinen Teil meines Tages. In dieser offenen und ehrlichen Smütech-Folge zeige ich dir **den kompletten Alltag eines IT-Trainers für Blinde**: von der ersten Mail um 8:30 Uhr über die 2-Stunden-Blöcke (10–12 & 14–16 Uhr) bis zur Nachbearbeitung der Audiomitschnitte, Blogartikeln, Newsletter und neuen Audioanleitungen.

Erfahre exklusiv:
- Warum Schulungen immer in 2-Stunden-Fenstern laufen und halbe Stunden meist nicht funktionieren
- Wie viel Vorbereitung & Nachbereitung wirklich dahintersteckt (Instagram-App, Outlook, Edge & Co.)
- Warum Carina (meine Frau) so wichtig für Telefondienst und Vorbereitung ist
- Warum es keine Abendtermine und kein Wochenend-Telefon gibt – und warum das purer Selbstschutz ist
- Die harte Wahrheit zu Audioanleitungen: warum sie so teuer in der Produktion sind und wie du wirklich am schnellsten lernst
- Wie Blindzeln-Newsletter, WhatsApp-Infos und Montagsveranstaltungen nebenbei entstehen

**Diese Folge ist nicht nur ein Blick hinter die Kulissen – sie ist ein echtes Plädoyer für mehr digitale Selbstbestimmung.** Wer seine Technik im Griff hat, bleibt unabhängig. Deshalb lohnt sich jede einzelne Schulung und Fernwartung.

✅ **Perfekt für dich, wenn du:**
- Blind oder sehbehindert bist und Technik lernen willst
- schon Kunde bist und wissen möchtest, was hinter den Kulissen passiert
- überlegst, eine Individualschulung oder Fernwartung zu buchen

**Teile die Folge, wenn du mehr Menschen helfen willst, ihre Technik selbst in den Griff zu bekommen! ❤️**

(Diese Beschreibung ist extra suchmaschinenoptimiert – damit möglichst viele Betroffene genau diese Folge finden.)

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Das ist ganz einfach. Besuche https://danke.schulze-graben.de und zeig mir, ob dir die Show gefallen hat.

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Transkript

[Musik] Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen. Dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox-Optimierung. Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de Und hier ist euer Gastgeber, Joachim Schulze, Master of Business Administration, Jaws Certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte. Ich wünsche erstmal einen wunderschönen guten Montagabend und bedanke mich bei euch allen, wie ihr hier erschienen seid. Und mir heute wieder ein Ohrleid. Bei einem Thema, ja, das ist erstmal ziemlich speziell, aber das ist es ja öfter bei uns in den Montagsveranstaltungen. Worum geht es heute um den Alltag eines IT-Trainers? Okay, wessen genau? Habe ich mir irgendjemand eingeladen? Nein, tatsächlich geht es mir heute darum, euch mal zu erklären, euch mal zu versinnbildlichen, wie läuft das eigentlich hier so den ganzen Tag? Der ein oder andere hatte ja bei uns schon mal eine Fernwartung für seinen PC oder eine Individualschulung fürs iPhone, für Jaws oder vielleicht für Microsoft Office. Ganz egal, was es nun ist, am Ende ist es ja ein sehr kleiner Teil von meinem Arbeitstag, den ihr hier tatsächlich mitbekommt. Und ich möchte das heute mal ändern, denn ich möchte euch zeigen, wie läuft eigentlich so ein typischer Arbeitstag bei mir ab und was hängt da noch alles mit dran? Denn es ist ja längst nicht damit getan, dass ich einfach nur warte, ihr anruft, ich mit euch arbeite und ich dann wieder meinem Privatvergnügen fröne. Nein, so funktioniert mein Job, weiß Gott nicht. Und alles, was ich euch heute ja erkläre, heute sozusagen aus dem Off-Ziel, das passiert nicht immer unbedingt alles am gleichen und am selben Tag, aber ich kann eigentlich davon ausgehen, dass innerhalb einer Woche alles irgendwie in irgendeiner Form vertreten ist. Und normalerweise startet mein Arbeitstag meistens so morgens zwischen halb und dreiviertel neun. Wenn ich das erste Mal an den Rechner gehe und im Prinzip gucke, welche Mails sind da, dann zeigt sich ganz häufig schon, wie die ersten 60 bis knapp 90 Minuten des Tages verlaufen, denn tatsächlich gibt es Tage, da sind dann schon manchmal drei, vier, fünf Anfragen da, die beantwortet werden möchten, zum Beispiel irgendwelche Mails, wo ihr euch informieren möchtet, ob dieses oder jenes bei uns mit uns möglich ist. Zum Beispiel kann es dann eben sein, dass da eine Schulungsanfrage dabei ist, wo es darum geht, gibt es denn auch Finanzierungsmöglichkeiten für die Schulungen bei euch? Ja, die gibt es zum Beispiel über die Eingliederungshilfe, wenn ihr da einkommensmäßig darunter fallt. Und solche Mails, die wollen dann erst mal beantwortet werden, und das ist dann tatsächlich meistens das, was so in diesen ersten 60 bis 90 Minuten passiert. Es gibt ganz häufig tatsächlich auch noch Vorbereitungen für die erste Sitzung des Tages, denn die beginnt normalerweise bei uns um 10, das heißt, da habe ich dann das erste Fenster, Schulung oder Fernwartung, und da kommen wir jetzt gleich zu einem ganz wichtigen Punkt, denn wir blocken normalerweise immer zwei Stunden Fenster, das heißt von 10 bis 12 und Nachmittag von 14 bis 16 Uhr für die Arbeit mit euch. Jetzt könnte man davon ausgehen, dazwischen sitzt Jockel auf dem Balkon und genießt die Sonne. Ja, wenn sie denn scheint, ja, schön wär's. Tatsächlich komme ich dazu eher selten. Und warum? Ja, ihr habt's gerade schon ein bisschen durchklingen gehört, weil eben sehr viel auch noch nebenbei zu machen ist. Denn bei ganz vielen Schulungen geht es natürlich um spezielle Themen. Wenn jetzt zum Beispiel jemand sagt, Mensch, ich interessiere mich besonders für die App Instagram auf dem iPhone, ich möchte damit lernen umzugehen, dann heißt es für mich, ich muss mir erstmal einen Überblick verschaffen. Natürlich haben wir einen Instagram Kanal, den ich aber zu 90 Prozent über eine spezielle App, nämlich die Business Suite, bespiele. Das heißt, da komme ich gar nicht unbedingt mit der Instagram App in Berührung. Und das bedeutet, ich kann mich nicht einfach hinsetzen und sagen, so, ich mache jetzt mit der betreffenden Person zwei Stunden Schulung, sondern das will erstmal vorbereitet sein. Ja, wenn dann um 10 die jeweilige Schulungs- oder Fernwartungssitzung losgeht, dann kommt es immer darauf an, dass wir mit diesem zwei Stunden Fenster kalkulieren. Aber ganz oft machen wir da die Rechnung ohne den Wirt, denn es kommt tatsächlich immer mal wieder vor, dass dann ein Problem, das eigentlich ziemlich voluminös gewirkt hat und wo man davon ausging, gut, das Wirt wahrscheinlich einen zwei Stunden Block brauchen, tatsächlich in einer halben Stunde behoben ist. Und das sind dann so ein bisschen die Momente, wo für uns dann tatsächlich auch Überbrückung angesagt ist. Denn es macht natürlich einen Unterschied, ob die Zeit am Tag, wo ich wirklich Geld verdiene, zwei Stunden im ersten Block oder tatsächlich nur eine halbe Stunde beträgt. Und das ist auch tatsächlich etwas, das ich immer wieder zu den Leuten sage, wenn sie dann fragen, ja, wissen Sie, Herr Schulze, ich würde ja gerne mal so eine Schulung machen. Können wir da eine halbe Stunde buchen? Und dann sage ich immer ganz ehrlich, da brauchen wir nicht anfangen, weil es ist tatsächlich so, da reißen wir einen Block an und am Ende ist halt gerade, wenn es um das Thema Schulung geht, nichts passiert in einer halben Stunde. Wo man dann tatsächlich in einer halben Stunde schnell vorankommt, ist, wenn jemand wirklich im Großen und Ganzen alles im Griff hat und es eigentlich nur um einen speziellen Kniff geht, der einfach fehlt. Ja, und da ist es eben auch ganz, ganz wichtig. Deswegen gibt es bei uns auch immer ein Vorgespräch, bevor wir irgendwas machen in Richtung Schulung oder Fernwartung. Und da versuchen wir eigentlich schon immer, entweder Carina, meine Frau oder ich, wirklich rauszufinden, was ist bei euch los? Was braucht ihr? Denn je genauer wir das machen, ja, umso genauer stimmt es am Ende natürlich auch mit der Zeit. Das muss man ganz klar sagen. Und je genauer es mit der Zeit stimmt, umso besser können wir am Ende natürlich auch haushalten. Haushalten im Sinne von, ja, unsere Zeit sinnvoll einteilen. Sehr häufig passiert das, wenn ich beschäftigt bin, zum Beispiel in Schulung oder Fernwartung, und ihr ruft an, dann landet ihr bei Carina. Ja, Carina kann in ihrem ursprünglichen Job der Altenpflege nicht mehr arbeiten aufgrund von Belastungsgrenzen und darf das auch nicht mehr. Ja, und deswegen arbeitet sie tatsächlich nicht fest bei mir, sondern arbeitet mir immer mal ein bisschen zu. Das heißt, sie übernimmt mal Telefondienst, sie nimmt mal eure Anfragen auf oder klärt auch mal das eine oder andere kleine Anliegen im Vorhinein. Was bedeutet das am Ende? Ja, ganz einfach für euch. Ihr habt einfach jemanden, der sich seit Jahren mit dem ganzen Thema digitale Kompetenz für Blinde befasst. Außer mir. Und das wirkt sich in vielen Fällen sehr gut und sehr positiv aus. Denn entweder Carina bereitet Sachen dann direkt für mich vor, dass ich dann auch wirklich zum Beispiel mit euch eine Schulung drauf aufbauen kann auf euren Bedarf. Oder manchmal kommt es auch wirklich vor, dass Carina direkt die ein oder andere Frage, wenn es Kleinigkeiten sind, schon am Telefon beantworten kann. Ja, wenn es dann 12 geworden ist und ich mit dem ersten Block des Tages fertig bin, dann ist die Zeit bei mir gekommen für Nachbereitung. Ja, das klingt jetzt erst mal ein bisschen seltsam für alle, die noch nie in klientenzentrierten Jobs gearbeitet haben. Tatsächlich bedeutet das, ich muss mich erst mal hinsetzen und muss den Audiomitschnitt für euch, den ihr meistens bekommt, wenn ihr es möchtet, von einer Schulung schneiden. Muss den nachbearbeiten, muss den fertig machen und dann als Downloadlink für euch verschicken. Ja, da gehen gerne mal, je nach Intensivität des Ganzen, 15-20 Minuten nochmal drauf und dann ist es meistens kurz vor halb eins. Und dann kommt es immer ein bisschen darauf an, wie ist der Tag strukturiert. Wenn zum Beispiel noch Newsletterartikel oder Blogbeiträge anstehen, dann ist es ganz häufig so die nächsten 60 bis 90 Minuten bis zum nächsten Blog, dass ich die eben vorbereite. Allerdings kommt es auch wirklich vor, dass ich diese Zeit nutze, um mich wirklich über neue Themen zu informieren, die dann zum Beispiel in den Montagsveranstaltungen zu euch kommen. Oder dass ich mit Interviewpartnern für zukünftige Podcast-Episoden spreche. Da haben wir jetzt im April wieder ein bisschen was. Das ist alles so das, was meistens in dieser Zeit passiert. Und dann ist es auch meistens viel schneller, als man es glauben will, kurz vor zwei. Und dann steht meistens schon die zweite Schulung oder Fernwartung des Tages in den Startlöchern. Und um 14 Uhr geht das Ganze dann los. Auch hier brauche ich natürlich immer so ein paar Minuten Vorlauf. Hin und wieder muss ich dann noch ein bisschen was herrichten, ein bisschen was vorbereiten. Da kommt wie gesagt auch immer ein bisschen auf die Schulung an. Und dann ist es meistens so, dass diese Schulungen tatsächlich bis um 15.30 Uhr, 16 Uhr gehen. Ich bin ein Mensch, wenn man jetzt sieht, okay, ein Blog ist wirklich nach anderthalb Stunden abgeschlossen, dann mache ich das auch eigentlich immer ziemlich sauber. Außer ich sehe, wir sind jetzt wirklich bei einer Stunde 32, 33. Dann bin ich auch so ehrlich und sage, gut, ich habe noch 10, 15, 20 Minuten zu tun, bis dann wirklich neue Termine ausgemacht sind, Mitschnitt nachbereitet und so weiter und so fort. Da kommt es dann auch wirklich vor, dass ich dann immer aber auch in Absprache mit dem Kunden sage, okay, dann rechnen wir das als zwei Stunden Blog. Wenn klar, wir haben die ja auch in unseren Bedingungen stehen, wir rechnen immer pro angefangene 30 Minuten. Das ist auch ein bisschen Sicherheitspuffer für uns, denn da die halbe Stunde bei uns nur 36 Euro aktuell inklusive Mehrwertsteuer kostet, muss man ganz klar sagen, da ist jetzt auch nicht wirklich viel Spielraum nach unten von unserer Seite. Dass wir sagen könnten, okay, gut, das ist jetzt nicht schlimm, wenn man mal eine halbe Stunde weniger als geplant pro Tag abrechnen kann. Nein, das macht natürlich einen richtigen Unterschied für uns, das ist ganz klar. Und ja, wenn es dann 16 Uhr ist, meistens gehen die Schulungen auch bis um kurz vor vier oder vier. Und dann spätestens wirklich so um vier machen wir auch eigentlich immer einen Cut, denn bis dann alles nachbereitet ist, meistens kommt dann auch noch die ein oder andere Anfrage rein, die noch schnell beantwortet werden will. Und dann ist es auch meistens halb, dreiviertel, fünf. Und dann kommt es immer ein bisschen darauf an, wenn es sich um einen Montag handelt, dann ist definitiv Feierabend, denn dann gehe ich schnell essen. Und ja, das geht dann meistens innerhalb von einer halben, dreiviertel Stunde, denn dann geht es ja schon direkt in die Vorbereitung der Montagsveranstaltung. Ansonsten ist es tatsächlich so, dass ich dann Feierabend habe, so um drei, viertel, fünf meistens. Ja, und jetzt fragt sich der eine oder andere Jockel, ganz ehrlich, das klingt ja hoch interessant, aber wann machst du die Blinzeln-Newsletter, die zweimal im Monat kommen? Wann machst du die Infos für den WhatsApp-Chat, wo der ein oder andere von euch drin ist? Wann kümmerst du dich um neue Themen für die Montagsveranstaltungen? Und viel wichtiger, wann gibt es endlich neue Audioanleitungen? Ja, meine Lieben, das geht alles zwischendrin. Und da muss ich ganz klar sagen, das ist schon immer ein ziemlicher Spagat, den ich da auch machen muss. Denn tatsächlich haben wir manchmal Tage, wo dann auch mal ein Nachmittag oder ein Vormittag eben kein Blog ist. Ja, und das sind natürlich dann immer die Tage, die dann zum Beispiel für den Blinzeln-Newsletter reserviert werden, wo man dann eben genau diese Sachen macht. Aber, und da kommen wir jetzt wieder zu dem Punkt, wenn es um große Themen, große Projekte geht, wie zum Beispiel der Test einer neuen KI oder auch tatsächlich mal wirklich das Wissen anlesen über eine neue KI. Denn das ist ja nun auch wirklich nichts, was man mal eben in fünf Minuten macht. Dann muss ich ganz klar sagen, dann ist das bei mir sehr oft aufgeteilt, wirklich zwischen den verfügbaren Zeitfenstern, wo es dann auch wirklich sein kann, dass ich mir mal vier große YouTube-Tutorials verteilt über eine Woche angucke, immer mal wieder schnell zwischendrin meine Notizen mache und mich dann zum Beispiel am Ende der Woche hinsetze und wirklich damit anfange zu arbeiten. Okay, was geht? Was kann man machen? Ja, und viele fragen sich, okay, das hört sich jetzt nach einer Routine an, Montag bis Freitag. Wie ist das mit den Wochenenden? Ja, die sind inzwischen wirklich geblockt. Da bin ich sehr konsequent geworden, nicht zuletzt dank Carina, denn ein großes Thema war für mich immer früher, dass ich eigentlich auch versucht habe, immer möglichst alles sofort und manchmal auch ein bisschen zugleich hinzukriegen. Und es gab natürlich ganz viele tolle Leute, die das total verstanden haben und dann auch oft gesagt haben, komm, lass gut sein, ich melde mich am Montag. Inzwischen haben wir das wirklich sehr konsequent umgesetzt, dass eigentlich am Wochenende grundsätzlich kein Telefon beantwortet wird. Mails, ja, das kommt immer so ein bisschen drauf an, manchmal ja, manchmal nein, Tendenz eher zu Montag früh. Aber ich sage immer zu den Leuten, wenn ihr eine schnelle Antwort wollt, dann schreibt lieber eine Mail. Das ist einfach immer das, wo man eben auch mal zwischenrein hineingucken kann. Aber grundsätzlich versuche ich da wirklich das Wochenende sauber zu halten. Ja, ein großer Grund dafür war tatsächlich auch die Geschichte. Das hat sich inzwischen Gott sei Dank sehr verbessert, weil es wirklich auch einige Leute, die da früher unbelehrbar waren, das verstanden haben. Wir hatten oft den Fall noch vor einigen Jahren, dass am Samstag um 15 Uhr oder am Sonntag um 19 Uhr Leute angerufen haben und eine Beratung wollten. Für mich als Unternehmerson ist das so eine Geschichte, wo ich mir immer so denke, okay, ist das einfach nur, weil man nicht nachdenkt, weil man den Anspruch hat, 24 Stunden bedient zu werden oder baut es einfach auf einer kompletten Respektlosigkeit auf? Eine wirkliche Antwort habe ich darauf nie bekommen. Es ist einfach so, dass manche Leute vielleicht auch einfach gar nicht nachdenken, dass es sowas wie Wochenende gibt oder auch tatsächlich Erholungsphasen. Und ich für meinen Teil bin dann wirklich dazu übergegangen zu sagen, gut, auf der anderen Seite bin ich ja selbst schuld. Denn klar, wenn man greifbar ist, wenn man erreichbar ist, dann wird das einfach auch genutzt. Und das Thema habe ich auch ganz häufig, wenn Leute dann anfragen, ja, Schulze, ich hätte gerne meine Schulung um 17 Uhr 30 abends. Dann sage ich, Sie können wählen entweder 10 bis 12 oder 14 bis 16 Uhr. Ja, da kann ich nicht. Dann sage ich, dann nehmen Sie Urlaub. Punkt. Weil es ist wirklich dieser Punkt, wo viele Leute nicht verstehen, nur weil jetzt jemand sagt, naja, ich kann aber erst ab 18 Uhr. Das ändert aber nichts daran, dass mein Arbeitstag morgens um halb neun beginnt. Und das ändert auch nichts daran, dass zum Beispiel am Montag eben auch noch die Abendveranstaltungen auf dem Programm stehen. Ja, und das ist auch so ein bisschen die Begründung, schrägstrich auch ein bisschen die Erklärung für alle, die da immer so ein bisschen die Nase grausziehen und sagen, das ist ja schon blöd, dass der einfach abends nicht will. Nein, das ist schlichtweg einfach auch Selbstschutz. Denn ich weiß, ich bin so ziemlich das einzige Unternehmen, das Schulungen auf einem so breiten Band anbietet und dann auch noch zu den Konditionen. Und ehrlich gesagt, ich möchte euch das auch in zehn Jahren noch anbieten können. Und ich glaube, daher ist es auch nachvollziehbar und vielleicht auch ein bisschen verständlich, dass ich da versuche, ein bisschen auf mich und meine Ressourcen aufzupassen. Ja, und dann habe ich es vorher schon angesprochen. Die Frage natürlich ja, wann werden denn die Audioanleitungen produziert? Ja, das ist ein Riesenproblem. Denn Audioanleitungen sind erst mal für uns ein Geschäft, wo wir wahnsinnig drauf zahlen. Denn Audioanleitungen brauchen wahnsinnig viel Produktionszeit. Wenn ich jetzt eine Podcast Episode wie zum Beispiel die V-Folge produziere, dann sitze ich da so eine Stunde ungefähr. Die dauert aber auch mal eben nur schnell zehn Minuten. Dann haben wir die Situation, wenn es um die Audioanleitungen geht, die erfordern erst mal wahnsinnig viel Recherche. Dann müssen Konzepte geschrieben werden, dann muss produziert werden, meist auch mit Beispielen, meist auch mit Sprachausgaben, Übungen. Es muss viel vorbereitet werden. So bin ich zum Beispiel an der Anleitung für Outlook ungefähr drei Monate gesessen. Edge waren auch ungefähr zwei, zweieinhalb Monate. Wo man natürlich sagen muss, okay, und da kann ich nicht viel nebenher arbeiten. Und da ist schon ganz klar, das könnt ihr euch jetzt, glaube ich, selber zusammenrechnen. Zwei Monate, vielleicht drei Monate, da kann man noch ein bisschen mal den einen oder anderen Tag Schulung neben zu machen. Und dann sagen gut, man macht zum Beispiel nur einen Tag in der Woche, arbeitet man an so einer Anleitung. Aber das bedeutet vor allem, wenn so eine Anleitung dann rauskommt, dann muss die gekauft werden. Und zwar mindestens 50 Mal im Monat. Und das klingt jetzt erst mal, das ist ja nicht viel. Aber ich kann euch sagen, wir sind froh, wenn im Monat von all unseren vielen tollen Audioanleitungen, die wir über die Jahre jetzt produziert haben, zwei bis drei Stück gekauft werden. Und da muss man natürlich ganz klar sagen, da sind neue Produktionen ganz klar nicht rentabel. Und ja, jetzt kann man die Frage stellen, was können wir als Community tun, damit neue Audioanleitungen produziert werden? Jetzt könnte ich ganz klar sagen, einfach kauft sie mehr. Ich sehe das ein bisschen differenzierter, denn was wir immer sagen, wir haben immer wieder mal Anfragen, wo es zum Beispiel heißt, wann macht ihr endlich eine Anleitung für das Multibankprogramm "Banking for" gar nicht Ausrufezeichen. Weil man braucht Konten, um das Ganze zu demonstrieren. Das müssen Demo-Konten sein. Das ist schwer einzurichten. Daher ganz klare Aussage, wir machen das jedes Mal in einer Individualschulung. Wenn ihr das braucht, wenn ihr das lernen wollt, dann lernen wir das mit euch. Ja, natürlich kostet so was ein bisschen mehr als eine Anleitung, die ihr euch aus dem Shop runterladen könnt. Aber es ist auch 100 Prozent auf euren Bedürfnisanforderungen aufgebaut. Und so könnt ihr natürlich auch genau das rausholen, was ihr wirklich braucht. Und das ist das, wo ich die Leute auch immer gerne ermutige. Leistet euch wirklich für das, was ihr braucht, für das, was ihr lernen möchtet, eine unserer Individualschulungen. Wir haben Anleitungen zu verschiedenen Themen wie Microsoft Edge, wie Outlook 365 oder auch einen kleinen Grundeinstieg für die Touchscreen-Bedienung am iPhone. Das ist alles okay, um mal zu starten, aber um im Endeffekt richtig reinzukommen, ist am Ende das beste Mittel zu lernen, die Individualschulung. Ja, meine Lieben, dann gibt es natürlich noch die Newsletter für Blinzeln, die zweimal im Monat kommen. Ja, auch die werden reingeschoben im Endeffekt in die verfügbaren Fenster und da versuche ich im Endeffekt mit den Zeitblöcken, die so zur Verfügung stehen, Woche für Woche hinzukommen. Und natürlich freue ich mich, dass ihr unsere Schulungen und Dienstleistungen so zahlreich bucht und nutzt. Und ich möchte euch ermutigen, das gerne weiter zu tun, denn was wir tun, ist unglaublich wichtig, denn nur wer seine Technik im Griff hat, kann in diesen Tagen selbstbestimmt bleiben. Und nur wenn ihr uns bucht, dann können wir diese Dienstleistungen auch anbieten. Und da möchte ich mich auch mal bei allen bedanken, die immer wieder die Möglichkeit unserer freiwilligen Unterstützung über danke.schulze-graben.de nutzen und uns da immer mal wieder einen Beitrag ihrer Wahl, eurer Wahl zukommen lassen. Das ist eine wahnsinnig große Hilfe, gerade für die Smutek Produktionen, für die Montagsveranstaltungen, weil das einfach auch ein bisschen Druck rausnimmt für diese Formate, denn dann muss das nicht abgedeckt werden, diese Arbeitszeit über unsere Schulungszeiten und das muss damit nicht gegenfinanziert werden. Ja, ich hoffe, ihr habt mal einen kleinen Einblick bekommen, wie meine Arbeit so funktioniert und wenn ihr dazu Fragen habt, dann habt ihr jetzt einen Song Zeit. Sie zu stellen per Mail an info@schulze-graben.de oder per WhatsApp unter 08232 50 31 303. Wenn du heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück. Das ist ganz einfach. Besuche die Seite danke.schulze-graben.de und zeige Joachim, ob dir seine Show gefallen hat. Kleine Gesten machen den Unterschied. [Musik] Meine Oma sagte immer, jeder Deckel hat ein Tor. Und wenn du den gefunden hast, dann schießt dir in den Kopf. Dass es plötzlich keine Rolle spielt, wo ihr gerade seid. Das einzige, das da noch zählt, ist, dass ihr zusammen bleibt. Wenn du dich fragst, was fühlt sich richtig an, dann habe ich den einen Satz. Mit dem Menschen, der zu dir gehört, findest du den rechten Platz. Ich trag dich um die Welt, wohin es uns gefällt. Ob im Norden oder Süden, ich werd dich immer lieben. Ich trag dich um die Welt, wohin das Leben uns auch stellt. Egal ob Osten oder Westen, nur mit dir ist es am besten. [Musik] Wir brauchen keine Karte, ganz egal wohin es geht. Wir brauchen nur einander und dass die Welt sich dreht. Dann ist egal, ob man am Berg oder am Strand sein Buch aufschnebt. Am Ende geht es nur darum, was jeder von uns hineinlegt. Denn wo man sich befindet, da kommt man schnell mal raus. Doch für dich ist in meinem Herzen immer dein Zuhaus. Ich trag dich um die Welt, wohin es uns gefällt. Ob im Norden oder Süden, ich werd dich immer lieben. Ich trag dich um die Welt, wohin das Leben uns auch stellt. Egal ob Osten oder Westen, nur mit dir ist es am besten. [Musik] Ich trag dich um die Welt. Ja und das muss ich persönlich jetzt als kleines Resümee dieser Vorstellung sagen. Das ist das Tolle an meinem Job und drum könnte ich mir auch gar nicht vorstellen, irgendwas anderes zu machen, irgendwas anderes zu arbeiten. Denn ich höre so oft den Satz "Boah, das hat mir geholfen. Wow, ich kann wieder selber meine Mails lesen. Ich kann wieder selbst recherchieren. Ich kann meine Überweisungen wieder selbst machen. Ich hab meine Finanzen wieder im Griff." Und ganz ehrlich, das sind die Momente, da macht ihr mich stolz. Da macht ihr mich stolz, weil ihr euch entwickelt zu mehr digitaler Kompetenz und damit für euch letztlich zu mehr Selbstbestimmtheit. Und ganz ehrlich, das ist die Mission, der ich seit 17 Jahren folge, die mir immer noch so viel Spaß macht wie am ersten Tag. Und ich mich auf jeden freue, der diese Folge hört oder die diese Folge hören und hört und beschließen, ja, jetzt gehe ich es an. Jetzt will ich meine Technik in den Griff kriegen. Meldet euch, Carina oder ich erklären euch gerne, wie alles funktioniert und dann können wir gemeinsam an eurem Weg zu mehr digitaler Kompetenz arbeiten. Diese Folge kommt am Mittwoch natürlich auch wieder in den Smutek und ich freue mich, wenn ihr auch nächsten Montag wieder mit dabei seid. Nicht vergessen, im Smutek gibt es natürlich auch wieder am Sonntag ein neues Stück. Sonntagsmusik, also immer wieder tolle Sachen. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute, euer Jockel Joachim Schulze. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]