101 Stabiles Internet und zuverlässiger Mobilfunk
Was ein Anschluss leisten muss, damit Blinde stabil und selbstbestimmt arbeiten können
04.02.2026 53 min
Zusammenfassung & Show Notes
Dein Spezialist für assistive Technologie, Schulung, Fernwartung und Fritz!Box-Optimierung
Hier sind wir: https://schulze-graben.de
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Montagsveranstaltung: Stabiles Internet & zuverlässiger Mobilfunk (2026) – Speedtest richtig deuten, Latenz/Jitter verstehen, passende Tarife finden
Warum läuft Siri plötzlich „komisch“, warum brechen WhatsApp-Calls ab, warum zicken Banking-Apps – und wieso ist „mehr Mbit“ nicht automatisch besser? In dieser Montagsveranstaltung zeigt Joachim Schulze (IT-Trainer, JAWS-certified) praxisnah, worauf es für blinde Nutzer:innen bei Internetanschluss & Mobilfunk wirklich ankommt: Stabilität, Vorhersehbarkeit (Determinismus), niedriger Jitter und 0% Packet Loss – statt reiner Maximalwerte im Prospekt.
Du bekommst verständliche Faustregeln, wie viel Geschwindigkeit zu welchem Alltag passt (Single, Paar, Familie), warum ADSL/16 Mbit heute meist keine gute Idee mehr ist, und wieso ein kleinerer Tarif manchmal die bessere Performance liefert – wenn er sauber und stabil anliegt.
Der wichtigste Quick-Check: Cloudflare Speedtest (inkl. Erklärung der Werte)
Joachim nutzt als zentrales Diagnose-Tool den Cloudflare Speedtest und erklärt, welche Kennzahlen wirklich zählen:
- Download/Upload (klar – aber nicht alles)
- Latenz/Ping (ohne Last vs. unter Last)
- Jitter (das „Zittern“ der Verbindung)
- Packet Loss (Paketverlust – idealerweise immer 0%)
👉 Speedtest starten: https://speed.cloudflare.com
Außerdem zeigt er, warum Messungen über WLAN verfälschen können (und wann sie trotzdem aussagekräftig sind) – und warum Provider so gern auf „bitte per LAN messen“ bestehen.
Mobilfunk in der Praxis: Warum Drosselung manchmal dein Freund ist
Am Beispiel von Congstar erklärt Joachim, wie bewusst begrenzte Bandbreite (z. B. 50/10 oder per Option 100/50) in der Praxis zu stabileren Pings und weniger Jitter unter Last führen kann – gerade abends zur Primetime, wenn Funkzellen voll sind. Und ja: Das kann am Ende angenehmer sein als „theoretisch 500 Mbit“, die in Bewegung sofort schwanken.
Unterstützung: Telekom-Profis reaktiviert (Beratung & Bestellung)
Weil die Nachfrage wieder steigt, wird der Telekom-Profi-Service wieder aktiviert – für Beratung und Unterstützung rund um stabile Anschlüsse und Tarife (Telekom oder Congstar), auf Wunsch auch telefonisch.
Kontakt
📧 E-Mail: mailto:info@schulze-graben.de
📞 Telefon: tel:+4982325031303
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Wenn du unsicher bist, ob dein Anbieter schuld ist: Joachim erklärt, wie man mit Speedtest-Werten und „Fakten statt Gefühl“ sauber analysiert – auch gerne per Fernwartung (nach Aufwand).
Hinweis: In der Folge gibt’s außerdem einen thematisch passenden Song („Offline in Niedersachsen“) – mit der liebevollen Erinnerung, dass Digitalfortschritt manchmal… sehr deutsch vorangeht.
Schön, dass du dabei bist.
Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück.
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Das ist ganz einfach. Besuche https://danke.schulze-graben.de und zeig mir, ob dir die Show gefallen hat.
Kleine Gesten machen den Unterschied.
Transkript
[Musik]
Schulze IT-Schulung und Dienstleistungen.
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Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de.
Und hier ist euer Gastgeber Joachim Schulze,
Master of Business Administration, JAWS-certified, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte.
Und ich darf wieder einen wunderschönen Montagabend wünschen.
Vielen Dank, dass ihr euch wieder die Zeit für eine neue Montagsveranstaltung genommen habt.
Heute mit dem Thema "Stabiles Internet und zuverlässiger Mobilfunk".
Ja, der eine oder andere kennt diese Shows.
Man kann Jockel einfach nicht absprechen, dass er sich für Technik begeistert und vor allem für Netztechnik.
Denn wenn man da ein bisschen Faible dafür hat, dann kann das wirklich auch Spaß machen.
Aber ich werde euch heute nicht allzu technisch langweilen,
sondern tatsächlich mal ein bisschen informieren, worauf es für uns Blinde wirklich ankommt
und wie wir euch dabei unterstützen können.
Gleich vorweg, das hier ist keine Verkaufsveranstaltung.
Das muss ich nicht, aber möchte ich dazu sagen.
Denn wir haben ein Programm, eine Tätigkeit reaktiviert, die wir eigentlich schon seit 2016 machen,
nämlich die des Telekom-Profis.
Ja, das habe ich eigentlich schon sehr lange gemacht.
Das ist die letzten Jahre ein bisschen eingeschlafen.
Aber ich habe gemerkt, dass die Nachfrage wieder mehr wird.
Und vielleicht liegt das auch so ein bisschen daran, dass sich natürlich der deutsche Markt ein bisschen verändert hat
und vor allem, dass sich so die Bedarfe und Notwendigkeiten für uns Blinde auch ein bisschen verändern.
Aha, widerlegst du dich jetzt selbst, Jockel?
Und heißt doch immer, die Telekom ist nicht das einzig wahre, das ist auch völlig richtig.
Aber oftmals ist es einfach das Stabilste, was man kriegen kann.
Und dazu wollen wir heute mal kommen.
Und zwar nicht nur mit der Telekom.
Grundsätzlich müssen wir uns erst mal eine ganz wichtige Frage vorweg stellen,
bevor wir uns überhaupt überlegen, was für einen Handytarif, was für ein Internet für zu Hause brauchen wir überhaupt.
Und wenn wir uns diese Frage stellen, dann ist die wichtigste Frage vorweg, was wollen wir machen?
Wenn wir sagen, wir brauchen ein Handy, wir brauchen einen Handytarif,
wir sind aber den ganzen Tag zu Hause, leben im fünften Stock mitten in einer Großstadt,
dann ist das höchstwahrscheinlich relativ egal, was wir uns für ein Handynetz und für einen Tarif aussuchen,
solange er eine Flatrate hat, wenn wir viel mit dem Handy telefonieren wollen.
Und das ist dann immer so ein bisschen die Frage, die mir ganz viele Kunden stellen.
Aber ich telefoniere ja eigentlich gar nicht viel.
Und dann sage ich immer, okay, also wie viele Gespräche haben Sie denn so am Tag?
Ja, so fünf vielleicht.
Okay. Und wie lange dauern die ungefähr?
Mal fünf Minuten, mal zehn Minuten, vielleicht mal ein bisschen länger.
Okay. Das heißt, wir telefonieren überhaupt nicht viel.
Wir telefonieren in der Woche dann hochgerechnet einfach mal irgendwas zwischen drei und fünfhundert Minuten.
Und da sind wir definitiv weit weg von dem Begriff "Wir telefonieren nicht viel".
Und da heißt dann auf jeden Fall, wir brauchen eine Telefon-Flatrate.
Und tatsächlich ist das heute bei den meisten Tarifen absoluter Grundstandard.
Denn in den letzten Jahren ist das, was wirklich teuer geworden ist, Daten und Geschwindigkeit.
Telefonie ist da tatsächlich ein Abfallprodukt.
Deswegen gibt es hier meistens die Flatrates auch kostenlos.
Bei Prepaid-Tarifen muss man oft ein bisschen aufpassen.
Da sind die gerne mal exklusive und da kann dann so ein Prepaid-Tarif auch ganz schnell zur Kostenfalle werden.
Und dann heißt es eben plötzlich "Oh hoppala, warum habe ich denn jetzt schon wieder eine leere Karte?
Wieso habe ich denn jetzt schon wieder kein Guthaben?"
Ganz einfach, weil ich telefoniert habe und die Telefonie nicht pauschal abgerechnet wird.
Die eine Frage, was will ich damit machen, ist wichtig.
Aber die andere Frage, die wir uns auch immer stellen dürfen und ruhig auch stellen sollten, ist tatsächlich "Brauche ich immer die maximal verfügbare Geschwindigkeit?"
Und da gibt es eine verdammt einfache Antwort.
Die lautet nämlich fast immer "Nein".
Okay, das heißt also, wenn ich jetzt Gigabit Glasfaser zur Verfügung gestellt bekomme, dann reicht mir auch ein Anschluss mit 300 Mbit?
Ganz ehrlich, in 90 Prozent aller Fälle ja, wird das genau so sein.
Und ich erkläre gleich noch ein bisschen was dazu, welche Vorteile das haben kann.
Wo natürlich ganz klar die maximale Geschwindigkeit eigentlich schon ein Muss wird, ist tatsächlich, wenn ich irgendwo lebe,
wo es eben wirklich nur 50 Mbit oder gedrosselte 50 Mbit Leitungen gibt.
Das kommt auch immer noch vor.
Dann brauchen wir gar nicht reden.
Dann brauche ich die maximale Geschwindigkeit.
Ja, wieso? Es gibt doch ADSL immer noch mit 16 Mbit.
Das reicht doch auch.
Nein, das reicht heute tatsächlich so gut wie nirgends mehr hin, denn da stoßen wir eigentlich überall an Grenzen.
Egal, ob es nun um Downloads geht, wenn wir mal ein größeres Programm runterladen oder tatsächlich mal ein paar Podcast-Folgen,
dann sind wir mit 16 Mbit downstream einfach schon abgemeldet.
Und auch der Upload wird schnell mal zum Problem, wenn wir dann mal unser Handy-Backup in die Cloud packen wollen.
Dann kann es eben schon mal sein, dass uns bei dem geringen Upstream, bei der geringen Hochladegeschwindigkeit,
Sendegeschwindigkeit dann einfach die Leitung dicht gemacht wird.
Ja, und ich habe versprochen, ich erkläre, warum die maximale Geschwindigkeit gar nicht immer das Optimale ist.
Da steckt eine ganz einfache Sache dahinter, nämlich Physik.
Physik ist überhaupt nicht einfach.
Ja, da stimme ich zu, richtig, hatte ich auch immer bestenfalls einen Vierer.
Aber diese Physik, die ist extrem einfach.
Denn egal ob Mobilfunk oder Festnetz, Anbieter tendieren, und das ist egal welcher, immer dazu, so viel wie irgend möglich aus einer Leitung rauszuquetschen
oder aus einem Anschluss über eine SIM-Karte.
Das liegt einfach daran, je mehr Geschwindigkeit ich anbiete, umso besser verkauft sich dieser Anschluss.
Jetzt haben wir nur einige Probleme und die sind technischer Natur.
Wenn ich eine alte Kupferleitung habe, die irgendwo ins Haus geht,
und da hängen vielleicht auf diesem Verteiler unten im Keller 20 Wohnungen drauf,
dann wird das, wenn da 250 Megabit durchgequetscht werden auf Kupfer VDSL, unter Umständen knackig.
Und knackig im Sinn von "es knackt und rauscht in der Leitung" und das führt dazu, dass die Verbindung instabil
oder das Gegenteil von deterministisch, also nicht vorhersehbar wird.
Und das ist das, was eigentlich so ziemlich alle Anwendungen hassen.
Egal ob Streaming, wie hier, Radio-Streaming, oder ganz klassische WhatsApp-Calls, WiFi-Calling,
oder auch solche Sachen wie Surfen im Internet.
Das kann da unter Umständen auch richtig beastig werden.
Banking-Apps und so weiter und so fort.
Da gibt es unzählige Beispiele, wenn eine Verbindung instabil wird, dann fangen die an zu zicken.
Und das ist dann der Moment, wo ganz viele Leute zu mir sagen,
"Herr Schulze, ich glaube, ich kriege das einfach nicht mehr hin mit der modernen Technik,
weil die Siri tut ja nicht das, was ich von ihr will."
Und ich sage immer, "Wieso?"
"Ja, ich habe der gesagt, schalte Bluetooth ein."
Und sie hat es nicht gemacht.
Wenn wir uns dann die Verbindung anschauen, dann sehen wir manchmal katastrophale Sachen.
Das muss nicht immer an der Leitung liegen.
Das kann auch manchmal andere Gründe haben.
Und das kommt zuweilen wirklich vor.
Aber es liegt eben ganz oft auch daran, dass man die höchste verfügbare Geschwindigkeit nimmt
und die eben nicht so sauber vom Anbieter geliefert werden kann.
Dann darf man sich natürlich fragen, gibt es Richtwerte?
Wer braucht das für zu Hause?
Das ist so eine Sache.
Ja, das mache ich fast jedes Jahr, wenn es um das Thema geht.
Mobilfunk, Festnetz.
Wir hatten es letztes Jahr, war, glaube ich, auch Februar, März, Festnetzanschlüsse 2025.
Da haben wir einen kleinen Anbietervergleich gemacht.
Ja, und ich habe schon gesagt, ADSL hat heute einfach nichts mehr mit Internet zu tun,
weil das ist zu langsam, ist nicht mehr zeitgemäß.
Ganz häufig hat man auch sehr hohe Latenzen, also Antwortzeiten,
die dann auch zu den besagten Problemen führen können.
Wenn die bösen Aas nicht funktionieren oder Siri sich daneben benimmt.
Ja, die bösen Aas können auch manchmal an der Glasfaserleitung nicht funktionieren.
Das liegt aber einfach daran, dass sie böse Aas sind.
Aber ihr versteht, denke ich, worauf ich raus will.
Ja, was braucht nun jeder unbedingt für eine Geschwindigkeit?
Es lässt sich nicht pauschal sagen, aber es gibt Faustregeln oder Daumenregeln,
um es etwas weniger eskalativ auszudrücken.
Und mit denen kann man eigentlich ganz gut kalkulieren.
50 Mbit, das ist so der Standard für kleine Internetnutzung.
Wenn man jetzt sagt, okay, gut, ich surfe ein bisschen, ich lade vielleicht auch mal was runter,
ich bin ein Mensch allein zu Hause oder wir sind zwei Leute und gucken vielleicht beide mal ein bisschen YouTube,
aber nicht so viel mehr.
Das ist eigentlich das, wo eine 50 Mbit Leitung ausreicht.
Wie ist das mit einer 100 Mbit Leitung?
100 Mbit können tatsächlich für eine Familie reichen.
Wenn die Prioritäten gut verteilt sind, wenn keine Extrem-Sauger dabei sind
und vor allen Dingen, wenn diese 100 Mbit wirklich ankommen.
Denn wir haben ja ganz oft den Fall, und da ist die Telekom unschlagbar,
es wird VDSL100 verkauft und am Ende kommen in der Praxis 80, 83, 84 Mbit an.
Und dann haben wir nämlich schon wieder das Problem, auch der Upload,
der kommt dann gerne nicht auf die 40 Mbit, wo er hinkommen soll,
sondern hängt halt irgendwo bei 23, 25.
Und dann wird es häufig schwierig für diverse Endgeräte und diverse Software,
weil die einfach nicht konsequent das kriegen, was sie brauchen.
Und da kommen wir jetzt zu dem Thema, weniger Geschwindigkeit kann besser sein,
wenn sie stabil anliegt.
Und das ist dann schon der Punkt, wo man plötzlich ganz schnell sieht,
okay, wenn ich 20 oder auch 15 Mbit Upload habe und die stabil sind,
dann ist das erstmal überhaupt kein Problem.
Damit kann ich einiges machen.
Wenn ich hinterm Router noch ein bisschen priorisiere,
das heißt gucke, dass nichts überlastet,
nichts in Echtzeit extrem viel ziehen kann, dass große Ping-Spitzen erzeugt werden,
dann klappt das wunderbar.
Problematisch ist es aber, wenn ich mal 24, mal 28 Mbit kriege,
weil dann läuft eigentlich das Netz ziemlich an der Lastgrenze,
also mein Anschluss ziemlich an der Lastgrenze.
Wenn der dann hoch und runter moduliert, genauso beim Download.
Und das sind dann ganz häufig die Situationen,
wo ich dann auch in Schulungssitzungen, in Fernwartungen erlebe,
ja, Joss Tannen bricht mal zusammen oder die Leute sagen immer,
hm, ich habe eigentlich häufig Probleme, dass mich die A richtig versteht,
dass Siri vernünftig funktioniert.
Ja, das hat meist mit hohen Latenzen zu tun.
Und das ist natürlich ganz, ganz, ganz schlecht,
denn wir Blinde sind nun mal darauf angewiesen, dass unser Zeug funktioniert.
Fernsehen, das klappt noch bei erstaunlich hohen Latenzen
und das ist ja das, was die meisten Sehenden machen.
Bei uns sieht das dann natürlich schon wieder anders aus.
Ist das jetzt ein Riesenproblem, heißt das dann immer gleich sofort den Anbieter wechseln?
Nicht unbedingt.
Oft hat man ja die Möglichkeit, auch gar nicht den Anbieter zu wechseln.
Tatsächlich kann es aber manchmal helfen, den nächst kleineren Tarif zu wählen.
Und da kommen wir zu etwas, das gibt es inzwischen endlich in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben,
außer bei Vodafone, die machen es einfach nicht,
weil sie sich da über den Gesetzen befinden.
Und es gibt Ausnahmen tatsächlich auch bei einigen Glasfaseranschlüssen.
Da ist es ganz häufig so, denn da gelten wie bei Vodafone auch 24 Monate Vertragslaufzeit.
Und ehrlich gesagt, das ist heute schwierig.
Ich persönlich sage immer, am schönsten ist es, wenn man monatlich wechseln kann,
denn wenn ich dann mal sehe, okay, mein Anbieter macht Probleme
und er kriegt das nicht in den Griff, dann kann ich ihn kündigen, kann einen Anbieterwechsel machen,
der übernimmt sogar die Kündigung der neuen Anbieter
und bin innerhalb von vier Wochen wieder auf einem anderen Anbieter,
der andere Routen, vielleicht sogar andere Leitungen hat,
und habe die Chance, dass es besser wird und muss nicht 22 Monate oder wie viele auch immer darauf warten.
Jetzt gibt es natürlich Situationen, da geht das nicht.
Bei mir ist es zum Beispiel auch so, wir haben hier Glasfaser der Stadtwerke Strom-Plauen.
Auch Jockel hat nicht alles von der Telekom.
Das liegt einfach daran, weil das hier das einzig verfügbare Breitband ist.
Und die Alternative von der Telekom wäre hier im Haus tatsächlich DSL via Funk.
Also das ist dann im Prinzip nicht Magenta Hybrid und nicht Magenta zu Hause,
sondern tatsächlich der Magenta Speed, also das, was nur über LTE und 5G läuft.
Und ganz ehrlich, da ist egal, wo die Glasfaser herkommt, am Ende ist Glasfaser dann einfach performanter, also leistungsfähiger.
Wie sieht das aber nun aus, wenn man, wir haben es vorher schon gesagt, diese Situation hat?
Dass man im Endeffekt gar nicht weiß, wo bin ich denn?
Haben meine Probleme möglicherweise mit dem Internet zu tun oder vielleicht überhaupt nicht?
Dann ist der erste Schritt, den ihr jederzeit und selber machen könnt,
noch bevor ihr uns anruft, noch bevor ihr euch Hilfe holt, bevor ihr euch mit dem Anbieter auseinandersetzt,
dann ist der erste Schritt immer ein Speedtest.
Und ich zeige euch das heute einfach über den Browser und zwar so, dass ihr das sofort und selber nachvollziehen könnt
und dann auch wisst, was ihr habt.
Und ich mache das Ganze jetzt zweimal.
Ich mache das einmal über Glasfaser und ich mache das einmal übers Mobilfunknetz.
Und ich mache es falsch.
Was? Spint er jetzt?
Nein, er spinnt nicht.
Aber ich messe so, wie die meisten Leute messen, nämlich über WLAN.
Wenn man richtig messen will, dass man natürlich auch belastbare Aussagen machen kann,
dann heißt es bei den Anbietern immer, naja, sie können ja gar nicht wissen, ob das Problem nicht bei ihnen liegt.
Hängen sie doch bitte ihren Laptop erstmal per LAN-Kabel an den Router.
Okay, ich habe keinen Laptop, ich habe nur ein Handy.
Ja, das ist doof für sie.
Ja, dann sind wir auch nicht schuld.
Ja, das ist tatsächlich eine Sache, die ganz gerne gemacht wird bei den Anbietern.
Ja, ist das jetzt einfach aktive Arbeitsverweigerung oder steckt da ein bisschen mehr drin?
Ja, es ist sowohl als auch.
Denn tatsächlich können im WLAN große Probleme entstehen, die dann am Ende gar nichts mit der Internetleitung zu tun haben.
Deswegen ist das über LAN-Messen schon gar nicht so verkehrt.
Aber es gibt natürlich auch, und das muss man klar sagen, heute, wenn man ein ordentliches WLAN hat,
schon gewisse Tendenzen und grundsätzliche Trends, die man wunderbar auch über WLAN-Messungen ableiten kann.
Und das geht wirklich.
Das muss ich an der Stelle auch mal sagen.
Ich werde es auch gleich ein bisschen erklären.
So, dann lasst uns doch mal ein bisschen testen.
So, ich gebe euch gleich mal Voice-Over.
Was ist der heute wieder langsam?
Wiss er, das tut, was er soll.
Das klingt gut.
Dann gehen wir hier einmal auf Safari oder Google Chrome.
Das könnt ihr ganz machen, wie ihr wollt.
Unter Windows, unter iPhone, was ihr eben habt.
Und wir gucken uns das mal an.
Ich mache hier Safari auf. Öffne Safari.
Textfeld bearbeiten.
So, und da sind wir auch schon.
Ich gehe auf die Adresse.
Vertikal auf Tabs-Taste.
Lese, teilen.
Vorwerk, zurück.
Aktualisier Adresse.
Schulze, grabe Adresse.
Textfeld, Text löschen.
Text löschen.
So, und dann gebe ich die Adresse ein.
Und das ist speed.cloudflare.com.
Ich buchstabiere es einmal.
Es steht dann am Mittwoch auch in der Podcast-Beschreibung drin.
https://speed.cludflare.com
So, und dann machen wir das mal.
[SPEEDTEST]
falls ich vorher .net gesagt habe .com.
So, wird auch schon angezeigt.
Wir gehen hier drauf.
[SPEEDTEST MISION]
So, und dann können wir hier auch schon direkt den Test starten.
[SPEEDTEST]
So, und dann misst er hier einmal durch.
Und die Werte, die wir da rauskriegen, die sind eigentlich unser Evangelium,
denn damit können wir wirklich ganz, ganz viel anfangen.
Und ja, das wirkt vielleicht auf den ersten Blick mal ein bisschen technisch,
aber wenn die nicht so sind, wie ich es euch gleich erklären werde,
dann können wir eigentlich schon sagen, da liegt ein bisschen der Hase im Pfeffer begraben.
Kann dann tatsächlich im Heimnetz liegen,
kann aber auch gut beim Anbieter ursächlich anzusiedeln sein.
So, und dann gucken wir uns das mal an.
[SPEEDTEST MISION]
So, wir gucken uns den Download hier an.
[SPEEDTEST MISION]
So, 532, wie kann denn das sein?
Jockel hat doch bestimmt ein Gigabitglasfaser.
Hat er auch.
Aber Jockel hat vorher schon was von Determinismus, also Vorhersehbarkeit, gesagt.
Die ist wichtig, damit das Ganze funktioniert.
Und deswegen habe ich bei mir zwei Dinge.
Zum einen habe ich mein WLAN nicht auf maximalen Durchsatz eingestellt.
Das heißt, meine Eros sind nicht auf Wi-Fi 6E, was sie eigentlich könnten,
sondern tatsächlich im sogenannten Legacy-Modus.
Und das iPhone arbeitet auch nicht auf 6, sondern auf 5 Gigahertz.
Ja, und das führt dazu, dass ich zwar nicht den absoluten Fullspeed habe,
aber es geht nicht immer darum, was beim Speedtest rauskommt an Geschwindigkeit.
Viel wichtiger sind die Werte, die wir jetzt nachher gleich kennenlernen.
Und hier kommen wir jetzt zum Upload.
"90th percent upload, 288 Mbps."
Genau, und da haben wir ihn auch schon.
288 Mbit/s, ja, wir haben eigentlich 300, so roundabout.
Das geht hier auch ein bisschen runtergeregelt durch das SQM.
Das geht völlig in Ordnung.
Jetzt kommen aber die interessanten Werte.
"90th percentile latency."
Die Latenz.
"14.0."
So, 14 Sekunden zu einem Server nach Frankfurt über WLAN.
Ja, über LAN würde da jetzt wahrscheinlich hinter der 1 eine 0 oder eine 1 stehen.
Das heißt, da wäre ich auf 10 oder 11 Millisekunden.
Also ich habe schon ein bisschen mehr über WLAN.
Das ist aber nicht schlimm.
Denn mit hohen Latenzen kann man auskommen, wenn der Jitter, das sogenannte Zittern,
also die hohen und die niedrigeren Pings näher beieinander liegen.
"Miss, 17.0."
So, und dann sehen wir schon 17 Millisekunden unter Last beim Download.
Das ist ein richtig herrlicher Wert, ja, weil der ist fast am Wert ohne Last.
Also da kann man wirklich nur sagen, okay, das macht Freude, das macht Spaß.
"Miss, 39.5."
Und dann haben wir hier 39,5.
Das ist auch völlig in Ordnung.
Das ist ein zweistelliger Wert.
Das ist für Festnetz alles spitze, auch niedrige dreistellige Werte können da noch in Ordnung
gehen beim Festnetz.
Im Mobilfunk kriegt man das gar nicht hin.
Werden wir gleich sehen.
Und jetzt schauen wir uns eben das Zittern an, den Jitter.
"Miss, Jitter, 3.21."
So, der ist bei 3.21 oder 3,21.
Glasfaser hat typischerweise zwischen 1 und 5.
DSL schafft das teilweise auch.
Man darf das nicht unterschätzen.
DSL kann schon was, wenn es jetzt nicht ganz schlecht ist.
Also die Leitung nicht groß gestört oder uralte Dosen, uralte Kabel, Abschirmung ein
bisschen abgeribbelt.
Das ist dann immer schwierig.
So, wir haben also hier 3,2, also völlig im Rahmen.
Gut, der wäre jetzt über LAN wahrscheinlich auch noch ein bisschen geringer und würde
so ungefähr bei 1,2, vielleicht bei 2 liegen.
Aber alles noch in Ordnung.
Wenn man übrigens zwischen 5 und 20 Millisekunden Jitter ohne Last hat, dann liegt man da immer
noch gut im Mittel und kann sagen, ja, das klappt eigentlich meistens.
Das ist dann immer so, ja, bei Kabeln sind das typische Werte, das geht schon noch.
"Miss, 5.37."
So, 5.37 ist der Download-Jitter unter Last.
Das ist geil.
Also da kann man gar nichts anderes zu sagen.
Das heißt quasi die Instabilität ist minimal, ja, selbst unter Download-Last.
Und wie kommt das?
Eben weil der Router und die wichtigen Komponenten zumachen, bevor sie an ihre Lastgrenzen kommen.
Und bevor auch das Endgerät, also in diesem Fall ein iPhone 15 Pro, an seine Lastgrenzen kommt.
"Miss, 14.7."
So, und jetzt haben wir hier den Upload mit 14, unter Last.
Das ist völlig in Ordnung.
Also wenn wir das hinkriegen, dann können wir tatsächlich sagen, okay, das ist völlig
okay, unter Last.
Ja, ich habe es beim Ping schon mal gesagt, da kann es dann schon mal raufgehen.
Ja, bei der Instabilität, also beim Jitter, ist das ein bisschen anders.
Da, wenn wir dann wirklich dreistellige Werte kriegen, das kann noch funktionieren.
Aber ja, wenn wir sehen, oh, ich habe ja Probleme mit diesem und jenem Service, dann haben wir
da definitiv den Schuldigen gefunden.
So, und dann kommt noch ein wichtiger Wert.
"Miss, Packet Loss."
Der Paketverlust.
"Zero percent."
Und der sollte eigentlich immer bei 0 Prozent stehen.
Also wenn der Paketverlust irgendwo auf 1, 2, 3 Prozent hochgeht, dann haben wir Internetprobleme
und können eigentlich sofort gucken, okay, tritt das auch direkt am Router per LAN auf.
Wenn das passiert, dann wissen wir eigentlich schon, okay, lieber Anbieter, wir haben ein
Problem und zwar ein richtiges.
Denn mit Paketverlust, da kann eigentlich nichts funktionieren.
Und ich werde euch das Ganze gleich jetzt noch über Mobilfunk zeigen.
Ich bin im Mobilfunk bei Kongstar.
Warum gerade Kongstar?
Erstens, weil es viel billiger ist als die Telekom.
Und das ist das, was ich euch heute schon zu Anfang gesagt habe.
Es wird keine Verkaufsveranstaltung.
Und zum Zweiten, weil hier das Tarifbestandteil ist, was Internet eigentlich stabil macht.
Nämlich künstliche Drosselungen und nicht an die Lastgrenze des Netzes und der Endgeräte fahren.
Wie cool ist das denn?
Und dafür auch noch weniger bezahlen.
Okay, was muss man sich jetzt darunter vorstellen?
Ganz einfach.
Kongstar bietet Geschwindigkeiten von 50 Mbit an.
50 Mbit im Downstream, 10 Mbit im Upstream.
Das ist das Standard Setting.
Man kann dann noch upgraden mit einer Speed Option, die habe ich hier drauf auf dem Tarif,
auf maximal 100 Mbit und 50 Mbit im Upstream.
Die Telekom schafft in ihrem Netz, wenn es gut geht, mal 300, 400, 500 Mbit.
Aber das ist dann auch so ziemlich das höchste der Gefühle.
Natürlich gibt es Speed Tests, kann man auch gucken.
Die zeigen irgendwo knapp an 1 Gbit oder sogar ein bisschen drüber an.
Aber ganz ehrlich Leute, das ist nicht der Standard.
Und vor allen Dingen nicht, sobald ihr euch auch nur bewegt und sei es auch nur die Hand.
Und das ist eben in der Praxis immer mal der Fall.
Deswegen heißt das Ding ja Handy.
Also früher, heute Smartphone.
Aber dem Ganzen können wir ziemlich krass begegnen, wenn wir einen Tarif haben, der tatsächlich das eigentlich beworbene runter regelt.
Und zwar schon, wenn es die Basis Station verlässt.
Und das ist eigentlich eine ziemlich coole Sache, denn damit wird das Zittern, der Jitter weniger.
Ja, die Pings werden natürlich ohne Last nicht besser.
Allerdings mit Last werden sie deutlich stabiler.
Und das zeige ich euch jetzt, denn wir haben hier das perfekte Setup.
Wir haben abends Primetime.
Da sind unsere Zellen hier von der Telekom super, super ausgelastet.
Wir sind jetzt auf 5G eingebucht und da kann man das jetzt mal so richtig schön zeigen.
Ja, das ist schon ordentlich ausgelastet, aber glaubt mir, es funktioniert noch alles.
So und wir machen mal.
Wir haben jetzt hier das WLAN ausgeschaltet und machen nochmal Run Speed Test.
90% sind zu spät für mich.
Setz mich, setz mich, schick mich, drück mich, fass mich, fass mich.
Pakt 8%, Pause, Rettest, Button.
Rettest.
Rettest.
Und dann werden wir hier gleich sehen, ja, wir kriegen jetzt natürlich ganz andere Werte zurück.
Aber und drum bin ich auch so ein Fan von Cloudflare, weil dieser Speedtest einfach alles Wichtige hergibt.
Wenn ihr mir so einen Speedtest in eine Mail packt und fragt, okay, was ist mein Problem?
Dann kann ich euch eigentlich schon ziemlich sicher eine Abschätzung geben.
Okay, es geht in die Richtung, es geht in die Richtung, es geht in die Richtung.
Ich meine, ich analysiere Internet Probleme seit zig Jahren und ich muss wirklich sagen, ja, da ist das eines meiner wichtigsten Tools.
Und deswegen teile ich das auch gerne mit euch.
Ist natürlich immer nur der erste Schritt.
Man kann da natürlich noch viel detaillierter in die Problemsuche gehen.
So, jetzt gucken wir uns hier mal die Werte an.
102 Mbit, also schon mal über soll, das ist gut.
Tatsächlich würden hier so um die 200, 220 Mbit gehen, wenn wir jetzt ungedrosselt im Telekom Netz wären.
So, 12,1 Mbit im Upload.
Ja, das ist jetzt nicht spitzenmäßig, aber Leute, für Shared Media, Mobilfunk, also geteilte Zelle, ist das gar nicht übel.
So, und jetzt sehen wir hier was, das ist richtig cool, nämlich im Mobilfunk über 5G einen 29,5 Millisekunden Ping ohne Last.
Das macht Spaß, denn das ist im Mobilfunk schon ganz toll.
Es werden ja immer beworben, ja, bei 5G, wir können Pings unter 10 Millisekunden schaffen.
Das wird uns immer vollmundig versprochen, wenn die Telekom oder Vodafone ihr 5G Plus oder 5G Standalone verkaufen wollen.
Und dann muss ich immer müde schmunzeln und sagen, ja, theoretisch wäre das auch möglich, wenn, wenn, wenn, wenn, wenn, wenn, wenn, wenn.
Also wir könnten theoretisch auch tatsächlich mit dem Zug in drei Stunden von München nach Hamburg fahren, wenn da einfach nicht die Deutsche Bahn wäre.
Also das ist alles immer ein bisschen relativ zu sehen und tatsächlich muss es nicht immer 5G Plus sein.
Es spielt für die meisten Nutzer keine Rolle und vor allen Dingen nicht, wenn wir dann auf einen Ping kommen, der irgendwo unter 30 Millisekunden liegt.
Tatsächlich ist auch ein Ping, der irgendwo so um die 40 knapp drüber ist, im Mobilfunk noch recht unkritisch für die meisten Sachen.
Wenn wir dann mal die 50, 60 Millisekunden sprengen, dann könnt ihr euch darauf einstellen ohne Last.
Da sind die Probleme eigentlich schon fast vorprogrammiert.
So und jetzt gucken wir uns die wirklich wichtigen Werte an.
118 118 Millisekunden unter Last im Download, das ist für Mobilfunk spitze und das ist nur möglich, weil unter der tatsächlich möglichen Last Grenze abgeregelt wird.
Und damit wird das für die ganzen Apps und Anwendungen vorhersehbar.
So und jetzt, ich habe es schon gesagt, 319 Millisekunden unter Last im Upload.
Ja, das ist schon eine andere Hausnummer.
Da muss man dann schon gucken. Aber das geht noch, vor allem im Mobilfunk.
Das wäre jetzt nichts, wo man sagen könnte, okay, da kann ich jetzt stabilstens Echtzeit Anwendungen fahren.
Da kann es dann schon mal stottern oder ja, abbrechen. Sicher noch nicht.
Aber ja, das ist dann schon eher hoch.
Aber für Standard Anwendungen und alles, was man so auf dem iPhone macht, wird das im Normalfall noch ganz ordentlich gehen.
Im Mobilfunk. Das muss man klar trennen.
Wenn ich so einen Wert im WLAN hab, ja, dann kann das unter Umständen noch unauffällig sein.
Aber dann weiß ich eigentlich schon, okay, da passt irgendwas nicht.
So und jetzt geht es natürlich auch hier ganz wichtig im Mobilfunk.
Der Jitter.
So und hier sehen wir es schon. 13,6.
Ich habe es angekündigt zwischen 5 und 20.
Ja, das sind eigentlich so die Werte, die man aus dem Kabel kennt, die auch für Mobilfunk ganz normal sind.
Also klar über 20. Da können dann auch mal WhatsApp-Calls wirklich anfangen zu haken.
Und das ist hier der Jitter ohne Last.
Das muss man ganz klar sagen.
Aber es kommt in der Praxis immer vor, dass man da einfach auch mal kurz drüber hackt.
Denn dafür sind die Netze einfach nicht stabil genug.
Und ich muss immer wieder betonen, sie sind ja schon viel, viel stabiler geworden.
So, jetzt haben wir hier 51,8.
Ja, das ist unter Last im Download.
Als Jitter für Mobilfunk völlig in Ordnung.
Wäre auch für einen DSL-Anschluss durchaus noch im Bereich des Akzeptablen.
So und jetzt kommt der Punkt.
Da wird es richtig interessant.
Ich habe es vorher gesagt, wenn der Ping unter Last im Upload dreistellig wird, dann haben wir meistens schon ein ziemlich großes Problem.
Und das ist er hier definitiv noch nicht.
Er liegt bei 57,9.
Das ist jetzt nicht spektakulär super cool, aber es ist in Ordnung.
Wie kann jetzt die Instabilität niedriger sein als der wirkliche Ping?
Ja, das ist genau das, was ich vorher erklärt habe.
Das Wichtige ist, dass das Ganze vorhersehbar bleibt.
Und das tut es natürlich, wenn die Instabilität gering ist.
Genau. Und dann kommen wir hier natürlich auch zum Paketverlust.
Der liegt natürlich ganz brav bei 0 Prozent.
Wie sich das gehört, was anderes, wollen wir auch gar nicht sehen.
Ist ja ganz klar.
Und damit wissen wir, okay, das passt.
Und damit kann man sehr ordentlich arbeiten.
Ja, und da kommen wir schon zu dem Thema, was ich vorher gesagt habe.
Deswegen haben wir uns auch entschieden, unseren Telekom Profis Account wieder zu reaktivieren,
um euch auch zu unterstützen, wenn ihr wechseln wollt, sei es zu Constar, sei es zur Telekom.
Ja, denn wir hatten jetzt einfach im letzten Jahr wieder so häufig Anfragen, wo es dann hieß,
nächster Telekom Shop ist so weit weg, das ist nicht so einfach und so weiter und so fort.
Und dann haben wir gesagt, Mensch, wir haben es ja früher auch gemacht.
Wieso eigentlich nicht wieder?
Und das Coole ist, wie das Ganze funktioniert.
Denn ihr könnt einmal auf unsere Shop Seite gehen, telekom.schulze-graben.de
oder bei uns auf der Startseite den Link anklicken.
Das ist natürlich eine ganz coole Sache, denn wenn ihr darüber einen Vertrag abschließt,
dann kriegen wir ja eine kleine Provision.
Das ist jetzt kein Vermögen, aber das ist einfach auch was, was uns hilft, Veranstaltungen wie diese zu machen.
Oder wenn ihr sagt, Mensch, ich möchte mir einen Telekom Anschluss holen oder ich möchte meinen Tarif wechseln,
ich möchte einen Constar Anschluss, möchte Mobilfunk über einen der beiden Anbieter haben,
dann können wir das mit euch auch telefonisch machen.
Ganz wichtig bei der Sache ist immer bei Constar und bei der Telekom, ihr braucht in beiden Fällen immer eine E-Mail-Adresse,
denn sonst kann der Auftrag nicht abgeschlossen werden.
Das ist heute einfach so.
Wenn ihr das nicht habt, dann bleibt euch nur der Bestellweg über die Telekom-Hotline
oder über den klassischen Telekom-Shop mit E-Mail-Adresse ist das Ganze kein Problem.
Da können wir das für euch auch machen.
Constar bewährt sich für alle, die sagen, ja, ich möchte ein bisschen sparen,
möchte trotzdem stabiles Internet, egal ob zu Hause oder unterwegs.
Und was bei Constar das Coole ist und wirklich cool, ihr habt kein Festnetz mehr dabei.
Ganz viele Leute nutzen das Festnetz überhaupt nicht.
Und ja, da ist immer der Anschluss eigentlich nur fürs Internet.
Und dass man das noch Festnetz-Anschluss nennt, das ist eigentlich fast ein bisschen surreal.
Aber tatsächlich ist es eben so, dass man es halt bei vielen Anbietern einfach noch mitgeliefert bekommt,
obwohl man es gar nicht braucht.
Und da geht Constar einen anderen Weg. Die Telekom ganz klar bietet Festnetz mit an,
bietet aber auch eine breite Palette auch coole Kombinationsmöglichkeiten,
wenn ihr zum Beispiel nur schwaches DSL im Haus habt.
Ihr habt gerade gesehen, ob jetzt Constar oder Telekom, das spielt jetzt nicht so die ganz große Geige.
Am Ende ist es ein Netz und das 5G-Netz ist wahnsinnig stark.
Und es gibt heute Tarife, die sogenannten Hybrid-Tarife.
Damit bringt die Telekom über Mobilfunk auch Geschwindigkeit an schwache DSL-Anschlüsse.
Und das kann wirklich verdammt gut laufen.
Ich habe das selbst schon oft installiert, auch schon vor vier, fünf Jahren,
wo das Ganze eigentlich erst angefangen hat.
Und das hat damals gut funktioniert und funktioniert inzwischen noch wesentlich besser,
weil da tatsächlich auch die Speedports besser geworden sind.
Das muss man wirklich sagen.
Und deswegen habe ich dann auch letztlich gesagt im Weihnachtsurlaub,
Mensch, wir packen das wieder an.
Denn die Möglichkeiten sind so toll über beide Anbieter für euch.
Gerade für unseren Personenkreis als Blinde.
Weil auch, das möchte ich ganz kurz nur streifen, da werden wir meine eigene Veranstaltung dafür machen.
Ich versuche noch ein bisschen die Telekom zu beladchern,
dass die mir für euch zu Testzwecken mal einen Monat MagentaTV umsonst überlassen,
weil ich eigentlich keine Lust habe, es abzuschließen.
Ich gucke einfach nicht fern.
Aber es bietet auch MagentaTV inzwischen eine echte Alternative zu unseren Panasonic-Fernsehern von früher an.
Denn man hat auf diesen Sticks und Boxen tatsächlich und wahrhaftig inzwischen Android TV mit Talkback.
Und das heißt, ihr habt eine vollwertige Sprachausgabe.
Ihr habt mit Magenta einen Sprachassistenten, der auch wirklich Sachen kann wie Fernsehsender wechseln und so weiter und so fort.
Das ist eine richtig coole Sache.
Da kann man vieles machen und da kann man sich auch, wenn man zum Beispiel einen Anschluss beauftragen lässt und sagt,
boah, ich bin jetzt aber einfach nicht so fit mit dem ganzen Zeug,
einen technischen Installationsservice dazu bestellen, der das dann einfach auch einrichtet.
Und ganz ehrlich, das finde ich super.
Denn wir haben im Monat mindestens zwei, drei Anrufe, die auch heute noch fragen,
ja Mensch, Jockel, was gibt es denn für Fernsehmöglichkeiten für uns Blinde, die wir auch vernünftig bedienen können?
Und da musste man lange sagen die letzten Jahre, es gibt einfach nichts.
Die Telekom hat jetzt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz genommen und im Endeffekt wirklich was draus gemacht
und gesagt, naja gut, dann optimieren wir unsere Produkte so, dass das auch für Blinde vernünftig funktioniert.
Und ganz ehrlich, das finde ich toll und richtig gemacht.
So, meine Lieben, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Eindruck vermitteln, wie das Ganze anfangs 2026 aussieht.
Wenn ihr euch mal beraten lassen wollt, mal gucken wollt, was ist denn überhaupt bei euch an der Adresse verfügbar,
dann ruft gerne an, Telefonnummer gibt es gleich nochmal.
Und wenn ihr jetzt noch Fragen habt zu dem, was ich heute erklärt habe, dann habt ihr jetzt einen zum Thema passenden Song Zeit,
der auf einer Warngeschichte beruht und könnt euch gerne melden mit euren Fragen,
entweder per Mail an info@schulze-graben.de oder per Telefon 08 232 50 31 303.
Wieder einmal hieß es auf die Plätze, es geht los
'ne Arbeitsplatzerstattung will zum Kunden, das ist groß
Die Zugfahrt war total entspannt, die Sonne lachte auch
Für den Hunger gab's bei Zwischenstopps dann auch was in den Bauch
Kaum sind wir durch Sachsen-Anhalt, da sagt meine Frau
Schatz, ich schlaf jetzt noch 'ne Runde, der Film hängt wie die Sau
Offline in Niedersachsen, hier darf Handy-Netz noch wachsen
Wenn ihr wissen wollt, wo's geht, schaut, dass ihr ein Festnetz seht
Wow, ein Balken kommt und geht, man ich bete, dass der steht
Verdammt, der Haken wird nicht blau, ganz egal wie oft ich schau
Was ist hier los, ich komm nicht mit, deutscher digital Fortschritt
Nach Ausliefern und Schulung geht's am Abend ins Hotel
Ich will Bestellungen abarbeiten, das geht ja sonst ganz schnell
Mein Login dauert ewig, jetzt denk ich, es ist vollbracht
Die Zeit war überschritten, ich bin gesperrt für eine Nacht
Wir unterhalten uns wie lang nicht mehr
Doch will man uns erreichen, wird das schwer
Offline in Niedersachsen, hier darf Handy-Netz noch wachsen
Wenn ihr wissen wollt, wo's geht, schaut, dass ihr ein Festnetz seht
Wow, ein Balken kommt und geht, man ich bete, dass der steht
Verdammt, der Haken wird nicht blau, ganz egal wie oft ich schau
Was ist hier los, ich komm nicht mit, deutscher digital Fortschritt
Guck mal ach, was wächst hier schönes Heidekraut
Sorry, ich hab gerade nach Empfang geschaut
Das sollte man hier wirklich lassen, sonst wird man die Natur verpassen
Denn zwischen Heidekraut und Schafen kannst du digital nur schlafen
Doch ich hab das Konzept begriffen, das wird als Chance hier ergriffen
Denn ganz egal, wie sehr du flugst, wär besser, wenn du Ruhe suchst
Denn davon gibt's hier ganz schön viel, wer weiß, vielleicht ist das ihr Ziel
Wenn später keiner mehr was kann, fängt man hier wieder zu lernen an
Wie man sich per Sonne orientiert, wo dir bei Gewitter nichts passiert
Wie man mit Steinen Feuer macht, Latrinen gräbt bei Tag und Nacht
Glaub mir, die Welt spendet Applaus, bist du wieder online und zu Haus
Offline in Niedersachsen, hier darf Handynetz noch wachsen
Wenn ihr wissen wollt, wo's geht, schaut, dass ihr ein Festnetz seht
Wow, ein Balken kommt und geht, Mann ich bete, dass der steht
Verdammt, der Haken wird nicht blau, ganz egal, wie oft ich schau
Was ist hier los, ich komm nicht mit, deutscher Digitalfortschritt
Der deutsche Digitalfortschritt, ja, er ist auf dem Vormarsch, aber halt in deutscher Geschwindigkeit
Aber nicht zuletzt freuen wir uns über all das, was die letzten Jahre positives erreicht wurde
Im Digitalausbau viel Gutes geht voran
Ja, und eine Frage kam noch rein vom Matthias, der hat uns eine E-Mail geschrieben
Hallo liebes Schulze-Team, ich habe eine Frage zu Problemen mit meinem Anbieter
Könnt ihr mir auch helfen, wenn ich nicht sicher weiß, ob mein Anbieter schuld an meinen andauernden Internetproblemen ist?
Ja Matthias, grundsätzlich können wir das, ich kann sowas analysieren, ich kann das auch per Fernwartung machen
Das kann man alles machen, man kann dann entsprechend Screenshots sammeln
Allerdings muss man ganz klar sagen, dass wir solche Arbeiten auch nach Zeitaufwand berechnen müssen
Denn das ist natürlich eine Sache, die dauert und die ist zeitaufwendig
Muss aber auch sein, wenn man es richtig machen will, denn häufig ist es halt so, wenn man etwas erreichen will
Und wenn man etwas ändern will, an einer schwierigen Situation, dann muss man dem Anbieter halt auch Fakten liefern
Aber jawohl, das ist kein Problem und das können wir machen und tun es auch gerne
Meldet euch einfach bei solchen Sachen per Mail oder telefonisch
Am Mittwoch gibt es diese Folge wieder im SMYTECH, ganz einfach SMYTECH
Überall wo es Podcasts gibt oder auf schulze-graben.de
Ich freue mich auf nächste Woche, dann darf ich euch eine KI vorstellen
Mit der befassen wir uns das erste Mal
Aber eigentlich kennen wir den Namen schon ganz lange
Ich freue mich, wenn ich zwischendrin von euch für Schulungen und Fernwartung höre
Gerne auch zu Beratungen zu Telekom und Kongsta-Tarifen
Und bis zum nächsten Mal, alles Gute, euer Jocke Joachim Schulze
[Musik]
Schulze IT Schulung und Dienstleistungen
Dein Spezialist für Audioanleitungen, Schulung, Fernwartung und Fritzbox Optimierung
Mehr Infos findest du auf www.schulze-graben.de
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